Kategorie: Andy Ruhr

Jussi Adler-Olsen | Selfies

Jussi Adler-Olsen | Selfies

Annelie zog sich aus und legte sich aufs Bett, zitternd und wie berauscht von dem Adrenalincocktail, der ihr durch die Adern schoss, seit sie Michelle im Nordwestviertel überfahren hatte. Für jemanden wie sie, die fast fünfzig Jahre lang als personifizierte Wohlanständigkeit durchs Leben gegangen war, ein völlig neues Gefühl. Woher hätte sie auch wissen sollen, was für einen Kick es einem gab, wenn man sich zum Richter über Leben und Tod aufschwang? (Auszug Seite 147)

Im bereits siebten Fall von Jussi Adler-Olsens Serie um Kommissar Carl Mørck ermitteln die Beamten des Sonderdezernats Q diesmal rund um einen aktuellen Mord. Eine ältere Dame wird in einem Park erschlagen aufgefunden. Verschieden Aspekte deuten auf einen unaufgeklärten Mordfall an einer Grundschullehrerin vor etlichen Jahren hin, die unter ähnlichen Umständen ums Leben gekommen ist. Des Weiteren werden einige junge Frauen überfahren und der Täter beginnt jedes Mal Fahrerflucht.

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Jussi Adler-Olsen | Verheißung

Jussi Adler-Olsen | Verheißung

Die zwei Sätze der Mail sorgten dafür, dass die Stimmung im Büro noch weiter in den Keller ging.  Das Sonderdezernat Q war meine letzte Hoffnung. Jetzt kann ich nicht mehr. C. Habersaat (Auszug Seite 15)

In Verheißung, dem sechsten Band der Reihe, sitzt das Sonderdezernat Q immer noch im düsteren Keller und ist für die ungeklärten Fälle zuständig. Während Assad zumindest für ein bisschen Farbe an den Wänden sorgt, nimmt Carl Mørck einen Anruf von dem Bornholmer Polizisten Christian Habersaat entgegen, der ihn um Unterstützung bittet. Natürlich wimmelt ihn der ewig unlustige Carl mürrisch ab. Am nächsten Tag ist der alte Polizist tot.

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Mark Billingham | Die Lügen der Anderen

Mark Billingham | Die Lügen der Anderen

„Sie ist einfach losgegangen … so muss es gewesen sein … hab schon überall nach ihr gesucht und … sie geht nie weit weg … das würde sie nie machen.“
„Können Sie bitte noch mal die Anschrift wiederholen?“
„Herrgott! Sie müssen sofort herkommen, hören Sie?“
„Bitte versuchen Sie, die Ruhe zu bewahren, Ma’am.“
„Bitte! Sie müssen wissen, dass sie Probleme hat, hören Sie? Sie … sie ist geistig behindert. O Gott … sie vertraut jedem. Verstehen Sie? Einfach jedem …“ (Auszug Seite 75)

Drei britische Paare lernen sich im Urlaub in Florida kennen. Im Pelican Palms Resort verbringen sie eine unbeschwerte Zeit, bis am letzten Tag das spurlose Verschwinden eines kleinen Mädchens aus der Club-Anlage die Urlaubsfreude trügt.

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Yrsa Sigurdardóttir | DNA

Yrsa Sigurdardóttir | DNA

Diese Tür ist sonst nie geschlossen.
Elísa geht auf die Tür zu, langsam und vorsichtig. Ihre Zehen kleben auf dem kalten Parkett, und die Angst wächst mit jedem Schritt. Sie legt ein Ohr an die weiße Tür. Zuerst ist nichts zu hören, doch dann schreckt sie zurück. In der Küche werden Stühle gerückt.
Was tun? Ihr Körper will zurück ins Bett kriechen und sich die Decke über den Kopf ziehen. Der nächtliche Besucher wird sicher bald aus der Küche herauskommen. Ihr Hab und Gut könnte Elísa nicht gleichgültiger sein. Der Einbrecher soll ruhig alles nehmen, was er will, wenn er sich bloß schnell aus dem Staub macht. (Auszug Seite 24)

In Reykjavik dringt nachts ein Mann in ein Familienhaus ein und überfällt eine dreifache Mutter. Während die beiden Söhne in ihrem Zimmer eingesperrt sind, muss die siebenjährige Tochter versteckt unter dem Bett miterleben, wie ihre Mutter brutal ermordet wird. Das traumatisierte Mädchen wird daraufhin in einem Kinderhaus von der Psychologin Freyja und ihrem Team behutsam befragt. Als einzige Tatzeugin schwebt die kleine Margrét eventuell auch in Gefahr. Da die Polizei in Reykjavik momentan Probleme mit ihrer derzeitigen Führungsebene hat, übernimmt der bis dahin unerfahrene Huldar erstmals die Leitung eines Mordfalls.

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John le Carré | Verräter wie wir

John le Carré | Verräter wie wir

John le Carrés Spionagethriller sind bestens für Filmadaptionen geeignet, wie zahlreiche erfolgreiche Verfilmungen beweisen. In Verräter wie wir des britischen Schriftstellers aus dem Jahr 2010 geht es um einen hochrangigen russischen Mafiosi, der nach Großbritannien überlaufen möchte.

Perry Makepiece, ein britischer Oxford-Dozent und seine Freundin Gail Perkins, eine erfolgreiche Anwältin lernen im Urlaub in Antigua beim Tennisspielen eben diesen Mafiosi Dima kennen. Wie sich später herausstellt, ist er „Nummer Eins Geldwäscher von ganzer Welt“, genauer gesagt von einem Syndikat von sieben Wory-Bruderschaften.

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