Kategorie: Kurt Schäfer

Xavier-Marie Bonnot | Im Sumpf der Camargue

Xavier-Marie Bonnot | Im Sumpf der Camargue

Der Marseiller Polizeikommandant Michel de Palma müsste sich eigentlich von seinen Verletzungen erholen, die er sich im letzten Fall zugezogen hat. Ingrid Steinert, Ehefrau des milliardenschweren deutschen Industriellen William Steinert, braucht aber seine Hilfe: Ihr Mann ist seit einigen Tagen verschwunden. Obwohl am Anfang nicht besonders interessiert, weckt der Fall doch de Palmas Neugier, als die Leiche von Steinert in den schlammigen Sümpfen der Camargue gefunden wird. Die Polizei meint die Lösung schnell zu kennen: ertrunken, ein Unfall. Dann überschlagen sich die Geschehnisse, als immer mehr Leichen auftauchen, alle auf bestialische Weise verstümmelt. Ist die Tarasque, das Ungeheuer aus den Sümpfen, mehr als ein Mythos?

Polizeikommandant Michel de Palma aus Marseille tritt wieder auf den Plan, der „Baron“, wie er respektvoll genannt wird, muss in seinem dritten hierzulande veröffentlichten Fall (in Frankreich erschien „La bête du marais“ bereits 2004 als zweiter Band der de Palma-Reihe) tief in die Sümpfe der Camargue vordringen und er muss Geheimnisse lüften, die zurückreichen in die Zeit der Besatzung während des zweiten Weltkriegs, als einige Bewohner der Dörfer um Tarascon offensichtlich Kollaborateure waren, andere aber erbitterte Gegner der Nazis.

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Der Tel Aviv Krimi | Shiv’a ►

Der Tel Aviv Krimi | Shiv’a ►

Nach ihrer Versetzung nach Tel Aviv wird Sara Stein, noch bevor sie ihren offiziellen Dienst antreten kann, mit einem diffizilen Fall betraut: Chief-Inspektor Noam wurde ermordet in seiner Wohnung aufgefunden. Die Neue aus Berlin soll sicherstellen, dass die Ermittlungen objektiv geführt werden. Widerstand im neuen Kollegenkreis ist vorprogrammiert, doch sie lässt sich nicht ins Bockshorn jagen. Sie verlässt sich wie immer auf ihren Instinkt und ihre eigenen Beobachtungen. Handelt es sich wirklich um einen Raubmord? Die Spuren führen Sara durch das arabische Ghetto bis in das wohlhabende Viertel von Tel Aviv. Doch am Ende liegt die Lösung so nah…

Ein Jahr ist vergangen. Zu Beginn der zweiten Folge joggt Sara am Strand von Tel Aviv entlang, sie ist mittlerweile mit David verheiratet und hat alle Zelte in ihrer alten Heimat Berlin abgebrochen. Mit ihrem ersten Auftritt in Tel Aviv ändert sich die Situation für Sara grundlegend. Sie ist plötzlich nicht mehr nur Kommissarin Sara Stein, sondern vor allem die deutsche Jüdin Sara, der man nicht nur auf Grund ihrer Herkunft mit Skepsis und Argwohn begegnet. Kein Wunder, nach gerade einmal einem Jahr in Israel, nach einer kurzen Grundlagenschulung auf der Polizeiakademie, mit dürftigen Sprachkenntnissen und immer noch viel Unwissen, was die religiösen Konventionen und Traditionen, die kulturellen Gewohnheiten, kurz, die Sitten und Gebräuche in ihrer neuen Heimat angeht, soll sie nun, noch vor ihrem offiziellen Dienstbeginn, in einem ungewöhnlichen, durchaus heiklen Mordfall ermitteln. Klingt plausibel? Das ist Kintopp.

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Der Tel Aviv Krimi | Tod in Berlin ►

Der Tel Aviv Krimi | Tod in Berlin ►

Über die Reihe:

Es soll weiter gedreht werden in Israel, die Fortsetzung des „Tel Aviv Krimis“ in der ARD wird in der Reihe der Donnerstags-Serien, laufen, für die man sich seit geraumer Zeit immer mehr Tatorte überall in Europa ausgedacht hat, nun also mit der ebenso modernen wie traditionsbeladenen, quirligen, hitzigen Mittelmeerstadt einen wirklich ungewöhnlichen, exotischen, neuen Schauplatz. Aber Tel Aviv ist auch ein Schmelztigel verschiedener Nationen, Kulturen und Religionen – und ein Pulverfass: Der Dreh der ersten Folge der neuen Krimireihe musste abgesagt werden, da wieder einmal kriegerische Auseinandersetzungen um den Gaza-Streifen aufflammten.

