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Volker Klüpfel & Michael Kobr | Grimmbart Bd. 8

Volker Klüpfel & Michael Kobr | Grimmbart Bd. 8

Kluftingers neuer Fall führt ihn ins Schloss in Bad Grönenbach, wo ihn allerlei Merkwürdiges erwartet: Die Frau des Barons wurde nicht nur ermordet, sondern auch noch wie auf einem uralten Familienporträt hergerichtet. Auf dem Gemälde ist ein Mann mit seltsam gelben Augen zu sehen. Und der Baron verschwindet immer wieder im schlosseigenen Märchenwald.

Auch privat geht es bei Kluftinger märchenhaft zu: Sein Sohn heiratet, und zur Feier haben sich die Schwiegereltern aus Japan angesagt. Zum Glück lässt Kluftingers Intimfeind Langhammer nicht lange auf sich warten, um dem Kommissar bei dieser kulturellen Herausforderung zu helfen.

Auch im neuesten Roman von Volker Klüpfel & Michael Kobr kommt Kluftinger wieder als DAS Schlitzohr der regionalen Kommissare daher, sowohl im Privaten als auch im Hinblick auf seine Tätigkeit als Ermittler.

Die Handlung findet im Umfeld des „Adels“ statt und beginnt damit, dass Kluftinger durch seinen Lieblingsfeind Langhammer während seines wohlverdienten Feierabends gestört und gebeten wird, zum Schloss des Freiherrn von Rothenstein Grimmbart zu fahren, da dieser sich – völlig aufgelöst – bei ihm gemeldet und von einem Gemälde und einem Foto seiner Frau fabuliert hat.

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Marta Donato | Veroneser Finale

Marta Donato | Veroneser Finale

Azurblauer Himmel, die Sonne strahlt. Doch Commissario Antonio Fontanaro hat schlechte Laune. Seit Tagen hängt der Haussegen schief, die Vorwürfe seiner Frau Marissa, er habe nur die Ermittlungen im Kopf, setzen ihm zu. Und Änderung ist nicht in Sicht, denn am Morgen ist Dottor Fabrizio Talenti, Klinikchef und Mitglied der feinen Veroneser Gesellschaft, tot aufgefunden worden.

Bei der einen Leiche wird es an diesem Tag nicht bleiben. Vierhundert Kilometer weiter nördlich, im beschaulichen Chiemgau, ermittelt Georg Breitwieser in einem Mordfall, der ihn nach Verona führt – in die Welt der Reichen und Schönen. Doch hinter den prächtigen Fassaden an der Piazza Brà ist nicht alles Gold, was glänzt. An Motiven für die Mordfälle fehlt es den beiden Kommissaren bald nicht mehr …

Bravo, Signora Donato! »Veroneser Finale« ist mal ein sehr gelungener erster Auftritt der sympathischen Kommissare von diesseits und jenseits der Alpen.

Im beschaulichen Traunstein ermittelt Georg Breitwieser, der aus München in sein Elternhaus am Chiemsee zurückgekehrt ist, um seine pflegebedürftige Mutter zu betreuen. Das Großstadtleben mit all seinen Freiheiten und Möglichkeiten fehlt ihm manchmal und noch hat er ein paar Anlaufschwierigkeiten in seiner neuen Dienststelle. Umso mehr freut er sich auf die Zusammenarbeit mit Commissario Antonio Fontanaro, seinem Freund und Kollegen in Verona. Dieser hat gerade einen heiklen Fall zu klären: Der bekannte Chefarzt einer Privatklinik für die Schönen und Reichen Veronas und selbst Teil der High Society wurde auf ziemlich unappetitliche Weise ermordet. Fast gleichzeitig wird in München hinter einem Festzelt der Wiesn ein Toter gefunden. Der Besucher kam aus Verona und hatte wie jedes Jahr ein paar Geschäftsfreunden ein Wochenende auf dem Oktoberfest spendiert und sich mit ihnen in einem Nobelhotel in Chieming einquartiert. Erste Untersuchungen zeigen, dass er umgebracht wurde.

