Kaliber .17
  • Archive
    • Geschlossene Fallakten
    • Schall & Rausch > Filme & Serien
    • .17special > Blogkooperationen & Themenspecials
    • Warteschlange
  • Team K.17
    • Personalakten
    • Aktuelle Fallakten
    • LKA
  • Impressum
    • Disclaimer
Kaliber .17 Krimirezensionen
Mini-Spezial Japan

Mini-Spezial Japan

In der Zeit vom 26. bis 30. Juli 2018 haben wir vier Krimis und Thriller mit japanischen Ermittlern besprochen, zusammengefasst zu einem Mini-Spezial Japan. Die Titel im Einzelnen:

 

Nicolás Obregón | Schatten der Schwarzen Sonne

Henrik Siebold | Inspektor Takeda und der lächelnde Mörder

Keigo Higashino | Unter der Mitternachtssonne

Hideo Yokoyama | 64

Oktober 2026
M D M D F S S
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293031  
« Sep.    
  • Chris Pavone | Der Portier
  • Vera Buck | Keine Angst, Darling
  • Helena Falke | Noch fünf Tage
  • Jürgen Heimbach | Straßenköter
  • S.A. Cosby | Die Rache der Väter
Archiv durchsuchen
  • Aktenzeichen
    • 0 von 5
    • 1 von 5
    • 1.5 von 5
    • 2 von 5
    • 2.5 von 5
    • 3 von 5
    • 3.5 von 5
    • 4 von 5
    • 4.5 von 5
    • 5 von 5
  • Dezernat
    • Agenten- & Spionageroman
    • Dystopie
    • Gangsterroman
    • gesellschaftskritischer Krimi
    • historischer Krimi
    • historischer Roman
    • Kinder- und Jugendkrimi
    • Klassiker
    • komischer Krimi
    • Kriminalroman
    • Mysterythriller
    • noir | hardboiled
    • Politthriller
    • Polizeiroman
    • Psychothriller
    • Regionalkrimi
    • Sachbuch
    • Science Fiction
    • sozialkritischer Krimi
    • Spannungsroman
    • Spionagethriller
    • Thriller
    • True Crime
    • Western
  • Ermittler
    • Andrea Köster
    • Andy Ruhr
    • Gunnar Wolters
    • Kurt Schäfer
    • Monika Röhrig
    • Nora
    • Sonderermittler
  • SoKo
    • .17 special
      • Ein langes Wochenende mit …
    • Abgehakt
    • Aktennotiz
    • Asservatenkammer
    • Hinter den Zeilen
    • off topic
    • Ortstermin
    • Reingehört
    • Schall und Rausch
    • Verlosung
  • Uncategorized

krimirezensionen.de

kaliber.17

Krimis und Thriller seit 2011.
Hier schreiben und rezensieren Andy, Gunnar und @nora_van_zwijntje

Kurzrezension zu Petra Ivanov - Die Stille kennt d Kurzrezension zu Petra Ivanov - Die Stille kennt deinen Namen

Die Gebärdensprachdolmetscherin Bella Kron hat eigentlich die Maxime, sich nicht mit den Problemen ihrer Mandant:innen gemein zu machen. Doch die gehörlose Spitzenköchin Christina Sartori, die sie aktuell betreut, steckt in einigen Schwierigkeiten. Sie wird von einem aggressiven Stalker verfolgt – für sie ziemlich bedrohlich, aber für die Behörden noch nicht bedrohlich genug. Bella begleitet Christina zu ihren Behördentermine und bekommt auch hautnah mit, als diese unheimliche Nachrichten erhält und ein Essen in ihrem Lokal manipuliert wird. Sie wird immer mehr in diese sich zuspitzende Geschichte hineingezogen und sucht auch Rat bei ihrem Vater, einem pensionierten Kriminalbeamten. 

