Kategorie: .17 special

Tim Erzberg | Hell-Go-Land

Tim Erzberg | Hell-Go-Land

„Es ist verrückt: Dieses Stück Land liegt mitten im Meer und alles ist unendlich weit, das habe ich so vermisst. Aber kaum geht man ein paar Schritte, kommt man schon an ein Ende der Insel. Klaustrophobie und Grenzenlosigkeit in einem, man macht sich das nicht vor, wenn man nicht hier ist.“ (Auszug Seite 163)

Anna Krüger nimmt die Stelle als stellvertretende Dienstellenleiterin der Polizei auf Helgoland an. An ihrem ersten Arbeitstag erhält sie ein Päckchen mit einem abgetrennten Daumen. Was hat das zu bedeuten? An den folgenden Tagen bekommt Anna weitere makabere Botschaften. Da Helgoland wegen einem schweren Unwetter von der Außenwelt abgeschnitten ist, können sie und ihre beiden Kollegen keine Hilfe vom Festland erwarten und ermitteln mit den eingeschränkten Mitteln der Insel auf eigene Faust. Alles deutet darauf hin, dass bald ein Mord geschehen wird und dass dieser Fall mit Annas Vergangenheit zu tun hat.

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Blogkooperative | Insel-Spezial

Blogkooperative | Insel-Spezial

Liebe Krimifreunde!

Das Jahr ist fast vorüber, es ist schon wieder Advent und damit Zeit für eine liebgewonnene Tradition: Unser alljährliches Themenspezial gemeinsam mit Christina von Die dunklen Felle. Nach Krimiklassikern und Bücher aus Australien und Neuseeland haben wir uns dieses Jahr etwas neues Interessantes überlegt, denn wir sind einfach reif für die Insel!

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Rezensions-Doppel: Ulf Torreck ‚Fest der Finsternis‘ & David Gray ‚Sarajevo Disco‘

Rezensions-Doppel: Ulf Torreck ‚Fest der Finsternis‘ & David Gray ‚Sarajevo Disco‘

Vor fast drei Jahren ist mir dieser David Gray zum ersten Mal begegnet. Vorher war er und ist immer noch im Selfpublisherbereich aktiv und da habe ich nicht so ein Auge drauf. Kanakenblues hieß das Buch, ein richtig guter, hartgesottener Polizeikrimi mit dem dunkelhäutigen Bullen Boyle als Protagonisten. Anschließend konnte ich den Autor als sehr kommunikativen Menschen in den sozialen Netzen erleben, wo er neben politischer Meinung seine Freunde, Bekannte und Leser auch am „glorreichen“ Autorenleben teilhaben lässt.

Dann tauchte dieser Ulf Torreck als Autor auf, den ich erst beim zweiten Hinsehen als Klarnamen von David Gray erkannte. Ulf Torreck als seriöser Ableger und David Gray für die harten Sachen? Mit Blick auf den Inhalt von Torrecks Fest der Finsternis musste das natürlich schnell revidiert werden, allerdings war mein Interesse doch geweckt.

Zeit für eine Doppelrezension von Fest der Finsternis und dem neuesten Boyle Sarajevo Disco!

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Rosamund Lupton | Lautlose Nacht

Rosamund Lupton | Lautlose Nacht

Die Kälte war ein Schock. Sie hatte gedacht, Kälte sei weiß wie Schnee oder vielleicht blau wie der Punkt auf einem Kaltwasserhahn. Aber diese Kälte entsprang einem Ort der Nacht und war schwarz, ohne jegliche Farbe oder Licht.
Ein gellendes Kreischen ertönte, dann begriff sie, dass es der Wind war, der Neuschnee über den festgefahrenen Schnee am Boden trieb, weiße Geister, die über Straße und Ödnis tanzten. (Auszug Seite 198)

Spannender Roadtrip

Die englische Astrophysikerin Yasmin Alfredson fliegt mir ihrer zehnjährigen Tochter Ruby nach Alaska, um ihren Mann zu besuchen. Matt Alfredson arbeitet dort als Naturfilmer und soll sich zuletzt in einem kleinen Inupiat-Dorf am Polarkreis aufgehalten haben. Als die beiden in Fairbanks am Flughafen ankommen, erfahren sie durch die Polizei, dass bei einer katastrophalen Explosion alle Dorfbewohner ums Leben gekommen sind. Obwohl alles darauf hindeutet, dass auch Matt unter den Opfern ist, will Yasmin das nicht wahrhaben.

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Melanie McGrath | Im Eis

Melanie McGrath | Im Eis

„Ich würde dich nicht bitten, wenn ich keine Hilfe brauchte.“ Ihre Miene war plötzlich wild, sie packte sein Gesicht und schüttelte es. „Hast du vergessen, wer wir sind? Inuttigut. Wir sind Inuit. Wir bewohnen eine Stätte, die übersät ist mit Knochen, mit Seelen, mit Erinnerungen an Vergangenes. Hier stirbt nichts, hier verrottet nichts, Knochen nicht, Plastik nicht, Erinnerungen nicht. Wir leben inmitten unserer Geschichten. Das ist ein Geschenk. Anders als der größte Teil der Welt können wir unseren Geschichten nicht entkommen, Derek.“ Sie nahm seine Hand. „Wir müssen wissen, wie Joes Geschichte ausgeht. Deswegen müssen wir ihn ausgraben.“ (Auszug Seiten 390-391)


Die Inuk-Frau Edie Kiglatuk ist eine erfahrene Jägerin und wird daher regelmäßig für Jagdausflüge im Süden der arktischen Ellesmere-Insel gebucht. Bei einem dieser Ausflüge mit zwei Amerikanern wird einer der Männer von einer Kugel tödlich verwundet. Die Dorfgemeinschaft und insbesondere der Bürgermeister der kleinen Gemeinde Autisaq wollen eine offzielle Untersuchung vermeiden, so dass der Tod als Unfall abgehandelt wird. Edie beugt sich, kann dies aber nur schwer akzeptieren.

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