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Simon Kernick | Bedrohung

Simon Kernick | Bedrohung

Zeit zu sterben …
Die Drohung: London, 8 Uhr morgens – eine Bombe verwüstet ein Café in der Innenstadt. Es gibt mehrere Tote.

Das Ultimatum: Wenige Minuten später geht der Anruf einer Terror-Gruppe ein. Die Unbekannten kündigen einen Anschlag an, der ganz England erschüttern wird. Verbleibende Zeit: 12 Stunden.

Der Gefangene: William Garrett erwartet die Verurteilung wegen Massenmords. Er behauptet, die Namen der Terroristen zu kennen. Aber er verlangt einen hohen Preis.

Der Countdown läuft: Die Detectives Mike Bolt und Tina Boyd müssen sich auf eine erbarmungslose Hetzjagd durch London begeben, um die angekündigte Katastrophe zu verhindern – bevor es zu spät ist …

Simon Kernick hat mit „Bedrohung“ wieder einen kurzweiligen Thriller vorgelegt.

London wird durch mehrere Bombenanschläge an einem Tag ins Chaos gestürzt, ein weiterer großer Anschlag ist für den Abend angekündigt. William Garrett – Codename Fox – sitzt wegen Massenmordes ein und bietet der Met seine Mitarbeit an, denn er behauptet zu wissen, wer hinter den Anschlägen steckt. Als Gegenleistung verlangt er, in ein sicheres Haus gebracht zu werden, denn er fühlt sich selbst im Hochsicherheitstrakt des Gefängnisses nicht sicher. So beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, bei dem einiges schiefgeht.

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Ingrid Noll | Hab und Gier

Ingrid Noll | Hab und Gier

Lange schon hatte die Bibliothekarin Karla vom Rentnerdasein geträumt: sich zurücklehnen und endlich in Ruhe selber lesen. So gibt sie mit 60 ihren Job in der Stadtbücherei auf. Mit einigen Kollegen hält sie lose Kontakt – bis zu einer folgenschweren Einladung.

Beim »Gabelfrühstück« macht ihr der kinderlose Witwer Wolfram todkrank ein Angebot: Falls sie sich um seine Beerdigung und die Inschrift auf seinem Grabstein kümmert, erbt sie ein Viertel eines Vermögens. Pflegt sie ihn bis zu seinem Tod, erbt sie die Hälfte. Und bringt sie ihn wunschgemäß um, bekommt sie alles, eine Villa in Weinheim inklusive … Die Ruhe der Rentnerin ist dahin.

Ingrid Noll erzählt in »Hab und Gier« in bekanntem Stil die Geschichte der allein lebenden Karla, dem krebskranken Wolfram und Karlas jugendlicher Freundin Judith. Es ist, wie man sich denken kann, eine gefährliche Ménage-à-trois und auch eine Geschichte, die so oder so ähnlich sicherlich schon passiert ist oder gerade irgendwo in Deutschland stattfindet. Für mich machte das immer die Geschichten von Ingrid Noll aus.

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Judith Winter | Siebenschön

Judith Winter | Siebenschön

»›Theo hat versagt.‹ Erstaunt blickt Christina Höffgen auf. Wer um Himmels willen ist Theo? Sie liest weiter. ›Du solltest Dich lieber beeilen. Die Adresse ist: Fordstraße 237. Ach übrigens: Ihr Name ist Jennifer.‹«

Der rätselhafte Brief lässt Christina nicht mehr los. Gemeinsam mit ihrem Mann fährt sie zu der angegebenen Adresse, auch wenn sie nicht daran glaubt, dort tatsächlich eine Jennifer zu finden. Ein großer Irrtum.

Die Abteilung für Kapitaldelikte der Zentralen Kriminaldirektion Frankfurt am Main spannt die beiden Kommissarinnen Emilia Capelli und Mai Zhou zusammen, um die bizarrste Mordserie aufzuklären, die die Stadt je erlebt hat. Unterschiedlich wie Tag und Nacht, misstrauen die beiden Frauen einander auf Anhieb. Doch wohl oder übel müssen sie sich zusammenraufen, denn bald jagen sie einen gewissenlosen Serienkiller, der seine Morde als grausige Themenwelten inszeniert. Und sein »Werk« ist noch nicht vollendet …

Und immer wieder die Sieben … Siebenschön von Judith Winter ist der erste Fall des Ermittlerteams Emilia Capelli und Mai Zhou.

EigentlichhatteCapelligehofft, nach dem Ausstiegihres Partners Hansen ihrengutenFreund Tom als Partner zugewiesen zu bekommen. Die Überraschung ist dahergroß, als Zhou, eine zierlicheAsiatin, im Büro auf sie wartet. Entsprechendfrostig ist das Zusammentreffen. Aber dem geneigtenLeser wird selbstverständlichsofortklarsein, dassZhou in diesem Fall eine herausragendeRollespielenund sich somitCapellisAchtungerwerben wird.

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Andrea Maria Schenkel | Finsterau

Andrea Maria Schenkel | Finsterau

Ein Dorf im Bayerischen Wald, 1944: Schwanger kehrt Afra in die ärmliche Enge ihres Elternhauses zurück, das sie Jahre zuvor verlassen hat. Für ihren streng katholischen Vater ist das ein ständiger Stein des Anstoßes und die Auseinandersetzungen nehmen noch zu, nachdem das »Kind der Sünde« geboren ist. Eines Tages liegt Afra erschlagen in der Stube neben ihrem blutüberströmten Sohn …

Lesern von Andrea Maria Schenkels Kriminalromanen wird die Form nicht überraschen: Wie gewohnt bereitet sie ein tatsächliches Ereignis aus der Sicht mehrerer Beteiligter in komprimierter Reportform auf.

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Christian Buder | Die Eistoten

Christian Buder | Die Eistoten

Eine Mädchenleiche, die aufrecht mitten im Wald steht. Ein Mörder, der seit Jahren unerkannt tötet. Ein elfjähriges Mädchen mit einem besonderen Helfer: Wittgenstein, einen toten Philosophen. 

Alice ist elf Jahre alt, sehr intelligent und das, was man in ihrer Allgäuer Heimat als besserwisserisch bezeichnet. Und sie hat eine besondere Gabe: Sie spricht mit dem Philosophen Wittgenstein, der 1951 gestorben ist. Er taucht auf, wo sie es am wenigsten erwartet, und verschwindet auch ebenso geheimnisvoll. 

Als Alice in ihrem Dorf die erfrorene Leiche eines Mädchens findet, ist sie überzeugt, dem Mörder auf der Spur zu sein, der vor Jahren auch ihre Mutter getötet hat. Gemeinsam mit Ludwig Wittgenstein beginnt sie zu ermitteln. Doch niemand schenkt den Vermutungen einer Elfjährigen Gehör, bis auf einen und der will sie zum Schweigen bringen. 

Christian Buders erster Roman »Die Eistoten« erzählt die Geschichte der elfjährigen Alice Pokel, die mit ihrer älteren Schwester Amalia, ihrem Vater und Großvater in einem fiktiven Dorf im Allgäu lebt. Ihre Mutter starb vor vier Jahren – unter mysteriösen Umständen.

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