Die Schweizerin Petra Ivanov ist insbesondere in der dortigen Krimiszene seit Jahren eine der erfolgreichsten Autorinnen. Nun startet sie mit „Die Stille kennt deinen Namen“ eine neue Reihe mit einer Gebärdensprachdolmetscherin als außergewöhnliche Protagonistin für einen Kriminalroman. Dieser besondere Aspekt macht auch den Reiz dieses Werks aus. Die Interaktionen zwischen Dolmetscherin und Klientin und vor allem die Schwierigkeiten der Gesprächspartner, sich auf diese Konstellation einzulassen, sind interessant und adäquat dargestellt. 

Dieser psychologische Kriminalroman setzt zumeist auf leise Töne und subtile Spannung - es hätte für mich auch etwas mehr sein können. Zudem verwendet die Autorin Bella als Ich-Erzählerin, wodurch mir gerade in Bezug auf das Opfer Christina ein wenig Tiefe fehlte. Letztlich ein ordentlicher Reihenauftakt, zwar mit Luft nach oben, den man aber dennoch im Blick behalten sollte. 

Erschienen am 24.09.2026 im Unionsverlag
Wertung: 3,0 von 5,0

@unionsverlag @petraivanovbooks
#krimi #gebärdensprachdolmetschen #stalking #bookstagram
Das „Bohemian“ ist ein (fiktives) Appartementh Das „Bohemian“ ist ein (fiktives) Appartementhaus am Central West Park in New York. Eine exklusive, ausschließlich weiße Eigentümerschaft, Schwarze und Latinos sind hier nur Angestellte. Zu ihnen zählt der Portier Chicky. Als eines Tages Unruhen wegen eines Toten in Zusammenhang mit einem Polizeieinsatz drohen, steht Chicky bewaffnet auf dem Trottoir.

"Der Portier" von Chris Pavone beginnt und endet als klassischer Thriller, entpuppt sich dazwischen jedoch als ein Roman mit scharfem Blick auf einen Ausschnitt der New Yorker Gesellschaft, indem Chicky und zwei Bewohner, Julian und Emily, begleitet werden. Gunnar war etwas überrascht, fühlte sich aber gut unterhalten und meint: "Der Roman bietet partiellen Thrill und zudem einen scharfsinnigen, manchmal zynischen und teilweise auch amüsanten Blick auf NYC."

@kampaverlag @chris.pavone #derportier #thriller #newyorkcity #bookstagram
Lea lebt mit Mann und Kindern in einer Gated Commu Lea lebt mit Mann und Kindern in einer Gated Community in Florida und ist eine erfolgreiche Tradwife-Influenzerin. Ihre ältere Schwester Paula lebt in Frankfurt und macht sich Sorgen, weil sie für längere Zeit nichts mehr von Lea hört und diese auch keinen Content mehr teilt. Paula reist in die USA, wird von Leas Mann vertröstet, dass sich ihre Schwester ohne Handy in einem Retreat befindet. Paula misstraut ihm und der christlichen Community und macht sich auf die Suche nach Lea.

"Keine Angst, Darling" von Vera Buck greift mit den Tradwifes und fundamentalen christlichen Gemeinschaften aktuelle Themen auf. Der Thriller kann von Beginn an mit beängstigende Atmosphäre und unterschwelliger Spannung punkten, weist zwischendurch allerdings auch ein paar Längen auf. Dennoch empfiehlt Andy diesen "unterhaltsamen Psychothriller, der die Auswirkungen rückschrittlicher Rollenbilder aufzeigt und Gewalt an Frauen, physisch wie psychisch thematisiert."

@bastei_luebbe @vera.buck #keineangstdarling #psychothriller #tradwife #bookstagram
Kurzrezension zu Peter Grainger - Ein unglücklich Kurzrezension zu Peter Grainger - Ein unglücklicher Tod

Eine mittelgroße Stadt auf dem englischen Land. Am Ufer eines kleinen Flusses verbringen ein paar Jugendliche ihren Nachmittag. Einer von ihnen, Wayne, springt ab und zu hinein, um vorbeifahrende Kanufahrer zu ärgern. Als er wieder einmal ein Kanu um die Flussbiegung verfolgt, kehrt Wayne nicht wieder, wird später ertrunken aufgefunden. Ein tragischer Unfall, der schnell zu den Akten wandern sollte. Doch die Kripochefin lässt DC Smith sicherheitshalber nochmal ein Auge drauf werfen. Und diesem fallen tatsächlich ein paar Ungereimtheiten auf. 

