Kategoerien
abisz Testbeitrag
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Ich starrte auf das Messer und wünschte, es würde einfach wieder verschwinden. Ich wünschte, ich könnte mich erinnern, woher ich es hatte. Wozu es gebraucht worden war.
Auf dem Dalavegur – der Straße, die ich gerade entlangging- fühlte ich mich plötzlich viel zu exponiert. Das blutbesudelte Messer in der Hand, stand ich auf dem Gehsteig und konnte nur erahnen, an wie vielen Gardinen bereits gezupft wurde, da meine Schritte durch die Nacht hallten. (Auszug Seite 13)

Der Krimi Das Walmesser des schottischen Schriftstellers C.R. Neilson entführt uns auf die Färöer, ein zu Dänemark gehörendes Archipel von 18 Inseln im Nordatlantik. Hier in der Hauptstadt Tórshavn wacht der Ich-Erzähler John Callum nach einer durchzechten Nacht im Freien auf. Er liegt in einem desolaten Zustand auf einem der Steinklötze am Hafen und ist nicht in der Lage, sich vollständig an den vorherigen Abend zu erinnern. Das blutverschmierte Messer in seiner Tasche kann er sich überhaupt nicht erklären und ist schockiert, als er von einem Mord erfährt. Auf den Färörern, mit einer extrem niedrigen Kriminalitätsrate von nur einem Mord in den letzten dreißig Jahren, ist ein Mensch erstochen worden.
Sie hatte gerade ein Schuhgeschäft verlassen und stand wieder in der Mall, als sie eine riesige Videowand vor einem Elektronik-Großmarkt bemerkte. Eine Menschenmenge verließ das Stadion in Homebush, es musste sich um den Bombenfund vom Vortag handeln. Dann kam ein geöffneter Kinderrucksack ins Bild, in der Nahaufnahme war der Sprengsatz deutlich zu erkennen. Aber erst, als bewaffnete Polizisten vor Tariqs Wohngebäude in Deckung gingen, schenkte die Puppe der Videowand ihre ungeteilte Aufmerksamkeit. (Auszug Seite 99)

Die Bevölkerung von Sydney leidet unter einer Hitzewelle, als im Olympiastadion drei nicht gezündete Bomben gefunden werden. Gina Davies, die als Stripteasetänzerin in einem Club ihr Geld verdient und von allen nur „Die Puppe“ genannt wird, stürzt sich in die Feierlichkeiten des Mardi Gras, des Faschingsdienstags. Hier lernt sie den gut aussehenden, arabisch-stämmigen Tariq kennen und verbringt die Nacht mit ihm in seiner Wohnung. Am anderen Morgen ist Tariq verschwunden und in den Fernsehnachrichten werden neue Erkenntnisse über die Bomben im Olympiastadion gesendet.
Die Kälte war ein Schock. Sie hatte gedacht, Kälte sei weiß wie Schnee oder vielleicht blau wie der Punkt auf einem Kaltwasserhahn. Aber diese Kälte entsprang einem Ort der Nacht und war schwarz, ohne jegliche Farbe oder Licht.
Ein gellendes Kreischen ertönte, dann begriff sie, dass es der Wind war, der Neuschnee über den festgefahrenen Schnee am Boden trieb, weiße Geister, die über Straße und Ödnis tanzten. (Auszug Seite 198)

Die englische Astrophysikerin Yasmin Alfredson fliegt mir ihrer zehnjährigen Tochter Ruby nach Alaska, um ihren Mann zu besuchen. Matt Alfredson arbeitet dort als Naturfilmer und soll sich zuletzt in einem kleinen Inupiat-Dorf am Polarkreis aufgehalten haben. Als die beiden in Fairbanks am Flughafen ankommen, erfahren sie durch die Polizei, dass bei einer katastrophalen Explosion alle Dorfbewohner ums Leben gekommen sind. Obwohl alles darauf hindeutet, dass auch Matt unter den Opfern ist, will Yasmin das nicht wahrhaben.
Volker Kutscher führt den Leser in diesem dritten Teil seiner Reihe um den Berliner Kriminalkommissar Gereon Rath ins Jahr 1931. Die Berliner Polizeibehörden werden vom FBI über den Besuch des jüdischen Gangsters Abraham Goldstein aus Brooklyn informiert und Rath bekommt die Aufgabe, diesen zu beschatten. Während Gereon sich auf seinem Observierungsposten im Hotel Excelsior langweilt, bewegt sich der titelgebende berüchtigte Verbrecher Goldstein frei und bewaffnet in der Stadt.
