Kategorie: noir | hardboiled

André Pilz | Man Down

André Pilz | Man Down

Oh ja, Florian, ich liebe den Kick, den Rausch. Er hält mich am Leben und macht mich kaputt. Mit jedem Rausch verliere ich ein Stück meiner Seele und meiner Kraft und meines Willens. Verliere ich einen Teil meiner Lebensfreude. Das ist eine Kapitulation auf Raten. Der Rausch ist verlogen und hinterlistig. Er gaukelt mir vor, lebendig zu sein, voller Leidenschaft und Feuer, und ich glaube ihm, und wenn ich dann wieder runterkomme, wird mir klar, dass ich nur zu einem billigen Porno gewichst habe und dass die heiße Braut nur auf dem Bildschirm existiert.
Ich glaube nicht, dass ich Schmerz jemals ohne Drogen ertragen werde können.
Ich wünschte, ich wäre stärker, aber ich weiß, ich bin es nicht.
Ich ergebe mich lieber den Drogen als dieser Welt (Auszug Seite 100)

Kai Samweber ist gelernter Dachdecker, doch in seinem Beruf wird der Mittzwanziger nach einem Sturz vom Dach wohl nie mehr arbeiten. Seine körperlichen Beschwerden ertränkt er in Alkohol und Drogen. Hinzu kommen auch Geldsorgen. In Erwartung des ihm zugesagten, noch ausstehenden Lohns leiht sich Kai einige tausend Euro bei den zwielichtigen Brüdern seines besten Kumpels Shane. Doch sein alter Chef zahlt nicht, meldet Insolvenz an und Kai hat nun ein echtes Problem. Er muss als Drogenkurier seine Schulden abarbeiten.

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Springflut | Staffel 1 ►

Springflut | Staffel 1 ►

Die engagierte Polizeihochschul-Studentin Olivia Rönning erhält als Semesteraufgabe die Cold-Case-Übung, den sich 1990 zugetragenen „Strandmord“, dem Verbrechen an einer hochschwangeren Frau, zu beleuchten. Diese wurde bei Springflut am Strand bis zum Kopf eingegraben und ihrem Schicksal überlassen, was bis dato nicht aufgeklärt werden konnte.

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Abgehakt | Dezember 2017

Abgehakt | Dezember 2017

Im September haben wir euch erstmalig unter dem Titel Abgehakt Kurzrezensionen präsentiert. Nun, zum Jahresende, haben sich erneut vier Titel gefunden, die wir kurz und knackig vorstellen möchten. Wiederum gilt: Manche Titel haben einen  Empfehlungscharakter, andere sind Stoff für Diskussionen. Dazu laden wir ausdrücklich ein.

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Rezensions-Doppel: Ulf Torreck ‚Fest der Finsternis‘ & David Gray ‚Sarajevo Disco‘

Rezensions-Doppel: Ulf Torreck ‚Fest der Finsternis‘ & David Gray ‚Sarajevo Disco‘

Vor fast drei Jahren ist mir dieser David Gray zum ersten Mal begegnet. Vorher war er und ist immer noch im Selfpublisherbereich aktiv und da habe ich nicht so ein Auge drauf. Kanakenblues hieß das Buch, ein richtig guter, hartgesottener Polizeikrimi mit dem dunkelhäutigen Bullen Boyle als Protagonisten. Anschließend konnte ich den Autor als sehr kommunikativen Menschen in den sozialen Netzen erleben, wo er neben politischer Meinung seine Freunde, Bekannte und Leser auch am „glorreichen“ Autorenleben teilhaben lässt.

Dann tauchte dieser Ulf Torreck als Autor auf, den ich erst beim zweiten Hinsehen als Klarnamen von David Gray erkannte. Ulf Torreck als seriöser Ableger und David Gray für die harten Sachen? Mit Blick auf den Inhalt von Torrecks Fest der Finsternis musste das natürlich schnell revidiert werden, allerdings war mein Interesse doch geweckt.

Zeit für eine Doppelrezension von Fest der Finsternis und dem neuesten Boyle Sarajevo Disco!

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