Kategorie: Kurt Schäfer

Sophie Bonnet | Provenzalische Intrige

Sophie Bonnet | Provenzalische Intrige

Provenzalische Intrige, ein Regionalkrimi aus dem Luberon

Sophie Bonnet (das ist Heike Koschyk) präsentiert im dritten Aufguss ihrer Geschichten aus Sainte-Valérie nicht viel Neues. Wieder wird im „charmanten Dörfchen“ gemordet, diesmal ertrinkt das Opfer nicht wie im ersten Fall im Rotwein-Tank, sondern erstickt im blubbernden chaudron, einem Seifenbottich, in dem die weltberühmte Savon de Marseille entsteht.

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Remy Eyssen | Schwarzer Lavendel

Remy Eyssen | Schwarzer Lavendel

Schwarzer Lavendel – Provence-Krimi mit einem ungewöhnlichem deutschen Ermittler

Dieser zweite Roman der „Lavendel“-Reihe um Dr. Leon Ritter ist meine erste Begegnung mit dem Rechtsmediziner aus Frankfurt, den es in die Provence verschlagen hat und der inzwischen Wurzeln geschlagen hat in der Ortschaft Le Lavandou. Er hat die Chance ergriffen, die neu eingerichtete Pathologie im Kankenhaus St. Sulpice zu übernehmen, auch um seiner Vergangenheit zu entfliehen und den Tod seiner Frau zu verarbeiten, die bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Viel mehr muss der neue Leser nicht wissen über die Vergangenheit der Hauptpersonen, und viel mehr wird auch nicht erwähnt, nur ganz am Rande ein tiefgreifendes Ereignis, die Entführung der Tochter von Isabelle Morell, was bei der alleinerziehenden Mutter ein Trauma hinterlässt.

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Christoffer Carlsson | Der Lügner und sein Henker Bd. 3

Christoffer Carlsson | Der Lügner und sein Henker Bd. 3

Der Lügner und sein Henker, spannender Abschluss der Leo-Junker-Trilogie

Aber wer weiß, ob dies wirklich das Ende ist…

Christoffer Carlsson nimmt im dritten Teil seiner Romanserie um den charismatischen Polizisten Leo Junker einige alte Handlungsfäden wieder auf und verknüpft die losen Enden zu einem feinen Gespinst, in dessen Muster mehr und mehr von den Verbindungen und Bezügen einiger Personen und Geschehnisse zueinander erkennbar werden, bisher unvollendete Erzählstränge zu Ende geführt werden und vage und unbestimmte Gedanken der ersten beiden Bücher ihre Erklärung finden.

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Volker Kutscher | Der stumme Tod

Volker Kutscher | Der stumme Tod

März 1930: Der Tod einer Schauspielerin führt Gereon Rath in die Studios der Filmmetropole Berlin. Der junge Kommissar lernt die Schattenseiten des Glamours kennen und erlebt eine Branche im Umbruch. Der Tonfilm erobert die Leinwände, und dabei bleiben viele auf der Strecke: Produzenten, Kinobesitzer – und Stummfilmstars.

Volker Kutscher hat die 30er Jahre der Weimarer Republik als Hintergrund für seine Kriminalromane um den Kölner Kommissar Gereon Rath gewählt, den es nach Berlin verschlägt, jener Stadt, die für Kutscher eine mindestens ebenso spannende Kulisse abgibt wie die amerikanischen Metropolen, in denen die von ihm geliebten Gangstergeschichten Hammetts und Chandlers sich abspielen. Dabei verfolgt der Autor einen ehrgeizigen Plan, er will einen weiten Bogen schlagen, auch über die Weimarer Zeit hinaus bis ins Jahr 1936, wenn die Reichshauptstadt und Hitler-Deutschland Gastgeber der Olympischen Spiele sein werden, soll sein Ermittler in jedem Jahr ab 1929 (in dem sein Erstling Der nasse Fisch spielt) einen Fall in acht Romanen lösen(inzwischen hält Kutscher es für durchaus denkbar, dass es vielleicht noch weiter geht) und nebenbei die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen jener Epoche beobachten.

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Robert Baur | Mord in Metropolis

Robert Baur | Mord in Metropolis

Berlin 1925. Die Goldenen Zwanziger haben die Reichshauptstadt fest im Griff. Die Inflation ist überstanden und Berlin dient als Kulisse für den teuersten Stummfilm aller Zeiten: Fritz Langs »Metropolis«. Doch Drohbriefe an die Hauptdarstellerin Brigitte Helm werfen ihre Schatten voraus. Kurze Zeit später wird eine tote Komparsin auf dem Gelände in Neubabelsberg entdeckt. Exkommissar Robert Grenfeld ermittelt im Umfeld der Filmkulissen und taucht ein in die futuristische Großstadt.

Das Berlin der Weimarer Zeit ist Schauplatz einer stetig wachsenden Zahl von meist recht erfolgreichen Romanen, namentlich Kriminalromanen und Serien um unterschiedlichste Ermittler, denen eines gemeinsam ist, nämlich der historische Hintergrund, die hitzigen, überspannten und überdrehten ruhe- und rastlosen sogenannten „goldenen“ Zwanziger Jahre im Spannungsfeld zwischen bedrückend hoher Arbeitslosigkeit und deprimierender Armut, Not, Hunger auf der einen Seite und Reichtum, Prunk, Verschwendungs- und Vergnügungssucht, dem „Tanz auf dem Vulkan“ auf der anderen, eine außerordentlich interessante, höchst spannende Epoche mit politischen Wirren und gesellschaftlichen Umwälzungen vor der atemberaubenden Kulisse der vielleicht weltweit modernsten Stadt jener Zeit, einem Schmelztiegel der Kulturen, einem Anziehungspunkt für die Avantgarde, für viele fortschrittliche, moderne Zeitgenossen und erstaunlich emanzipierte „neue“ Frauen sowie nicht zuletzt für engagierte Künstler aller Art, aber auch für Flüchtlinge, vor allem aus Osteuropa, namentlich aus Russland.

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