Kategorie: Regionalkrimi

Andreas Hultberg | Der Tod vergisst nie

Andreas Hultberg | Der Tod vergisst nie

„Tick, tack, tick, tack, tick, tack – meine Zeit läuft ab. Ich habe keine Chance, den Lauf der Dinge aufzuhalten, denn ich bin längst auf meine ganz persönliche Zielgerade eingebogen. Aber bevor ich abtrete, gibt es noch etwas verdammt Wichtiges für mich zu erledigen. (Auszug Seite 286)

In einem Architekturbüro wurden drei Menschen erschossen. Kaltblütig und aus nächster Nähe. Bei den ermordeten Personen handelt es sich um Dr. Bock und zwei seiner Sekretärinnen. Die ersten Befragungen der Ermittler Lina Bredow und Christoph Zeller ergeben, dass Dr. Bock Affären mit vielen Frauen hatte und auch vor seinen Mitarbeiterinnen und Praktikantinnen keinen Halt gemacht hat. Außerdem weiß er, wie seine Firma viele lukrative Aufträge erhält. Wenn nötig auch durch Erpressung und Korruption.

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Xavier-Marie Bonnot | Im Sumpf der Camargue

Xavier-Marie Bonnot | Im Sumpf der Camargue

Der Marseiller Polizeikommandant Michel de Palma müsste sich eigentlich von seinen Verletzungen erholen, die er sich im letzten Fall zugezogen hat. Ingrid Steinert, Ehefrau des milliardenschweren deutschen Industriellen William Steinert, braucht aber seine Hilfe: Ihr Mann ist seit einigen Tagen verschwunden. Obwohl am Anfang nicht besonders interessiert, weckt der Fall doch de Palmas Neugier, als die Leiche von Steinert in den schlammigen Sümpfen der Camargue gefunden wird. Die Polizei meint die Lösung schnell zu kennen: ertrunken, ein Unfall. Dann überschlagen sich die Geschehnisse, als immer mehr Leichen auftauchen, alle auf bestialische Weise verstümmelt. Ist die Tarasque, das Ungeheuer aus den Sümpfen, mehr als ein Mythos?

Polizeikommandant Michel de Palma aus Marseille tritt wieder auf den Plan, der „Baron“, wie er respektvoll genannt wird, muss in seinem dritten hierzulande veröffentlichten Fall (in Frankreich erschien „La bête du marais“ bereits 2004 als zweiter Band der de Palma-Reihe) tief in die Sümpfe der Camargue vordringen und er muss Geheimnisse lüften, die zurückreichen in die Zeit der Besatzung während des zweiten Weltkriegs, als einige Bewohner der Dörfer um Tarascon offensichtlich Kollaborateure waren, andere aber erbitterte Gegner der Nazis.

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Ralph Westerhoff | Kalte Fluten

Ralph Westerhoff | Kalte Fluten

„BEREUEN“
„Gnade“, winselte er. „Gnade.“
„Gnade hat nur verdient, wer auch gnädig war.“ (Auszug Seite 232)

Wolfgang Franke ist der Hauptkommissar der Mordkommission Rostock. 1992 ist er mit seiner Frau Caroline und der damals 13jährigen Tochter Lydia von München nach Rostock gezogen. Nach der Wende hat sich hier für ihn der berufliche Aufstieg geboten und er hat die Chance ergriffen. Mit seiner Familie hat er ein reetgedecktes Haus in Graal-Müritz gekauft, in unmittelbarer Ostseenähe. Aber der Schein trügt. Lydia hat in der neuen Heimat keinen Anschluss gefunden und wurde in ihrer Klasse wegen ihrem bayerischen Akzent gehänselt. Nach und nach kapselt sie sich von ihren Eltern ab und gerät dann auf die schiefe Bahn. Lydia wird Heroin abhängig. Nach einer fast tödlichen Überdosierung kann Lydia nur gerade so von den Sanitätern gerettet werden und wird auf Wunsch ihres Vaters in eine Entzugsklinik eingewiesen. Auf der Heimfahrt nach der Entlassung flieht die junge Frau aus dem Auto. Nach einiger Zeit wird Wolfgang zu einem Einsatz gerufen. In einem Zugabteil wurde eine Tote gefunden. Lydia. Sie hat als Bodypackerin Drogen geschmuggelt und ein Päckchen ist in ihrem Körper geplatzt. Wolfgang schwört sich, dass er den Verantwortlichen für den Tot seiner Tochter finden und zur Rechenschaft ziehen wird.