Vor 13 Jahren hat Peter Grainger diesen Roman bereits veröffentlicht, damals als Selfpublisher über eine große Online-Plattform. Er wurde zu einem der erfolgreichsten Selfpublisher in Großbritannien, ehe dann doch die Verlage auf ihn aufmerksam wurden. Seine Reihe um Detective Sergeant DC Smith umfasst inzwischen 17 Bände, der allererste ist nun auch in deutscher Übersetzung erschienen und hat gleich die Spitze der Krimibestenliste erreicht. 

Und der Leser ahnt schnell, warum Grainger diesen Erfolg hat. Zum einen ist da dieser äußerst intelligente Detective Sergeant, degradiert (warum, wird nicht so richtig enthüllt), aber dennoch hochangesehen in der Dienststelle, verwitwet, erst nach und nach entfaltet der Autor diese interessante Figur. Zum anderen der Stil eines klassischen Polizeiromans, akribisch und detailliert werden die Ermittlungen verfolgt, es gibt viele starke Dialoge, alles wirkt unaufgeregt und authentisch, dennoch verzichtet Grainger nicht auf Spannungsmomente. Ein wirklich mehr als vielversprechender Reihenauftakt - die nächsten Bände erscheinen schon zeitnah. 

Erschienen am 22.07.2026 im Diogenes Verlag.
Übersetzung aus dem Englischen von Eva Regul
Wertung: 4,5 von 5

@diogenesverlag
#petergrainger #einunglücklichertod #polizeikrimi #krimibestenliste #bookstagram
Und hier noch ein Blick auf Andys aktuellen Lesest Und hier noch ein Blick auf Andys aktuellen Lesestapel: Ein Psychothriller von Vera Buck über eine verschwundene Tradwife in den USA, ein Kriminalroman, very british, angesiedelt an Englands Südküste von Chris Chibnall und feinster Noir aus Japan.

@bastei_luebbe @piperverlag @vera.buck #chrischibnall #tokuronukui #krimi #lesestapel #bookstagram
Die Spitzenköchin Lis Castrop erfährt auf dem We Die Spitzenköchin Lis Castrop erfährt auf dem Weg ins Krankenhaus, dass sie aufgrund einer Vergiftung sterben wird und maximal noch fünf Tage zu leben hat. Ihr Arbeitgeber, der Milliardär John Harman, ist wie seine Frau und Kinder bei dem Giftanschlag ums Leben gekommen. Lis bemerkt, dass sie bei der Polizei als Hauptverdächtige gilt. Ans Bett gefesselt und den Tod vor Augen versucht sie zu ermitteln, wer für den Giftanschlag verantwortlich sein könnte.

"Noch fünf Tage" ist das Krimidebüt einer bekannten deutschen Autorin, die hier aber unter dem Pseudonym Helena Falke schreibt. Neben der Tätersuche geht es auch um existentielle Fragen, wie die Auseinandersetzung mit dem eigenen Sterbeprozess. Andy beschreibt den Roman als fesselnd und "mit einem etwas konstruierten Plot, der feine Gesellschaftskritik an der Welt der Superreichen und Sterneköche bietet."

@suhrkampverlag #helenafalke #nochfünftage #thriller #krimibestenliste #bookstagram
Was Gunnar demnächst so liest: Zwei Thriller, die Was Gunnar demnächst so liest: Zwei Thriller, die hoffentlich so packend sind, wie der Klappentext verspricht.

