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Holger Karsten Schmidt | Auf kurze Distanz

Holger Karsten Schmidt | Auf kurze Distanz

Der Polizeibeamte Klaus Burck wird eines Tages während des Dienstes verhaftet. Doch schnell stellt sich heraus, dass diese nur fingiert war. Burck soll als verdeckter Ermittler im Wettmilieu arbeiten. Der serbische Goric-Clan kontrolliert das Wettgeschäft in Hamburg. Burck gewinnt mit neuer Identität das Vertrauen von Luka, dem Neffen von Clanchef Aco, und wird schließlich auch Teil des Clans. Doch gleichzeitig entsteht eine echte Freundschaft zwischen Klaus und Luka. Klaus gerät in arge Schwierigkeiten, mit der zunehmenden Vertrautheit nicht seine Tarnung in Gefahr zu bringen und sein Ermittlungsziel im Auge zu behalten.

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Ulf Miehe | Ich hab noch einen Toten in Berlin

Ulf Miehe | Ich hab noch einen Toten in Berlin

„Wenn der Coup wirklich so riesig ist“, sagte Gorski, „warum willst du ihn uns dann überhaupt erzählen? Warum machst du ihn zum Beispiel nicht einfach selber?“
Sparta nickte.
„Eine gute Frage. Ich kenn sie alle hier, und ich weiß keine Deutschen, die bei uns auf so was spezialisiert sind. Richtig organisiert sind hier nur die Perser. Die machen das Heroingeschäft. Da ballerts öfter mal.“ Er lachte. „Mit denen will ich nicht.“
„Aha“, sagte Gorski.
„Nix aha“, antwortete Sparta sofort, „Die verstehen meine Sprache, aber ich ihre nicht, capito? Ich müßte mir Fachleute aus dem Ausland holen. Das wären Vorkosten, um die hunderttausend Mark. Und dadurch würde das Risiko auch nicht kleiner. Mir ist das Ding einfach ein paar Nummern zu groß. Ich hab das nicht nötig, Meister. Aber für einen Film – wie gemacht.“ (Auszug Seite 38)

Der Drehbuchautor Benjamin und der Regisseur Gorski haben bereits erfolgreich zwei Filme fürs Fernsehen zusammen gedreht. Nun reisen sie ins geteilte Berlin, um dort einer Idee für einen neuen innovativen Kriminalfilm nachzugehen. Ihr Ansprechpartner ist Sparta, ein alter Bekannter Benjamins und eine Größe in der Berliner Unterwelt. Er erzählt den beiden von einem möglichen Coup für den Film: Zweimal im Monat wird der Sold der amerikanischen Soldaten eingeflogen und dann mit einem Transporter und zwei Jeeps als Begleitung zum Hauptquartier gebracht. Benjamin und Gorski beginnen mit der Recherche und je länger diese dauert, desto mehr haben beide das Gefühl, dass dieser Coup machbar ist – nicht nur im Film.

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Malcolm Mackay | Der Killer hat das letzte Wort

Malcolm Mackay | Der Killer hat das letzte Wort

Frank MacLeod war bislang Auftragskiller Nr.1 in der Organisation des Glasgower Bosses Peter Jamieson. Doch Frank ist inzwischen 62 und musste sich vor kurzem einer Hüftoperation unterziehen. Zu seinem Comeback gibt ihm Jamieson einen vermeintlichen Routineauftrag: Er soll einen Verbindungsmann einer konkurrierenden Organisation ausschalten. Doch dieser Auftrag geht schief und bringt das ganze Gefüge der Organisation ins Wanken.

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Robert Brack | Und das Meer gab seine Toten wieder

Robert Brack | Und das Meer gab seine Toten wieder

Ich bin nichts weiter als eine kleinkarierte Schottin, die in London einen Platz gefunden hat und eine bescheidene Aufgabe – eine nicht sehr bedeutende Figur im großen Gesellschaftsspiel.
„Was ist das für ein Spielbrett, auf dem es nur Figuren mit einer Farbe gibt? Es müssen mehr weiße Figuren unter die schwarzen! Gleichwertig in allen Positionen!“ Das war der Satz, ausgesprochen bei einer Kundgebung, der dich dazu gebracht hat, nach London zu gehen und Polizistin zu werden. Du hast deinen Platz eingenommen, und es war ein gutes Gefühl, sich einzureihen. Und nun stehst du nicht mehr auf dem vertrauten Feld, sondern auf einem anderen Spielbrett, einem unübersehbaren, und weißt nicht mehr ganz genau, nach welchen Regeln das Spiel funktioniert. (Auszug Seite 127)

Im Frühjahr 1932 macht sich die Polizeiinspektorin Jennifer Stevenson im Auftrag der International Policewomen’s Association auf den Weg nach Hamburg. Dort soll sie recherchieren, warum die Abteilung „Weibliche Kriminalpolizei“ der Pionierin Josephine Erkens aufgelöst wurde. Auslöser dieses Polizeiskandals war der mysteriöse Selbstmord zweier Polizistinnen im Sommer 1931. Stevenson recherchiert über die Umstände dieses Selbstmords, sehr zum Missfallen des stellvertretenden Polizeipräsidenten, Dr. Schlanbusch.

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Philip Kerr | Der Wintertransfer

Philip Kerr | Der Wintertransfer

Zweifellos hätte die Polizei liebend gerne einen Blick auf den Speicher von Zarcos Handy geworfen. Natürlich war mir bewusst, dass ich eine Straftat beging, wenn ich es nicht herausgab – Beweise zurückzuhalten in einem Mordfall wird mit Gefängnis geahndet, und ich wusste ja, wie das war. Ich hatte keinerlei Sehnsucht nach Wandsworth, aber Zarcos Ruf und der von London City waren mir wichtiger. Zum ersten Mal in meinem Leben begriff ich die tiefe Wahrheit hinter Bill Shanklys Spruch, als er noch Trainer bei Liverpool gewesen war. „Manche Leute glauben, beim Fußball geht es um Leben und Tod… ich kann Ihnen versichern, es ist viel ernster als das.“
Und ob. (Auszug Seite 238)

Bei Fußball-Erstligisten London City ist man nicht sonderlich besorgt, als plötzlich mitten auf dem Rasen im Stadion ein ausgehobenes Grab auftaucht, darin ein Bild des Cheftrainers João Zarco. Ein Werk von Spinnern, Hooligans. Doch am Spieltag taucht Zarco auf einmal nicht in der Spielerkabine auf und wird nach dem Spiel in einem unzugänglichen Winkel des Stadions tot aufgefunden. Die Polizei ermittelt wegen Mordes, aber Klubeigner Sokolnikow hat eigene Pläne: Um möglichen Schaden vom Klub abzuwenden, wird Co-Trainer Scott Manson nicht nur Cheftrainer, sondern soll auch für Sokolnikow den Mörder Zarcos ermitteln.

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