Kategorie: Gunnar Wolters

Jahresrückblick 2017 Gunnar und Nora

Jahresrückblick 2017 Gunnar und Nora

Dieses Jahr fassen wir unsere Jahresrückblicke etwas zusammen, damit wir nicht so viele Einzelbeiträge haben. In diesem Falle passt es außerdem sehr gut. Während Gunnars Schwerpunkt auf den Krimineuerscheinungen lag, war Nora dieses Jahr besonders eifrig bei den visuellen Serien-Highlights. Die Beiträge von Andrea und Andy gibt es am 6. Januar. Zunächst aber ein Blick auf Gunnars Lesejahr.

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Abgehakt | Dezember 2017

Abgehakt | Dezember 2017

Im September haben wir euch erstmalig unter dem Titel Abgehakt Kurzrezensionen präsentiert. Nun, zum Jahresende, haben sich erneut vier Titel gefunden, die wir kurz und knackig vorstellen möchten. Wiederum gilt: Manche Titel haben einen  Empfehlungscharakter, andere sind Stoff für Diskussionen. Dazu laden wir ausdrücklich ein.

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Peter May | Moorbruch

Peter May | Moorbruch

Fin ließ Whistlers Fernglas sinken. „Du weißt, wessen Flugzeug das ist?“
Whistler nickte.
„Was zum Teufel macht es da unten, Whistler? […]“
Whistler zuckte mit den Achseln, sagte aber nichts dazu.
„Das schau ich mir mal aus der Nähe an“, sagte Fin.
Whistler hielt ihn am Arm zurück, einen seltsamen Ausdruck in den Augen. Angst, hätte Fin gemeint, wenn er es nicht besser gewusst hätte.
„Das sollten wir lieber lassen.“ (Auszug Seiten 191-192)

Fin Mcleod hat einen neuen Job als Sicherheitschef eines großen Guts auf Lewis. Sein erster Auftrag: Er soll ausgerechnet die Wilderei seines alten Freundes Whistler stoppen. In den Bergen werden beide von einem extremen Gewitter überrascht, Whistler rettet Fin in eine Höhle. Als sie am anderen Morgen wach werden, hat sich in der Nacht ein bizarres Naturschauspiel zugetragen: Ein Moorbruch. Der unterhalb ihrer Höhle liegende Loch ist verschwunden, das Wasser abgelaufen – und mitten im schlammigen Seegrund liegt das seit langem verschollene Kleinflugzeug des Rockstars Roddy Mackenzie.

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Christian Buder | Das Gedächtnis der Insel

Christian Buder | Das Gedächtnis der Insel

„Jacques hat sich seinen Verstand über die Jahre weggesoffen. Wenn du einen Rat von mir willst: Begrabe deinen Vater und verlasse die Insel.“
„Du weißt, warum meine Mutter rausgefahren ist.“
Rose konnte nicht ruhig stehen. Sie blieb in Bewegung, als hinge ihr Leben davon ab. „Jeder hat damals mitbekommen, was passiert ist. Die Insel ist kein guter Ort von Geheimnisse.“
„Für die Geheimnisse, die jeder begraben will, ist es der perfekte Ort.“ (Auszug Seite 182)


Der Archäologe Yann kehrt erstmals nach zwanzig Jahren zurück auf seine Heimalinsel vor der bretonischen Küste, um seinen Vater zu beerdigen. Dieser soll sich mit einem Sprung von der Fähre ins kalte Wasser selbst umgebracht haben. Doch als er auf der Insel eintrifft, begegnet ihm als erstes seine Jugendfreundin Gwenn, die inzwischen bei der Gendarmerie arbeitet und ihm gegenüber Zweifel äußert, ob es sich beim Tod seines Vaters wirklich um Selbstmord handelt.

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