Kategorie: Regionalkrimi

Rita Falk | Weißwurstconnection

Rita Falk | Weißwurstconnection

Ein Luxus-Spa-Hotel öffnet seine Pforten, und die Hälfte der Dorfbevölkerung tobt. Als kurz darauf auch noch eine Leiche ausgerechnet in einer Marmorbadewanne dort liegt, muss der Eberhofer freilich wieder ran. Ganz egal, wie geschmeidig es mit der Susi grad läuft. Leider ist der Birkenberger Rudi momentan ein wenig verpeilt – was den Franz vor eine schwere Entscheidung stellt. Bleibt zu hoffen, dass zumindest er den Überblick behält. Oder verrennt er sich dieses Mal tatsächlich ein bisschen?

In Weißwurstconnection zeigt sich der Eberhofer Franz in seiner altbekannten Form, die im Vorgänger-Fall vorhandenen gesundheitlichen Probleme hat er anscheinend (glücklicherweise) überwunden und haut wieder so richtig auf die Pauke. Auch mit seiner Susi kommt er wieder so richtig gut aus – obwohl vorerst von einer gemeinsamen Wohnung noch nicht die Rede ist.

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Lukas Pellmann | Mord im Zweiten

Lukas Pellmann | Mord im Zweiten

„Aber eines würde mich ja schon interessieren. Wissen Sie, ich bin Mathematiker. Und deshalb achte ich immer besonders auf Zahlen. Und ich habe mich gefragt, ob es vielleicht einen Grund hatte, dass der Mann ausgerechnet am Waggon mit der Nummer zwei aufgehängt wurde.“
Moritz hatte der Zahl auf dem Waggon bisher keine Beachtung geschenkt. Wer weiß, vielleicht hatte es tatsächlich etwas mit dem speziellen Waggon auf sich. Moritz verabschiedete sich von dem Herrn. (Auszug Seite 64)

Am Wiener Riesenrad wird der Theaterintendant Valentin Karl gefunden. Er hängt am Waggon 2 und es wurde ihm mit einem Messer ein trauriger Smiley in den Bauch gestochen. Für die Ermittlungen sind Chefinspektorin Vera Rosen und ihr neuer Kollege Moritz Ritter zuständig. Um mögliche Motive zu finden, wird das gesamte Umfeld des Toten befragt. Schnell stellt sich heraus, dass er sich mit dem Theater nicht nur Freunde gemacht hat. Kürzlich hat Valentin Karl einige Flüchtlinge im Theater untergebracht und sie sogar in sein neues Bühnenstück integriert. Das bringt bei den Mitarbeitern nicht gerade Freude. Außerdem wollte der Intendant ein Sommertheater auf der Kaiserwiese erreichten und stößt damit auf Gegenwehr der „Freien Bürger Wiens“, die sich für eine konsumfreie Kaiserwiese einsetzen. Und dann tauchen Erpresserbriefe im Theater auf. Wer wollte Valentin Karl aus dem Weg räumen?

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Anja Behn | Küstenbrut

Anja Behn | Küstenbrut

„Ich werde das dumpfe Gefühl nicht los, dass unser Mordopfer in irgendwas verwickelt war“, riss Mulsow ihn aus seinen Gedanken. „Dieses Strandlokal, in dem sie ihre Galerie eröffnen wollte… ich wette, da ist was faul. In den Papieren herrscht ein heilloses Durcheinander, und die Eigentumsverhältnisse einiger Werke sind völlig unklar. Auch wenn dieser arrogante Kunstheini mir weismachen will, die Ausstellungsstück wären nichts wert.“ (Seite 27)

Im Wald in Niederwiek an der Ostsee wird eine Leiche gefunden, das Opfer wurde vergewaltigt und erstochen. Der örtliche Polizist Bert Mulsow findet in den Unterlagen der Toten eine Visitenkarte des Kunstexperten Richard Gruben aus Münster mit einer sehr persönlichen Widmung. Gruben ist ein alter Bekannter von Mulsow, vor eineinhalb Jahren war er auch in einen Mordfall an der Ostsee verstrickt. Mulsow bittet ihn, bei den Ermittlungen zu helfen, da die Tote, Dana Wolff, vor kurzen aus Berlin zurück an die Ostsee gezogen ist, um dort eine Kunstgalerie zu eröffnen.

