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Sabine Kornbichler | Gefährliche Täuschung

Sabine Kornbichler | Gefährliche Täuschung

Als die Kinderbuchillustratorin Emma an einem Spätsommertag zu einer Radtour aufbricht, ahnt sie nicht, dass für sie ein Albtraum beginnt: Ein Unbekannter zerrt sie in seinen Lieferwagen und verschleppt sie.

Fünf Tage bleibt sie in der Gewalt des Mannes, der sein Gesicht hinter einer Maske verbirgt. Doch als Emma endlich freikommt, ist der Schrecken noch nicht vorbei. Die Polizei vermutet, sie habe ihre eigene Entführung inszeniert. Emma sieht keinen anderen Ausweg, als sich selbst auf die Suche nach dem Täter zu machen.

Für Emma, einer Kinderbuchillustratorin, beginnt ein ganz normaler Tag. Wie jeden Werktag steht sie früh auf, gießt die Blumen und telefoniert mit ihrem Ehemann, welchen sie nur an den Wochenenden sieht. Sie bereitet sich auf ein Treffen mit einer Kinderkrimiautorin vor, deren Buch sie illustrieren soll. Wie immer macht sie dreimal in der Woche eine Tour mit ihrem Fahrrad in der Umgebung. Während dieser Tour sieht sie einen verunfallten Radfahrer, dem sie helfen möchte. Damit beginnen die schlimmsten Tage ihres Lebens, denn der vermeintlich Verunglückte überwältigt und entführt Emma.

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Sophie Bonnet |Provenzalische Verwicklungen

Sophie Bonnet |Provenzalische Verwicklungen

Sainte-Valérie, ein idyllisches Dorf in der Provence inmitten von Weinbergen und Olivenhainen. Der ehemalige Pariser Kommissar Pierre Durand würde den Spätsommer in seiner Wahlheimat genießen, wenn ihn nicht gerade seine Freundin verlassen hätte. Doch auch mit der Ruhe ist es plötzlich vorbei: Der Dorfcasanova wird ermordet in einem Weintank aufgefunden – daran geheftet ein Rezept für Coq au vin. War es ein makabrer Racheakt eines gehörnten Ehemanns? Die Dorfbewohner halten fest zusammen. Und schon bald ahnt Pierre, dass sich hinter der schönen Fassade Sainte-Valéries ganze Abgründe auftun …

»Provenzalische Verwicklungen« ist der erste Fall für Pierre Durand, der als Kommissar in Paris nicht wirklich glücklich wurde und sich nach einem Streit mit seinem Vorgesetzten in das Dörfchen Sainte-Valérie versetzen ließ, wo er sich nun als einfacher policier um Verkehrsdelikte, Fälle von Ruhestörung oder verlorene Portemonnaies kümmert. Auch wenn er manchmal mit Wehmut an seine Zeit in der Hauptstadt zurückdenkt, ist Durand zufrieden damit, ohne berufliche Konfrontation ruhige Tage als einfacher Gemeindepolizist in seinem beschaulichen Dorf zu verbringen. Hier, im schönsten Teil Frankreichs, hatte er schon immer leben wollen, inmitten von Weinbergen, Olivenbäumen und Obsthainen, im Wechsel zwischen üppiger Vegetation und kargen, steinigen Hochflächen mit dem unvergleichbaren milchigen Licht, wo zur Zeit der Lavendelblüte das ganze Land in Malve, Blau und Violett erstrahlte und jeder Atemzug durchtränkt war mit den herrlichsten Gerüchen und das Summen der Bienen die Luft erfüllte.

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Annelie Wendeberg | Teufelsgrinsen

Annelie Wendeberg | Teufelsgrinsen

London, Ende des 19. Jahrhunderts, eine Stadt, die regelmäßig von Seuchen heimgesucht wird; Zehntausende leben in bitterster Armut.

Im Londoner Wasserwerk wird ein Cholera-Opfer entdeckt. Dr. Anton Kronberg, Englands führender Bakteriologe, wird hinzugezogen und findet heraus, dass der Mann absichtlich mit tödlichen Bakterien infiziert wurde.

Während Scotland Yard den Fall nur halbherzig verfolgt, begegnet Kronberg dem beratenden Detektiv Sherlock Holmes. Er entdeckt Kronbergs wahre Identität sofort: eine Frau, die sich als Mann ausgibt, um als Ärztin praktizieren zu können.