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Tim Herden | Harter Ort

Tim Herden | Harter Ort

„Damp lief zum Strand. Dort entdeckte er eine Menge Fußspuren. Sie führten nach Süden. Damp folgte ihnen. Die Steinmole bot ein wenig Schutz vor dem eisigen Wind. Durch den hochgeschlagenen Jackenkragen konnte er kaum etwas erkennen, sondern musste sich an den Fußspuren orientieren. Als er einige Hundert Meter gelaufen war, endete der Steinwall. Die Hiddenseer nannten den Strandabschnitt „Harter Ort“. Irgendwann in grauer Vorzeit war hier mal ein Schiff untergegangen.“ (Auszug Seite 265)

Von einem seltsamen Geräusch wird Malte Fittkau mitten in der Nacht wenige Tage nach dem Jahreswechsel geweckt. Ihm wird schnell klar, dass das alte Hotelschiff „Caprivi“ Schlagseite hat und kurz davor ist unterzugehen. Schnell alarmiert er die Feuerwehr, um das Schlimmste zu verhindern. Bei der Rettung des großen Dampfers entdecken die Helfer eine Leiche im Innenraum des Schiffes. Steifgefroren. Malte Fittkau informiert die Polizei und wenig später trifft der Inselpolizist Ole Damp ein. Es handelt sich bei dem Toten um Martin Dehn. Er war lange Zeit Biologielehrer auf der Insel und hat vor kurzem die alte Vogelwarte gekauft und zu dem noblen Hotel „Dornbusch“ umgebaut. Zuerst wird vermutet, dass der Tod ein Unfall war, aber nach eingehender Untersuchung finden die Kollegen der Pathologie auf Rügen Hinweise darauf, dass Dehn mit Chloroform betäubt wurde. Durch die hohe Dosis ist das Opfer nicht rechtzeitig vor dem Erfrieren aufgewacht. Also Mord.

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Rita Falk | Leberkäsjunkie

Rita Falk | Leberkäsjunkie

Schluss mit Fleischpflanzerln von der Oma oder mit »Warmen« vom Simmerl – die Cholesterinwerte vom Eberhofer sind so hoch wie die Laune im Keller. Dazu macht die Susi ihm Stress mit dem Sprössling: knallhart durchorganisierte Besuchszeiten, da kennt sie kein Pardon.

Und dann dieser grausame Mord an einem Fremden in der Pension von der Mooshammer Liesl, der mit Brandpaste beschmiert und bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt wurde. Warum hatte sich dieser Gast nach Niederkaltenkirchen verirrt? Und warum wollte man ihn so brutal aus dem Weg schaffen? Als ausgerechnet der angolanische Fußballspieler Buengo vom FC Rot-Weiß Niederkaltenkirchen unter Mordverdacht gerät, nimmt der Eberhofer die Ermittlungen auf.

Zuerst muss ich wohl erwähnen, dass dies nicht das erste Buch dieser Begebenheiten um den Franz Eberhofer ist, das ich gelesen habe, daher habe ich sozusagen diesem entgegen gefiebert. Um es direkt zu sagen: dieses Mal wurden meine Erwartungen doch etwas enttäuscht. Rita Falk hat sich für Franz Eberhofer zwar wieder einen spannenden Fall ausgedacht, aber leider kommt das Ganze erst relativ spät in Fahrt.

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