Kurzerhand wurde in Berlin gedreht, eine Art Vorgeschichte, die Kommissarin Sara Stein (Namen sind Schall und Rauch) bei ihrer Arbeit und im Privatleben in ihrem Kreuzberger Kiez zeigt. Sie hat jüdische Wurzeln, was aber keine Rolle spielt, nicht für sie, die diesen Umstand eher achselzuckend als gegeben hinnimmt, nicht für ihr Umfeld, das von dieser Tatsache gar nichts weiß, und erstaunlicherweise auch nicht für das Drehbuch, das keinen Gebrauch macht von den Möglichkeiten, die eine solche Konstellation böte.

Zum Film „Tod in Berlin“:

Sara Stein ist Berliner Kriminalkommissarin jüdischer Abstammung, die sich unabhängig von allen und allem fühlt. Religion spielte in ihrem Leben bislang keine Rolle, bis sie den Mord an der israelischen DJane Tamar aufklären muss. Dabei rückt die Familie von Tamars palästinensischem Freund, Khalid, immer mehr in den Fokus. Ist Tamar Opfer des israelisch-palästinensischen Konflikts geworden? Obwohl Khalids Vater den Mord gesteht, spürt Sara, dass etwas nicht stimmt. Beharrlich ermittelt sie weiter und verbeißt sich regelrecht in den Fall.

Die Eingangssequenz zeigt Sara beim abendlichen Jogging rund um den Bahnhof Kottbusser Tor. Unversehens stolpert sie auf dem Hinterhof einer Disco über eine sterbende junge Frau: es ist die bekannte DJane Tamar, eine Israelin, die in den Berliner Szene-Clubs einiges Ansehen genießt und die ihre Beliebtheit in vielerlei Hinsicht ausnutzt und auskostet. Mit ihrem Freund hat sie sich kurz zuvor noch heftig gestritten, jetzt schleudert sie Khalid, der zufällig am Tatort auftaucht, wütend die letzten Worte „fuck off!“ entgegen.

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Simone Buchholz | Blaue Nacht

Simone Buchholz | Blaue Nacht

„Früher war ich oft im Polizeipräsidium. Heute vermeide ich es, hier zu sein. Weil ich dann das Gefühl habe, angeguckt zu werden. Mein Leben ist so was von schlingerig geworden, im Vergleich dazu war ich vor ein paar Jahren nahezu geradlinig unterwegs, obwohl ich schon damals das Gefühl nicht losgeworden bin, permanent aus der Kurve zu rutschen.“ (Auszug aus Blaue Nacht)

Die hier ihren Zustand beschreibt, ist Staatsanwältin Chastity Riley, die beim letzten ihrer eigenwilligen Einsätze überzogen hat. Unerlaubter Schusswaffengebrauch, einem miesen Typen nicht ins Bein, sondern in die Kronjuwelen geschossen. Und den eigenen Chef der Korruption überführt. Jetzt hat man sie zur Opferschutzbeauftragten gemacht, aus dem Verkehr gezogen und in ein Büro verfrachtet, das eher eine Abstellkammer ist bei den Kollegen von den Drogen.

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Inger Madsen | Mord auf Antrag

Inger Madsen | Mord auf Antrag

„Erpressung, gewaltsame Morde, die nach Rache aussahen. Es war etwas in diesem Haus vorgegangen, das fünfundzwanzig Jahre danach noch Nachwirkungen hatte. Aber was? Konnte das ganze Zufall sein? Zwei Fälle, die sich vermischten. Drei vielleicht? Oder gehörten sie überhaupt nicht zusammen?“

Roland (im Privatleben Rolando) Benito, Kriminalkommissar in Aarhus, wohin es den Italiener der Liebe zu seiner dänischen Frau Irene wegen verschlug, grübelt über einen verzwickten Fall nach, auch wenn sein Chef Kurt Olsen ihn für abgeschlossen erklärt hat. Der nämlich hat sein Geständnis, für ihn gibt es nichts mehr zu besprechen, er will den Fall unbedingt zu den Akten legen. Aber Roland spürt, dass etwas faul ist, er weiß, dass längst nicht alles so klar ist, wie es scheint, und ihm dämmert, dass es tatsächlich drei Fälle sind, die allerdings einen gemeinsamen Hintergrund haben, vor dem mehrere Personen miteinander und gegeneinander tief verstrickt sind in Vorfälle, welche sich schließlich als eine einzige, schon lange dauernde und stark verästelte, tragische Geschichte herausstellen.

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