Kategorie: Aktenzeichen

Isa Maron | Kalte Brandung

Isa Maron | Kalte Brandung

„Wie tief ist das Wasser hier? Zwei Meter? Drei? Vier? In der Mitte verläuft eine Fahrrinne, die von großen Schiffen benutzt wird. Mein Gott, Jesse… Das knallblaue Ding kann nur seine Mütze sein. Kyra zieht ihre dicke Jacke aus und springt in den Kanal. Das Wasser ist so kalt, dass es ihr sofort die Luft aus den Lungen presst.“ (Auszug Seite 15)

In Amsterdam werden mehrere Kinder entführt. Maud Mertens und ihr Team ermitteln in diesem Fall, der sich als ziemlich schwierig herausstellt. Es gibt scheinbar keine Verbindungen oder Zusammenhänge und auch kein richtiges Motiv. Außerdem gibt es fast täglich eine neue Entführung. Die Suche nach den Kindern läuft auf Hochtouren. Warum wurden die Mädchen und Jungen entführt? Und wo sollen sie hingebracht werden? Kann Maud sie noch rechtzeitig finden?

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Dave Zeltserman | Small Crimes

Dave Zeltserman | Small Crimes

„Du bist nicht auf den Kopf gefallen. Denk dir was aus. Wenn dir das nicht gelingt, dann bring zu Ende, was du bei deinem Kumpel von der Staatsanwaltschaft begonnen hast. Nachdem du das mit seinem Gesicht angestellt hast, würdest du ihm einen Gefallen tun. Entweder der oder der, Joe. Mir egal, welcher.“ Dan kratzte sich hinter dem Ohr. „Ich geb dir ein paar Tage Zeit. Drei, maximal. Sollte es dann nicht erledigt sein, gehe ich zu Plan B über. Eins will ich dir noch sagen, Joe, mir gefällt Plan B genauso wenig wie Plan A, aber ich garantiere dir, dir würde er überhaupt nicht gefallen.“ (Auszug Seiten 32-33)

Nach sieben Jahre Knast kommt Ex-Cop Joe Denton wieder frei. Er war damals ins Büro des Staatsanwalts Phil Coakley eingedrungen, hatte das Büro in Brand gesteckt, um Beweise gegen ihn und weitere korrupte Cops zu vernichten. Zudem hatte er den eintreffenden Coakley attackiert, schwer verletzt und dessen Gesicht entstellt. Nun ist Joe draußen und muss feststellen, dass die Situation ähnlich brisant ist wie damals.

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Andreas Föhr | Schwarzwasser

Andreas Föhr | Schwarzwasser

Als Kommissar Wallner, Chef der Kripo Miesbach, die Nachricht erhält, man habe die Leiche eines alten Mannes gefunden, bleibt ihm beinahe das Herz stehen: Seit Stunden ist sein Großvater Manfred abgängig und auf dem Handy nicht zu erreichen …

Am Tatort angekommen, stellt Wallner erleichtert fest, dass Manfred wohlauf ist – er und Polizeiobermeister Leonhardt Kreuthner haben den Toten – Klaus Wartberg – entdeckt. Am Tatort findet sich auch eine verstörte junge Frau, die die Tatwaffe in der Hand hält. Hat sie Klaus Wartberg ermordet? Schon bald stellt sich heraus, dass der Ermordete gar nicht tot sein dürfte. Ihn hat es nämlich nie gegeben. Seine Papiere sind gut gemachte Fälschungen, der Lebenslauf ist frei erfunden, Freunde oder Familie gibt es nicht. Wer also war der Tote wirklich? Was verbindet ihn mit der jungen Frau? Und warum musste er eine andere Identität annehmen? (Verlagsinfo)

Auch in Schwarzwasser treten wieder die üblichen Protagonisten (Streifenpolizist Kreuthner, Kommissar Wallner und – der darf natürlich auch nicht fehlen – dessen Opa Manfred) auf; trotzdem ist so einiges anders als in den bisherigen Romanen.
Insbesondere spielt die Vergangenheit eine Rolle, sowohl in dem Ursprung des Kriminalfalls, in dem Wallner diesmal tätig werden muss, als auch in dessen Familie.

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Corinna Kastner | Bodden-Tod

Corinna Kastner | Bodden-Tod

„Ein Dorf außerhalb eines Dorfes – vier alte Gehöfte zwischen silbrigem Bodden und dahingleitenden Zeesbooten auf der einen und weiten Feldern auf der anderen Seite, eine Welt für sich, eine Welt, die aus der Zeit gefallen war.“ (Auszug Seite 411)

Greta Sievers übernimmt den Auftrag, eine Biografie über den Maler Carl Röwer zu schreiben. Dazu zieht sie nach Wustrow auf die Ostsee-Halbinsel Fischland-Darß-Zingst zu dem Enkel des Malers, Matthias Röwer. Als sie mit der Arbeit beginnt, fallen Greta immer mehr Ungereimtheiten in der Familiengeschichte auf und schnell ist die Neugier geweckt. Was steckt dahinter und ist dieses Geheimnis wirklich so brisant, dass man womöglich über Leichen geht, damit es nicht an die Öffentlichkeit gelangt?

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Viet Thanh Nguyen | Der Sympathisant

Viet Thanh Nguyen | Der Sympathisant

Nein, nein, schluchzte die Agentin. Sie brauchte eine gute Geschichte, aber ihr fiel keine ein, allerdings hätte nichts die Polizisten umstimmen können. Also dann, sagte der mittlere Polizist, öffnete den Gürtel und den Reißverschluss seiner Hose. […]
Wir fangen ganz leicht an, sagte der mittlere Polizist und kletterte ungelenk auf den Tisch und zwischen ihre Beine. Wie heißt du? Sie sagte nichts, aber als er die Frage wiederholte, erwachte etwas Animalisches in ihr. Sie öffnete die Augen, schaute den Polizisten an und sagte: Mein Nachname ist Viet, und mein Vorname ist Nam.“ (Auszug Seiten 480-481)

April 1975: Die revolutionären Truppen Nordvietnams erobern den Süden. Die Amerikaner ziehen sich überhastet zurück und gewähren einer kleinen Zahl privilegierter Einheimischer ebenfalls die Flucht. Mit dabei ist auch der Ich-Erzähler, Adjutant eines südvietnamesisichen Generals, aber in Wahrheit ein kommunistischer Spion. Er war ein wichtiger Informationsträger im Stab des Generals und nun soll er auch in den Vereinigten Staaten Augen und Ohren offen halten.

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