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Ute Haese | Den Letzten beißt der Dorsch

Ute Haese | Den Letzten beißt der Dorsch

Das Auto war nicht mehr weit entfernt. Harry? Oder die Polizei? Das wäre dann aber ein ziemlich dürftiger Auftritt in dieser Situation. Egal, Rettung nahte.
„Tja, dumm gelaufen, nicht?“, goss ich noch ein paar Tröpfchen Öl ins glimmende Feuer. „Es ist eben nie sehr clever den Gegner zu unterschätzen. Und wenn ihr…“
Ich brach ab und horchte. Das eben noch anschwellende Motorengeräusch wurde leiser. Und noch leiser, bis es sich schließlich ganz in der Dunkelheit verlor. Scheiße! (Auszug Seite 286)

Hanna ist Privatdetektivin und wird von den drei Jugendlichen Krischan, Philipp und Jana gebeten, ihnen zu helfen. Regelmäßig werden kranke Hunde oder Katzen von einer Brücke geworfen. Die drei, die zusammen mit einer Tierärztin den Verein „Anima“ zur Rettung von Tieren gegründet haben, möchten, dass Hanna herausfindet, wer so etwas tut. Außerdem gründet Hannas Freundin Marga eine Partei zur Rettung der Meere. Hanna und die drei Jugendlichen werden natürlich gleich Vereinsmitglieder sowie einige andere Personen aus dem Bekanntenkreis. Zwei Partei-Angehörige verhalten sich allerdings mehr als merkwürdig. Dem geht Hanna lieber auch mal nach. Zudem werden erst Jana und dann auch Marga weißer Phosphor in die Jackentaschen geschmuggelt. Der Phosphor sieht Bernstein zum Verwechseln ähnlich, entzündet sich aber selbst, sobald er trocken wird. Hanna hat alle Hände voll zu tun. Hängt vielleicht auch alles miteinander zusammen?

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Jürgen Seibold | Lindner und das schwarze Schaf

Jürgen Seibold | Lindner und das schwarze Schaf

„So wie es ausschaut“, begann Bruch nach einer weiteren Pause, „wurde der alte Meißner von Wölfen getötet.“
„Von – Wölfen?“
„Die Obduktion steht natürlich noch aus, und ich bin nicht gerade Experte für so einen Fall, aber der erste Eindruck geht in diese Richtung. Einer der beiden Hunde Meißners ist ebenfalls tot, und drei der Schafe.“
„Aber Wölfe? Hier bei uns?“ (Auszug Seite 12)

Der Sohn des Schäfers Ernst Meißner entdeckt seinen Vater tot inmitten seiner Schafherde. Außerdem sind zwei Schafe und einer seiner beiden Hunde getötet worden. Allen vieren wurde erst in die Kehle gebissen und dann der Bauchraum ausgeweidet. Diese Verletzungen deuten darauf hin, dass es der Angriff von Wölfen war. Die örtliche Polizei beginnt sofort zu ermitteln. Zur Unterstützung wird ihnen Stefan Lindner vom Landeskriminalamt geschickt. Bei der Obduktion fällt dann auf, dass an den Rippen merkwürdige Kerben sind, die nicht von einem Wolf stammen können. Bis auf dieses Detail gibt es keinen Zweifel an der Todesursache. Die Befragungen von möglichen Zeugen ergeben, dass Meißner nicht gerade beliebt in der Nachbarschaft war. Was ist in der Nacht passiert?

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