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Klaus-Peter Wolf | Mord am Leuchtturm

Klaus-Peter Wolf | Mord am Leuchtturm

17 Krimi-Erzählungen – von der ostfriesischen Küste und aus dem Ruhrgebiet.

Die Geschichten handeln von durchtriebenen Kerlen und zwielichtigen Gestalten, von raffinierten Mordplänen und einem mörderischen Dinner mit Ann Kathrin Klaasen. Von einer Internet-Hexe, einem magischen Ort und einem mörderischen Klassentreffen. Aber Sie lesen auch, was es mit dem Nylonstrumpfmörder auf sich hat und wie es um die Seele eines roten Ford Sierra bestellt ist. Außerdem finden Sie im Buch ein Interview, das Holger Bloem, der Herausgeber des Ostfriesland-Magazins, mit dem Autor geführt hat. Die Leser von Klaus-Peter Wolf müssen den Sommer also auf keinen Fall ohne spannende Lektüre im Strandkorb verbringen.

Bereits nach der ersten Erzählung kann man »Mord am Leuchtturm« kaum noch aus der Hand legen. Man will einfach weiterlesen (für einen ganzen Urlaub würde es bei mir kaum ausreichen) und ist gespannt auf die nächste dieser kleinen, feinen, skurrilen und hinterlistigen Geschichten. Auch wenn man als Leser bereits eine Vermutung bezüglich des Ausgangs hat, liegt man in vielen Fällen doch daneben – und amüsiert sich.

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Robert Masello | Eisiges Grab

Robert Masello | Eisiges Grab

Eine karge Insel vor der Küste Alaskas. Ein schrecklicher Virus. Und ein tödlicher Fluch, der im ewigen Eis lauert.

Epidemiologe Frank Slater erhält einen ungewöhnlichen Auftrag: Auf einer kleinen Insel vor der Westküste Alaskas schmilzt das Eis. Aber mit dem Eis tauen auch die sterblichen Überreste der russischen Gemeinde auf, die 1918 der Spanischen Grippe zum Opfer fiel. Frank soll auf schnellstem Weg herausfinden, ob Gefahr besteht, dass der Virus in den im Eis konservierten Leichen überlebt hat. Doch Frank und sein Team sind nicht allein auf der Insel. Grabräuber haben es auf die Schätze in den letzten Ruhestätten der Toten abgesehen. Und dann lauert da noch etwas ganz anderes im ewigen Eis von St. Peter’s Island. Etwas, das für sie alle tödliche Folgen haben könnte …

Der weltweit anerkannte und geschätzte Epidemiologe Dr. Frank Slater befindet sich auf einem Auslandseinsatz in einem Kriegsgebiet auf arabischem Wüstenboden, als er eine folgenschwere Entscheidung trifft: Entgegen der militärischen Order lässt er ein in Lebensgefahr schwebendes kleines Mädchen mit einem Militärhelikopter ausfliegen, um ihr Leben zu retten. In dem kurz darauf stattfindenden Prozess, wo er sich vor einem Militärgericht aufgrund der Befehlsmissachtung verantworten muss, verliert er seinen militärischen Status, nicht jedoch seine Reputation.

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Max Bentow | Das Hexenmädchen

Max Bentow | Das Hexenmädchen

Zwei kleine Mädchen verschwinden. Drei Menschen werden grausam hingerichtet. Und wer ist die »Hexe«, von der die Kinder erzählt haben?

Den Berliner Kommissar Nils Trojan erwartet ein alptraumhaftes Szenario, als er mitten in der Nacht am Schauplatz eines Verbrechens eintrifft: Das männliche Opfer wurde in seiner eigenen Küche auf grausame Weise hingerichtet, der Körper ist arrangiert zu einem grotesken Tableau. Noch bevor Trojan Atem holen kann, schlägt der Mörder wieder zu – und wieder trägt die Leiche die unverwechselbare Signatur des Täters.

Trojan hat nicht den geringsten Anhaltspunkt, doch dann verschwindet plötzlich die kleine Sophie, dicht gefolgt von ihrer Freundin Jule, von der ebenfalls jede Spur fehlt. Langsam beschleicht ihn der Verdacht, dass ein Zusammenhang zwischen den Fällen besteht – denn zwei Fragen gehen Trojan nicht aus dem Kopf: Warum haben die Kinder von einer mysteriösen „Hexe“ gesprochen, die sie in Angst und Schrecken versetzt? Und warum fühlte er sich beim Anblick der Mordopfer fatal an ein bekanntes Kindermärchen erinnert?

Das Warten hat sich gelohnt. Mit »Das Hexenmädchen« kehrt Max Bentow nach einem eher mittelmäßigen dritten Band in der Reihe zu alter Form zurück. Die Geschichte ist wunderbar konstruiert, ohne Brüche, ohne Logikstolperer und auch das Ende ist in sich schlüssig.

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