Kategorie: Regionalkrimi

Regina Hartmann | Vermisst in Graal-Müritz

Regina Hartmann | Vermisst in Graal-Müritz

„Tatsächlich schätzte er die Lage in diesem Fall aber anders ein: Wenn ein vermisstes Kind nicht noch am gleichen Tag, vor allem vor Einbruch der Nacht, gefunden wurde, sah es ernst aus. Das galt bei der Polizei an der Küste als unumstrittener Erfahrungswert; zu naheliegend war die Annahme, dass das Wasser, das auf Kinder eine große Faszination ausübt, zum Verhängnis geworden war.“ (Auszug Seite 8)

Die 10-jährige Mareike Brandt wird vermisst gemeldet. Sie ist nicht zum Mittag bei ihren Großeltern erschienen, bei denen sie die Sommerferien verbringt. Sofort wird eine Sonderkommission mit Ermittlern aus Rostock gebildet, die sich auf die Suche nach dem Mädchen machen. Zuletzt wurde sie bei der Kurklinik gesehen. Alle möglichen Zeugen werden befragt, mit Hubschrauber und Hundestaffel wird gesucht. Dann gibt es einen zweiten Vermisstenfall: der geistig behinderte Ronald Bäumer, der dauerhaft in der Kurklinik gewohnt hat, ist verschwunden. Haben beide Fälle miteinander zu tun? Und was haben die Steinpyramiden zu bedeuten, die den Ermittlern bei der Suche immer wieder begegnen?

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Christian Bauer | Klara Klühs und die weiße Jade

Christian Bauer | Klara Klühs und die weiße Jade

„Vielleicht auf ihrem Rechner?“ mutmaßte Paul Kersten und drückte gleichzeitig den Startknopf. Es erschien eine Eingabemaske, die nach dem Passwort fragte. „Weisse Jade“ gab Kersten in die Maske ein und drückte die Entertaste. „Weiße Jade?“, fragte Klara. Aber Kersten brummte nur: „Wahrscheinlich wegen dem Armband. Trägt sie ja dauernd.“ (Auszug Seite 41)

Der Fischer Paul Kersten vermisst seine Frau Greta. Sie wollte eigentlich ihren Bruder in Berlin besuchen, beide sind aber nicht zu erreichen. Greta war auch Teilnehmerin des Lesetreffs in der Inselbücherei von Klara Klühs. Paul Kersten hat die Polizei bereits informiert, bittet aber auch Klara sich in den persönlichen Sachen seiner Frau umzusehen, da sie auf Hiddensee bereits als „Miss Marple“ bekannt ist. Klara findet bei der studierten Mathematikerin Greta Lottoscheine und einige Berechnungen dazu. Ist das der Schlüssel? Und was hat es mit dem Armband aus weißer Jade auf sich? Gemeinsam mit dem Pfarrer Klaas Harmsen reflektiert sie ihre Überlegungen und befragt die Inselbewohner. Immer wieder tauscht sie sich auch mit dem Kriminalhauptkommissar Sven Krömer aus Stralsund aus, denn mittlerweile glaubt keiner mehr an eine Wiederkehr der Vermissten…

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Cornelia Leymann | Dumm Tüch

Cornelia Leymann | Dumm Tüch

„Eigentlich großartig, dass der Fall so schnell gelöst wird, denn die Kieler Polizei hat mit der Aufklärung von Mord und Totschlag recht wenig Erfahrung. Es kommt einfach zu selten vor. Dank der vielen Borowski-Tatörter denkst du vielleicht, dass Kiel ein saumäßig gefährliches Pflaster ist und alle naselang einer gemeuchelt wird, aber das stimmt nicht. Die Morde müssen sogar mit allen anderen Schwerverbrechen zusammengefasst werden, sonst wären sie in der Statistik tortenmäßig gar nicht zu erkennen.“ (Auszug Seite 100)

Johanna Hertling ist scheinbar spurlos verschwunden. Ganz untypisch hat sie sich seit über einer Woche bei ihren Söhnen nicht gemeldet und geht auch nicht ans Telefon. Nur ihr Sohn Patrick macht sich Sorgen und schickt seinen Vater bei Johanna zu Hause vorbei. Auch dort ist sie nicht. Hans-Herrmann engagiert daraufhin den Privatdetektiv Stefan Schmidt, er soll nach ihr suchen. Bei seiner Ermittlung entdeckt Stefan Schmidt unter anderem einen ungebetenen Gast auf Stöckelschuhen im Haus von Johanna, der ein Küchenmesser mitnimmt, und einen abgetrennten Finger in einem Paket. Als er gerade beginnt, dem Ganzen auf dem Grund zu gehen, taucht Johanna unversehrt wieder auf. Sie wollte nur mal gucken, ob sie überhaupt vermisst wird. Doch dann wird die neue Frau von Hans-Herrmann im heimischen Garten ermordet und die Suche nach dem Täter beginnt. Schon bald findet sich der Mörder, gesteht sogar und wird verhaftet. Aber ist das alles so richtig? Ist das nicht vielleicht etwas einfach?

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Susanne Ptak | Mord in Leer

Susanne Ptak | Mord in Leer

„Das bin ich, moin Frau…?“
„Dirksen, Hilka Dirksen. Ich bin Rezeptionistin. Könnte ich Sie vielleicht einen Moment unter vier Augen sprechen?“
Zwar hob Andreas Coordes fragend die Augenbrauen, stand jedoch sofort auf und folgte Hilka in den Flur.
Er kam gar nicht dazu, sie zu fragen, worum es ging, denn Hilka platzte sofort heraus: „Da ist ein totes Mädchen! Im Schwimmbad! Ich weiß nicht, was ich tun soll!“ Nun liefen auch Hilka Tränen über die Wangen.
„Was!?“ Andreas‘ Hals schnürte sich zu. Totes Mädchen!? Er hatte heute Morgen noch keine seiner Nichten gesehen! (Auszug Seite 29)

Josefine, ihre Enkelin Jessica und deren Freund Ralf sind in einem Hotel in Ostfriesland zu einer silbernen Hochzeit eingeladen. Am Morgen vor der Feier findet eine Hotelangestellte im Schwimmbad eine Leiche. Es handelt sich um die 15jährige Marika, eine Nichte des Hochzeitspaares. Da Josefine Pathologin im Ruhestand ist, kann sie gleich vor Ort feststellen, dass das Mädchen nicht durch einen Unfall gestorben ist, sondern erwürgt wurde. Als die örtliche Polizei eintrifft, finden die Beamten auch recht schnell heraus, dass Marika in einem Blog über ihre Mitschüler hergezogen ist und in ihrem letzten Beitrag vor einem Vergewaltiger warnt, mit Hinweis auf den Reitstall, in dem viele Mädchen ihre Nachmittage verbringen. Ist der Eintrag das Mordmotiv?

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