Kategorie: Gunnar Wolters

Oliver Bottini | Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens

Oliver Bottini | Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens

Aber sie hörte einfach nicht auf, sich zu wehren, selbst jetzt nicht, als er schwer auf ihr lag. Sie biss und kratzte und versuchte, zu schreien und zu treten, und da musste er sie wieder schlagen, bis sie endlich stillhielt.
Als er fertig war, fuhr ihm der Schreck über das, was er getan hatte, in die Knochen, und mit dem Schreck kam die Wut.
„Adrian…!“, schrie sie unter seiner Hand und fing wieder an, sich zu wehren, und seine Wut wuchs immer mehr.
Da griff er zum Messer und befreite sich von der Angst und der Wut. (Auszug Seiten 30-31)

Im rumänischen Banat, nahe der Stadt Temeswar, wird die junge Deutsche Lisa Marthen ermordet aufgefunden. Ihr Vater ist einer der zahlreichen ausländischen Großgrundbesitzer. Zeitgleich mit ihrer Ermordung ist der junge Feldarbeiter Adrian spurlos verschwunden. Zu Hause hatte er sich noch schnell umgezogen und versucht, seine blutige Kleidung zu verbrennen. Wie sich schnell herausstellt, Blut von Lisa. Der Fall scheint eindeutig und dennoch ist Kommissar Ioan Cozma vorsichtig. Vor allem irritiert ihn, dass ein solch brisanter Fall ihm übertragen wurde.

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Jahresrückblick 2017 Gunnar und Nora

Jahresrückblick 2017 Gunnar und Nora

Dieses Jahr fassen wir unsere Jahresrückblicke etwas zusammen, damit wir nicht so viele Einzelbeiträge haben. In diesem Falle passt es außerdem sehr gut. Während Gunnars Schwerpunkt auf den Krimineuerscheinungen lag, war Nora dieses Jahr besonders eifrig bei den visuellen Serien-Highlights. Die Beiträge von Andrea und Andy gibt es am 6. Januar. Zunächst aber ein Blick auf Gunnars Lesejahr.

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Abgehakt | Dezember 2017

Abgehakt | Dezember 2017

Im September haben wir euch erstmalig unter dem Titel Abgehakt Kurzrezensionen präsentiert. Nun, zum Jahresende, haben sich erneut vier Titel gefunden, die wir kurz und knackig vorstellen möchten. Wiederum gilt: Manche Titel haben einen  Empfehlungscharakter, andere sind Stoff für Diskussionen. Dazu laden wir ausdrücklich ein.

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Peter May | Moorbruch

Peter May | Moorbruch

Fin ließ Whistlers Fernglas sinken. „Du weißt, wessen Flugzeug das ist?“
Whistler nickte.
„Was zum Teufel macht es da unten, Whistler? […]“
Whistler zuckte mit den Achseln, sagte aber nichts dazu.
„Das schau ich mir mal aus der Nähe an“, sagte Fin.
Whistler hielt ihn am Arm zurück, einen seltsamen Ausdruck in den Augen. Angst, hätte Fin gemeint, wenn er es nicht besser gewusst hätte.
„Das sollten wir lieber lassen.“ (Auszug Seiten 191-192)

Fin Mcleod hat einen neuen Job als Sicherheitschef eines großen Guts auf Lewis. Sein erster Auftrag: Er soll ausgerechnet die Wilderei seines alten Freundes Whistler stoppen. In den Bergen werden beide von einem extremen Gewitter überrascht, Whistler rettet Fin in eine Höhle. Als sie am anderen Morgen wach werden, hat sich in der Nacht ein bizarres Naturschauspiel zugetragen: Ein Moorbruch. Der unterhalb ihrer Höhle liegende Loch ist verschwunden, das Wasser abgelaufen – und mitten im schlammigen Seegrund liegt das seit langem verschollene Kleinflugzeug des Rockstars Roddy Mackenzie.

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