@kampaverlag @suhrkampverlag #derportier #redstardown #thriller #bookstagram
Marlon, ist ein kleiner Fisch in Hamburg im Jahr 1 Marlon, ist ein kleiner Fisch in Hamburg im Jahr 1975. Er bekommt etwas überraschend den Job des Fahrers bei einem Banküberfall angeboten. Der Überfall gelingt zwar, doch danach bricht die Hölle über Marlon ein. Der Chef der Räuber behält entgegen anderer Absprachen erstmal das Geld und die Polizei und andere Gestalten sind ihm verdammt schnell auf den Fersen. Marlon beschleicht das Gefühl, dass er gelinkt werden soll. Doch als in allen Zeitungen und auf Plakaten nach ihm gefahndet wird, wird es Marlon zu heiß und er flieht aus der Stadt.

Jürgen Heimbach ist ein ausgesprochener Fachmann für Krimis mit westdeutschem Nachkriegssetting. "Straßenköter" erzählt eine Man-on-the-run-Story eines Kleinkriminellen, die vor dem Hintergrund der  Terroristenfahndungen der 1970er spielt. Gunnar haben die Teile des Romans, die in Hamburg spielen, besser gefallen als die Szenen, die im Wendland spielen. Insgesamt kann er aber diesen historischen Thriller empfehlen, "der den westdeutschen Zeitgeist gelungen einfängt."

@arsvivendiverlag @heimbach_juergen #straßenköter #historischerthriller #manontherun #1970er #bookstagram
Kurzrezension von Oliver Bottini - Die Summe aller Kurzrezension von Oliver Bottini - Die Summe aller Dinge

Anfang 2018 bereiten die ersten Staatsanwaltschaften Verfahren aufgrund Cum-Cum- und Cum-Ex-Geschäfte vor. Ins Visier geraten die drei Freunde Zaid, Freddy und Erik, die über eigene Firmen und größere Banken seit Jahren solche Geschäfte abgewickelt haben. Zaid begeht Selbstmord, Freddy wird in London absichtlich von einem Auto überfahren und Erik bekommt in seinem Haus auf Capri Besuch von einem Mafiakiller. Vera Berg ist Kommissarin in Frankfurt und die Witwe von Zaid. Sie reist nach Capri und stellt Nachforschungen an, denn sie vermutet, dass der verschwundene Erik nicht ermordet wurde. Sie verlangt nach Antworten, wie ihr Mann das Ausmaß vor ihr verheimlichen konnte, warum er sich umgebracht hat und wer seinen Freunden an den Kragen will, bevor diese möglicherweise einen Deal schließen können. Und sie sucht ihre Tochter Emmy, Eriks Patenkind, die kurz nach der Beerdigung weggelaufen ist.
 
Der milliardenschwere Betrug mit Cum-Cum und Cum-Ex ist ein immer noch schwelender Skandal, der immer noch sehr zurückhaltend medial aufbereitet wurde, abgesehen von der wirklich hervorragenden TV-Serie „Die Affäre Cum-Ex“. Insofern angemessen, dass sich ein Krimi-Schwergewicht wie Oliver Bottini diesem Thema angenommen hat. Aus verschiedenen Perspektiven, mit regelmäßigen Zeitrücksprüngen, mit vielen Schauplatzwechseln und hohem Tempo erzählt der Autor von Gier, Schuld und (verlorenem) Vertrauen.

„Die Summe aller Dinge“ beinhaltet viele persönliche Geschichten: Eine Freundschaft von Kommilitonen, eine „perfekte“ Ehe, eine Aufsteigergeschichte eines jungen Syrers, der es vom Klaukind in Duisburg-Marxloh in die Bankzentralen geschafft hat – und alles liegt mit einem Mal in Scherben, die nun zusammengekehrt werden müssen. Und fast nebenbei erzählt Bottini die Geschichte eines der größten Finanzverbrechen mit Verbindungen von staatlichen Finanzinstituten bis zum internationalen Verbrechen. Dies wie immer intelligent, spannend und auch literarisch auf hohem Niveau. 

Erschienen am 20.05.2026 im Dumont Verlag
Wertung: 4,5 von 5

@dumontbuchverlag #oliverbottini #diesummeallerdinge #cu
Mehr laden Auf Instagram folgen
    © 2026 Kaliber .17 | Powered by Outstandingthemes