Kategorie: Andrea Köster

Isabella Bach | Die stille Wut der Tante

Isabella Bach | Die stille Wut der Tante

Im Internet hatte sie gelesen, dass bei zwanzig Prozent der Infizierten die Phase der rasenden Wut fehlte und die Erkrankung gleich mit Lähmungserscheinungen begann. Diesen Verlauf nannte die Medizin stille Wut. (Auszug Seite 182)

Valentina Bergh ist 35 Jahre alt und arbeitet als Chefsekretärin bei einer Bank in Frankfurt am Main. Wegen ihrer Krankheit Fibromyalgie fehlt sie jedoch oft und wird gekündigt. Valentina ist es leid, sich wieder eine neue Stelle zu suchen und nach dem Rat ihrer Tante Konstanze Schilling bricht sie in Frankfurt alle Zelte ab und zieht zu der Krimiautorin nach Berlin-Hermsdorf. Dort möchte sie ebenfalls ihrer Leidenschaft zum Schreiben nachgehen. Als sie endlich in Berlin ankommt, ist die Tante allerdings spurlos verschwunden. Ebenso ihr Hund Liebling.

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Melanie Raabe | Die Falle

Melanie Raabe | Die Falle

„Eine Falle bezeichnet eine Vorrichtung zum Einfangen oder Töten.
Eine Falle sollte zweierlei sein: sicher und simpel.“ (Seite 94)

Seit 12 Jahren hat die 38-jährige Bestseller-Autorin ihr Haus nicht mehr verlassen. Sie wohnt dort mit ihrem Hund Bukowski, liest viel und schreibt jedes Jahr einen Roman. Als sie eines Tages in den Nachrichten einen Journalisten sieht, kommt der Schock zurück, den Linda Conrads vor ihrer Isolation erfahren hat. Ihre Schwester Anna wurde in deren Wohnung mit sieben Messerstichen ermordet. Als Linda sie tot findet, sieht sie dem Mörder vor seiner Flucht noch in die Augen. Und jetzt im Fernsehen wieder. Alle Ermittlungen verliefen damals erfolglos, der Täter wurde nie gefunden. 

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Eric Berg | Die Schattenbucht

Eric Berg | Die Schattenbucht

Eigentlich ging es ihr gar nicht um das Geld, es war nie darum gegangen, auch als es noch da gewesen war. (…) Seit einem Vierteljahrhundert war sie nicht mehr richtig in Urlaub gefahren, nur mal drei Tage ins Erzgebirge, nach Berlin oder in den Schwarzwald. Sie träumte von einer vierwöchigen Kreuzfahrt, von einem schicken Abendessen im Salonwagen des Orient-Express, von einer ausgiebigen Kur im Marienbad. (…) Sie war eine Frau ohne jede Neigung zu luxuriösem Besitz. Aber schöne, unvergessliche Momente, danach sehnte sie sich. (Auszug Seiten 136 bis 137)

Die 39-jährige Ina Bartholdy ist Psychologin. An zwei Tagen in der Woche arbeitet sie in der Klinik in Rostock, die anderen Tage verbringt sie in ihrer eigenen Praxis in Ahrenshoop, um so mehr Zeit für ihre Patienten zu haben. Als Marlene Adamski nach ihrem Selbstmordversuch überlebt, nimmt sich Ina der 62-jährigen Bäckerin an. Zuerst ist Marlene noch sehr verschlossen und redet kaum. Ihrem Ehemann Gerd ist es außerdem nicht recht, dass jemand so viele Fragen stellt. Im Laufe der Therapie mit Marlene ahnt Ina, dass hinter dem Selbstmordversuch eine tiefe Schuld steckt und Marlene gibt Ina auch immer wieder kleine Hinweise, die in die Vergangenheit führen. Parallel zu dieser Patientin betreut Ina noch Christopher. Er ist 15 Jahre alt und vor einem guten Jahr ist seine Mutter spurlos verschwunden. Um über diesen Verlust hinwegzukommen, hat Christophers Vater die Psychologin zu Rate gezogen.

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Michael Hjorth & Hans Rosenfeldt | Das Mädchen, das verstummte

Michael Hjorth & Hans Rosenfeldt | Das Mädchen, das verstummte

„Außen fror sie. Nachdem sie etwas gegessen hatte, ging es ihr ein wenig besser, aber die Aprilnacht war kühl. (…)
Innen schienen die Leere und die Stille zu wachsen. Vielleicht war sie auch kleiner geworden. (…)
Außen war es anstrengend, im Dunkeln durch den Wald zu gehen. Mehrmals stolperte und stürzte sie.“ (Auszug Seite 98 und 99)

Eine Familie wird erschossen. In ihrem eigenen Haus, an einem ganz normalen Morgen. Mutter, Vater und die zwei Söhne. Die örtliche Polizei begibt sich auf die Suche nach dem Mörder, merkt aber schnell, dass der Fall zu groß ist. Der leitende Polizeibeamte Erik Flodin holt sich Hilfe von der Reichsmordkommission. Die Reichsmordkommission besteht aus Torkel Höglung, Billy Rosén, Vanja Ericsson und Sebastian Bergman. Sebastian unterstützt die Ermittlungen als Kriminalpsychologe.

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Bernhard Aichner | Totenfrau Bd. 1

Bernhard Aichner | Totenfrau Bd. 1

Vor fünf Minuten war noch alles gut, vor fünf Minuten war da noch Leben. Jetzt ist da nur noch der Tod. Ganz nah, mit Wucht hat er alles umgerissen, es niedergewalzt. Blum weiß, dass es kein Zurück mehr gibt. Dass er sie nie wieder berühren wird, dass seine Finger schweigen werden, seine Hände, sein Mund. Sie weiß es. (Auszug Seite 45)

An einem ganz normalen Morgen wachen Blum und Mark auf. Frühstück mit den beiden Töchtern. Alles ist wie immer. Mark fährt mit seinem Motorrad aus der Auffahrt, auf dem Weg zur Arbeit. Plötzlich kommt ein Lieferwagen, scheinbar aus dem Nichts, und überfährt Mark. Der Fahrer flüchtet. Alle sind geschockt. Blum, die eigentlich Brünhilde heißt, ihren Vornamen aber hasst und deshalb nur beim Nachnamen genannt werden will, die beiden Töchter, der frühpensionierte Vater von Mark und Reza, der Gehilfe von Blum. Alle wohnen zusammen in der Jugendstilvilla in Innsbruck und geben sich gegenseitig Halt in dieser schweren Situation.

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