Im Gegenzug beginnt Anna – sehr zu dessen Verdruss – Holmes‘ kompliziertes Innenleben zu analysieren. Die beiden ungleichen, doch intellektuell ebenbürtigen Partner müssen sich zusammenraufen, um eine Verschwörung aufzudecken, die so monströs ist, dass sie die Taten von Jack the Ripper in den Schatten stellt …

Es war einmal … Sir Arthur Conan Doyle: * 22. Mai 1859 in Edinburgh; † 7. Juli 1930 in Crowborough, Sussex. Er studierte Medizin in Edinburgh, arbeitete als Arzt und hatte 1884 die Idee: „Ich schreib mal was!“

1887 wurde dann seine weltberühmte Romanfigur „Sherlock Holmes“ geboren, welche ich Verbindung mit Dr. Watson sehr viele Krimifans unendlich glücklich gemacht hat.

Es war einmal … Annelie Wendeberg:

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Claire McGowan | Denn niemand wird dich finden

Claire McGowan | Denn niemand wird dich finden

Als zwei Mädchen in Nordirland verschwinden, wird die forensische Psychologin Paula Maguire, eine Expertin für Vermisstenfälle, um Hilfe gebeten. Widerwillig verlässt sie London, um in ihre Heimatstadt Ballyterrin zurückzukehren.

Umgeben von Menschen und Orten, die sie vergessen wollte, wird sie bald in in einen düsteren Strudel aus Gerüchten und Geheimnissen hineingezogen. Und schließlich erkennt Paula eine schreckliche Wahrheit:  Schon seit Jahrzehnten verschwinden junge Frauen aus der Umgebung spurlos. Unter ihnen auch Paulas Mutter …

»Denn niemand wird dich finden« von Claire McGowan ist der Auftakt einer Serie um die forensische Psychologin Paula Maguire.

Der Plot an sich ist etwas wirr und auch die sich lange vorher schon ankündigende Auflösung vermag dem Buch keinen wirklichen Thrill zu geben. Die Ermittlungen sind langatmig, die Polizeibehörden träge, und Paula Maguire sieht sich immer wieder in der Situation, dass sie zwar Informationen besitzt, die sie mithilfe ihres alten Freundes Aidan und ihrer ehmals besten Freundin Saoirse zusammenträgt, diese aber nicht an ihren Chef weitergeben kann, da sie sonst riskiert, wegen ihrer Eigenmächtigkeit aus der Abteilung wieder nach London geschickt zu werden.

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Dominique Manotti | Ausbruch

Dominique Manotti | Ausbruch

Filippo hat mit Politik nichts am Hut, bis er im Knast auf den älteren Carlo trifft, einen politischen Gefangenen der extremen Linken. Carlos Erzählungen von den Kämpfen der 1970er ­befeuern Filippos Phantasie. Als Carlo flieht, springt er spontan mit auf, wird dann aber sitzengelassen. Während der junge Ausbrecher noch zu Fuß durch Italien pilgert, kommt Carlo in Mailand bei einem Banküberfall ums Leben.

Filippo flüchtet nach Paris, sucht Kontakt zu Exil-Italienern, doch der Empfang ist nicht gerade herzlich. Entwurzelt, isoliert und ohne Perspektive muss er seinem Leben eine Wendung geben: Er beginnt zu schreiben. Auf Nachtwachen im Büroturm in La Défense schmückt er aus, was er erlebt hat, erschafft einen Mythos, in dem er die Rolle des Helden spielt, mit Carlo an seiner Seite. Ein Roman entsteht. Doch das Buch bringt Filippo zwischen die Fronten aus italie­nischen Polit-Exilanten, italienischer Polizei und Geheimdiensten. Es ist die ­Sorte Geschichte, die einen umbringen kann …

Wenn man Dominique Manottis Krimi noir runterbricht, könnte man ihn auf die Nenner Aufstand und Rebellion fürs Vaterland und Handlungen aus Liebe bringen. Aber er ist so viel mehr.

»Ausbruch« erzählt die Geschichte von Filippo Zuliani, der im Februar 1987 durch eine spontane Entscheidung die Welt der politischen Flüchtlinge Italiens in Frankreich auf den Kopf stellt. Er entschließt sich in Sekunden, gemeinsam mit dem politischen Gefangenen Carlo aus dem römischen Gefängnis auszubrechen, ungeplant für beide Seiten, denn es sollte nur Carlo Fedelis Ausbruch sein, des einstigen Logistikchef der Roten Brigaden, einer kommunistischen Untergrundorganisation in Italien.

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