Kategorie: Andrea Köster

Eva Rossmann | Gut, aber tot

Eva Rossmann | Gut, aber tot

Wäre doch eine spannende Geschichte fürs ‚Magazin‘. Damit klar wird, was für Leute das sind. Die werden immer radikaler. Letzte Woche haben sich Aktivisten in San Daniele in Käfige gesperrt, um gegen Prosciutto-Produktion zu protestieren. Und in Süditalien sind welche aufgetaucht, die haben Transparente mit Weiße Scheiße vor einer Büffelmozzarella-Produktion entrollt. Vor den Zoos in Schönbrunn und in Berlin haben sie Flugblätter verteilt: Keine Gefängnisse für Tiere!, Warum hat die Giraffe lebenslänglich?, Was hat der König der Tiere verbrochen? – All so was. (Auszug Seite 6)

Auf dem Tor der Winzerin Martina wurde mit Theaterblut „MÖRDERIN!“ geschrieben. Waren das die V. A.? Eine vegane Vereinigung, von der keiner genau weiß, was die Abkürzung heißt. Sie haben auch schon mit Shitstorm im Internet gegen einen Schweinebauern und anderen radikalen Aktionen auf sich aufmerksam gemacht. Mira Valensky beschießt einen Artikel im „Magazin“ zu veröffentlichen, in dem es über veganes Leben geht. Als Mira sich zur Recherche mit Vanessa Frey treffen will, die Mitglied bei GutTier ist und sich für Gnadenhöfe einsetzt, entdeckt sie eine Leiche im Fuchsgehege. Das Gesicht wurde angefressen von den Tieren.

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Charlotte Link | Die Entscheidung

Charlotte Link | Die Entscheidung

01Als ich den Strand entlang durch den Regen lief und mich idiotischerweise in eine Situation eingemischt habe, die mich nichts anging. Es war die falsche Entscheidung, im Bruchteil von Sekunden getroffen, und sie führte dann von einer Katastrophe zur nächsten, ohne dass ich die Chance auf einen Absprung sah. (Auszug Seite 238)

Simon verbringt die Weihnachtsfeiertage allein in Südfrankreich in dem Ferienhaus seines Vaters. Seine beiden Kinder haben kurzfristig ihren Besuch abgesagt, wohl nicht ohne Einfluss von Simons Exfrau. Mit seiner neuen Lebensgefährtin hat er sich zerstritten, weil er sie nicht offiziell in sein Leben integriert. Bei trüben Wetter macht er einen Spaziergang am Strand und trifft dabei auf die völlig verwahrloste, magere, durchgefrorene und hungrige Nathalie. Er hat Mitleid mit ihr und nimmt sie mit in seine Unterkunft. Dort wärmt sie sich auf und wäscht sich und ihre Kleider. Simon möchte wissen, warum sie bei der Kälte obdachlos umherirrt und nach und nach erzählt Nathalie von dem Anruf ihres Freundes Jérôme, der sie zu einer schnellen Flucht aus Paris drängt, ohne Umwege und jetzt sofort. Nathalie hat in dem Moment weder Geld noch persönliche Sachen bei sich. Beide wollten sie sich hier in Südfrankreich bei der Ferienwohnung von Jérômes Onkel treffen. Nach und nach wird Simons Entscheidung, dem Mädchen zu helfen, zu einer verworrenen Geschichte, bei der keiner weiß, wie etwas zusammenhängt, wer welche Rolle spielt und zu einem echten Albtraum.

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Hauke Lindemann | Die Akte Rollmops

Hauke Lindemann | Die Akte Rollmops

„Essen!“, platzte es aus der alten Frau heraus. „Ich wollte was zu essen machen. Mir selbst hatte ich schon ein Glas mit den Rollmöpsen aus dem Kellerhals geholt. Zwei davon mit einem Butterbrot, das reicht mir. Ich hatte zuletzt keinen großen Hunger, das ist mir doch alles ziemlich auf den Magen geschlagen. Aber ich muss ja auch an Walter denken, und der braucht dann doch etwas mehr. Das ist so gemein!“, rief sie und weinte wieder stärker. (Auszug Seite 124)

Malte Reese ist zu Besuch bei seinen Eltern und nach einem Festival nachts nicht wieder ins Elternhaus zurückgekehrt. Luise und Walter Reese haben am darauffolgenden Tag ein leeres und unbenutztes Bett vorgefunden. Sie machen sich große Sorgen um ihren einzigen Sohn und bitten Liane Maschmann um Hilfe. Liane kennt Familie Reese schon seit ihrer frühen Kindheit und hilft natürlich gern, weiß aber auch aus ihrer ehemaligen Polizeitätigkeit, dass man für einen erwachsenen Mann zwar eine Vermisstenanzeige aufgeben kann, diese aber mit unterster Priorität bearbeitet wird, wenn es keine Hinweise auf ein Gewaltverbrechen oder Ähnliches gibt. Und das ist der Fall bei Malte.

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Corinna Kastner | Fischland-Verrat

Corinna Kastner | Fischland-Verrat

„Albert Johann Emil Martin Kriemann, geboren 1872 in Bad Doberan, war in seinem ‚ersten Leben‘ Schiffer. Er ging mit sechzehn das erste Mal zur See und kam dabei richtig gut rum. (…) Beim Entladen eines Schiffes fiel Kriemann in den Laderaum und erlitt sehr schwere Verletzungen, die weitere Fahrten unmöglich machten. In den nächsten Jahren begann er zu schnitzen – zuerst kleinere Schiffe, dann wurden die Modelle größer, detailreicher, kunstvoller. Er arbeitete nach Vorbildern, nach Zeichnungen und Rissen, aber auch aus dem Gedächtnis.“ (Auszug Seite 85/86)

An einem ganz gewöhnlichen Tag bekommt Kassandra Voß unerwarteten Besuch von ihrem Ex-Mann Sven Larsen. Er bittet sie um Hilfe. Eine Zeit später entdeckt nachts ein Freund von Kassandra eine tote Frau auf seinem Zeesboot. In der Zeit, in der er zum Hotel in der Nähe läuft, um die Polizei zu rufen, verschwindet die Leiche. Außerdem ist vor einigen Tagen der Hund von Kassandras Nachbarin weggelaufen. Das sind Paul Freese, dem Freund von Kassandra, entschieden zu viele Zufälle. Er nimmt an, dass Sven etwas damit zu tun hat.

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Ragna Johnsen | Hassreiter

Ragna Johnsen | Hassreiter

„Aber wenn er Glück hatte und auf dem Display erschien nicht Malins Name und sie hatte ihn nicht angerufen? Wenn er ihr nicht hätte helfen können? Mit einem Ruck schaute er auf das Display und sah sie, die Flut ihrer Anrufe, eine nach der anderen, alle vom 15.11., am Abend vor ihrem Tod, in ihrer Nacht vor ihrem Tod, am Morgen vor ihrem Tod.“ (Auszug Seite 85)

Malin Jonker springt an einem gewöhnlichen Tag vom Schuldach. Sie ist sofort tot. Für die Polizei ist der Selbstmord mehr als offensichtlich. Malins Bruder Malte will das aber nicht so recht glauben. Seine Schwester macht sowas einfach nicht. Und da die zuständigen Ermittler den Fall nicht wieder aufnehmen, nimmt Malte die Sache selbst in die Hand und will herausfinden, was auf dem Schuldach wirklich passiert ist. Er findet an Malins Pinnwand eine Karte mit dem Wort „Hassreiter“ darauf. Außerdem entdeckt er das Foto eines sehr wertvollen Gemäldes, das sie mal besessen hat.

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