Kategorie: Andrea Köster

Anja Behn | Küstenbrut

Anja Behn | Küstenbrut

„Ich werde das dumpfe Gefühl nicht los, dass unser Mordopfer in irgendwas verwickelt war“, riss Mulsow ihn aus seinen Gedanken. „Dieses Strandlokal, in dem sie ihre Galerie eröffnen wollte… ich wette, da ist was faul. In den Papieren herrscht ein heilloses Durcheinander, und die Eigentumsverhältnisse einiger Werke sind völlig unklar. Auch wenn dieser arrogante Kunstheini mir weismachen will, die Ausstellungsstück wären nichts wert.“ (Seite 27)

Im Wald in Niederwiek an der Ostsee wird eine Leiche gefunden, das Opfer wurde vergewaltigt und erstochen. Der örtliche Polizist Bert Mulsow findet in den Unterlagen der Toten eine Visitenkarte des Kunstexperten Richard Gruben aus Münster mit einer sehr persönlichen Widmung. Gruben ist ein alter Bekannter von Mulsow, vor eineinhalb Jahren war er auch in einen Mordfall an der Ostsee verstrickt. Mulsow bittet ihn, bei den Ermittlungen zu helfen, da die Tote, Dana Wolff, vor kurzen aus Berlin zurück an die Ostsee gezogen ist, um dort eine Kunstgalerie zu eröffnen.

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Ute Haese | Den Letzten beißt der Dorsch

Ute Haese | Den Letzten beißt der Dorsch

Das Auto war nicht mehr weit entfernt. Harry? Oder die Polizei? Das wäre dann aber ein ziemlich dürftiger Auftritt in dieser Situation. Egal, Rettung nahte.
„Tja, dumm gelaufen, nicht?“, goss ich noch ein paar Tröpfchen Öl ins glimmende Feuer. „Es ist eben nie sehr clever den Gegner zu unterschätzen. Und wenn ihr…“
Ich brach ab und horchte. Das eben noch anschwellende Motorengeräusch wurde leiser. Und noch leiser, bis es sich schließlich ganz in der Dunkelheit verlor. Scheiße! (Auszug Seite 286)

Hanna ist Privatdetektivin und wird von den drei Jugendlichen Krischan, Philipp und Jana gebeten, ihnen zu helfen. Regelmäßig werden kranke Hunde oder Katzen von einer Brücke geworfen. Die drei, die zusammen mit einer Tierärztin den Verein „Anima“ zur Rettung von Tieren gegründet haben, möchten, dass Hanna herausfindet, wer so etwas tut. Außerdem gründet Hannas Freundin Marga eine Partei zur Rettung der Meere. Hanna und die drei Jugendlichen werden natürlich gleich Vereinsmitglieder sowie einige andere Personen aus dem Bekanntenkreis. Zwei Partei-Angehörige verhalten sich allerdings mehr als merkwürdig. Dem geht Hanna lieber auch mal nach. Zudem werden erst Jana und dann auch Marga weißer Phosphor in die Jackentaschen geschmuggelt. Der Phosphor sieht Bernstein zum Verwechseln ähnlich, entzündet sich aber selbst, sobald er trocken wird. Hanna hat alle Hände voll zu tun. Hängt vielleicht auch alles miteinander zusammen?

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Sophie Kendrick | Das Gesicht meines Mörders

Sophie Kendrick | Das Gesicht meines Mörders

„Ich will um Hilfe schreien, doch kaum öffne ich den Mund, kriecht die Dunkelheit hinein und erstickt jeden Laut. Ich muss würgen, kriege kaum noch Luft.
In dem Moment erblicke ich einen Schatten, der sich auf mich zubewegt, etwas Graues in all dem Schwarz. Es ist ein Mann.
Ich will die Arme nach ihm ausstrecken, aber sie sind genauso gelähmt, wie der Rest meines Körpers.
Der Schatten kommt näher, jetzt ist er über mir. Er hält etwas in der erhobenen Hand. Der Gegenstand schimmert unheildrohend. Und da begreife ich.
Er ist nicht mein Retter.
Er will mich umbringen.“
(Auszug Seite 112)

Clara Winter erwacht aus dem Koma und kann sich an nichts erinnern. Ihre komplette Vergangenheit ist ausgelöscht, nicht einmal ihren Namen kennt sie. In ihrem Haus wurde sie von einem Unbekannten niedergeschlagen und ist fast in dem Feuer gestorben, das der Einbrecher anschließend gelegt hat. Sie muss sich ausschließlich auf die Erzählungen ihres Ehemannes Roland verlassen. Nach dem ersten Schock beschließt Clara, sich auf die Spuren ihrer Vergangenheit zu begeben, um so herauszufinden, wer sie ist und ihren Erinnerung so vielleicht etwas auf die Sprünge zu helfen.

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Jürgen Seibold | Lindner und das schwarze Schaf

Jürgen Seibold | Lindner und das schwarze Schaf

„So wie es ausschaut“, begann Bruch nach einer weiteren Pause, „wurde der alte Meißner von Wölfen getötet.“
„Von – Wölfen?“
„Die Obduktion steht natürlich noch aus, und ich bin nicht gerade Experte für so einen Fall, aber der erste Eindruck geht in diese Richtung. Einer der beiden Hunde Meißners ist ebenfalls tot, und drei der Schafe.“
„Aber Wölfe? Hier bei uns?“ (Auszug Seite 12)

Der Sohn des Schäfers Ernst Meißner entdeckt seinen Vater tot inmitten seiner Schafherde. Außerdem sind zwei Schafe und einer seiner beiden Hunde getötet worden. Allen vieren wurde erst in die Kehle gebissen und dann der Bauchraum ausgeweidet. Diese Verletzungen deuten darauf hin, dass es der Angriff von Wölfen war. Die örtliche Polizei beginnt sofort zu ermitteln. Zur Unterstützung wird ihnen Stefan Lindner vom Landeskriminalamt geschickt. Bei der Obduktion fällt dann auf, dass an den Rippen merkwürdige Kerben sind, die nicht von einem Wolf stammen können. Bis auf dieses Detail gibt es keinen Zweifel an der Todesursache. Die Befragungen von möglichen Zeugen ergeben, dass Meißner nicht gerade beliebt in der Nachbarschaft war. Was ist in der Nacht passiert?

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Ursula Poznanski & Arno Strobel | Fremd

Ursula Poznanski & Arno Strobel | Fremd

„Ich sehe das Aufflackern der Eingangsbeleuchtung nur durch Zufall. Draußen ist Licht, wo keines sein sollte. Ich steige die Treppe herunter. Genau in dem Moment, in dem ich beginne, mir lächerlich vorzukommen, tritt ein Schatten aus dem Dunkel der Küche. Der Schrei, der aus mir herauswill, erstirbt auf halbem Weg.“ (Klappentext)

An einem gewöhnlichen Abend will Joanna es sich auf der Couch mit einem Buch gemütlich machen, als plötzlich ein fremder Mann in ihrem Haus steht. Joanna ist zutiefst schockiert und ängstlich, denn der Mann behauptet ihr Verlobter zu sein. Aber sie kann sich nicht an ihn erinnern und es sind auch keine Sachen von ihm im Haus. Selbst als ihre Freundin ihr bestätigt, dass Erik die Wahrheit sagt, bleibt sie skeptisch.

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