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Eva Almstädt | Ostseefluch

Eva Almstädt | Ostseefluch

Im Garten eines verwahrlosten Anwesens auf Fehmarn wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Der Mord löst bei Einheimischen und Touristen ungläubiges Entsetzen aus. Doch die Eltern des Opfers scheinen etwas zu verschweigen. Stattdessen heißt es, dass auf dem alten Haus ein Fluch liegen soll. Pia Korittki, Kommissarin und alleinerziehende Mutter, glaubt nicht an Geistergeschichten. Aber dann geraten die Ermittlungen in eine Sackgasse, und Pia Korittki erkennt etwas Unglaubliches: dass es Zeit wird, sich mit dem Fluch zu befassen …

Eva Almstädts Roman „Ostseefluch“ spielt 2011 auf Fehmarn und in Lübeck, wo sich das Kommissariat der zuständigen Polizeibehörde befindet. Die Geschichte beginnt mit einem kurzen Epilog über die Ereignisse im Sommer 1985 die dem Tatort 2011 den Namen „Mordkuhlen“ einbrachten. Das Anwesen hieß vor den Ereignissen 1985 „Moorkuhlen“. Der Fluch von Mordkuhlen fußt auf dem erweiterten Suizid des Familienvaters Bolt der erst seine Frau und zwei seiner drei Kinder und zuletzt sich selbst auf Moorkuhlen tötete – soweit die damaligen polizeilichen Ermittlungen. Der Aufenthaltsort des dritten Bolt-Kindes gilt 2011 als unbekannt.

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Joshua Corin | Herr, erbarme dich!

Joshua Corin | Herr, erbarme dich!

„Wenn es einen Gott gäbe, hätte er mich aufgehalten.“ Diese Nachricht steht über dem Portal einer Grundschule in Atlanta. Auf der Straße liegen die Leichen von vierzehn Männern und Frauen, alle schnell und präzise umgebracht. Zweifellos das Werk des Snipers Galileo. Er kann das Leben eines Menschen aus einer Entfernung von über hundert Metern mit einem einzigen Schuss beenden. Und das tut er auch.

Was Gott nicht schaffte, soll Esme Stuart jetzt richten. Sie war die beste Profilerin, die das FBI je hatte. Bis sie dem Job ihrer Familie zuliebe den Rücken gekehrt hat. Doch bei diesem Fall kribbelt es ihr wieder in den Fingern. Und als ihr ehemaliger Chef sie dann tatsächlich geradezu anfleht, ihm zu helfen, kann sie nicht Nein sagen. Denn noch ahnt sie nicht, wie gefährlich dieser Einsatz für alle Beteiligten werden wird. 

Joshua Corin, geboren in Island, wohnhaft in Atlanta/Georgia und dort als Englisch- und Schauspiellehrer an einem College tätig, schrieb mit »Herr, erbarme dich!« seinen ersten Roman, der sogleich als Auftakt zu einer neuen Serie um die FBI-Agentin Esmeralda Stuart (von allen nur Esme genannt) gilt.

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Todd Ritter | Das Schweigen der Toten

Todd Ritter | Das Schweigen der Toten

Ein gefesselter Mann, die Augen verbunden. Er lauscht in die Dunkelheit. Er hört Schritte. Er will schreien und kann es nicht. Seit Menschengedenken hat sich in Perry Hollow kein Gewaltverbrechen ereignet. Doch an diesem Morgen wird ein Bürger des kleinen Ortes gefunden: in einem Sarg, die Lippen zugenäht, der Körper ausgeblutet. 

Während sich Kat Campbell, Sheriff der kleinen Stadt, an die Ermittlungen macht, geht bei der Perry Hollow Gazette der Text für eine weitere Traueranzeige ein. Todeszeit: in einer halben Stunde.

Der Kriminalroman »Das Schweigen der Toten« von Todd Ritter lässt sich gut lesen, ist aber eindeutig bei leichter Lektüre anzusiedeln.

Es mag an der Übersetzung des Romans liegen, doch der Schreibstil ist meines Erachtens  sehr holprig, wirkt zusammengestückelt. Die Geschehnisse sind voraussehbar, die Metaphern oftmals einfallslos und die Phrasen leider sehr platt, so dass die Geschichte dadurch keine stilistische Aufwertung erhält.

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