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Liza Cody | Lady Bag

Liza Cody | Lady Bag

Wenn du es keine Sekunde länger aushalten kannst, gehst du, und damit machst du dich „freiwillig obdachlos“. Und wisst ihr was? Es ist eine Erlösung. Du bist ganz unten angekommen. Es gibt kein weiteres Fallen. Du kannst endlich aufhören, krampfhaft um den Wiedereintritt in die Gesellschaft zu kämpfen, und dich ganz aufs Überleben konzentrieren. […] Hoffnung ist die große Blenderin. Sie flüstert dir ins Ohr und hält dich in der Tretmühle. […] Es ist der Kampf ums Normalsein, der dich wahnsinnig macht. Hör auf zu kämpfen, sage ich, hör auf zu hoffen und lerne überleben. Gib die Hoffnung auf und lege dir einen Hund zu. Das ist die einzige Selbsthilfelektion, die ich euch geben kann. (Auszug Seite 13 und 14)

Eine namenlose Obdachlose mitten in London: Sie bettelt und schnorrt sich durchs Leben. Durch einen Zufall trifft sie auf den Mann, der ihren tiefen Fall ausgelöst hat. Gram Attwood, für sie nur „der Teufel“, hat sich offenbar ein neues Opfer gesucht. Er spaziert mit einer gutsituierten Frau am Arm vorbei. Die „Baglady“ nimmt die Verfolgung auf, mit der Absicht, die Frau vor dem „Teufel“ zu warnen. Dies misslingt und die schlimmsten Befürchtungen scheinen sich zu bewahrheiten.

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Jeffery Deaver | Blinder Feind

Jeffery Deaver | Blinder Feind

Noch vor wenigen Stunden ahnte die New Yorker Büroangestellte Gabriela McKenzie nicht, dass ihr Leben bald einem Alptraum gleichen würde. Doch jetzt ist ihr Chef verschwunden, und ein skrupelloser Gangster verlangt von ihr eine halbe Million Dollar und die Herausgabe der mysteriösen »Oktoberliste« – sonst stirbt ihre kleine Tochter. Helfen kann Gabriela nur der attraktive Daniel Reardon, der Erfahrung mit Entführungsfällen hat. Kurze Zeit später befinden sich die beiden auf der Flucht – und niemand weiß, wer am Ende mit dem Leben davonkommen wird …

Wenn man Jeffery Deavers bekanntesten Thriller Der Knochenjäger kennt und schätzt, sollte man sich seinen neuesten Thriller nicht entgehen lassen; für Blinder Feind hat er sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen:

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Amélie Nothomb | Blaubart

Amélie Nothomb | Blaubart

Das Märchen vom Frauenmörder Blaubart, neu interpretiert: Die junge Saturnine bezieht ein Zimmer im Pariser Stadtpalais des Adeligen Don Elemirio. Wird sie seinem Charme ebenso erliegen wie ihre acht Vorgängerinnen, die allesamt spurlos verschwunden sind? Was wird siegen: Gefühl oder Verstand?

Einer Anzeige folgend, bewirbt sich die junge Belgierin Saturnine in Paris um ein Zimmer zur Untermiete bei Don Elemirio. Bis dahin nichtsahnend, wird sie noch im Vorraum des Stadtpalais von einer Dame, einer scheinbaren Mitbewerberin, darüber aufgeklärt, dass Don Elemirio Nibal y Milcar ein Mysterium umgibt, nämlich das seiner letzten acht Untermieterinnen. Acht Frauen bezogen in den vergangenen zwanzig Jahren das annoncierte Zimmer und verschwanden danach jeweils spurlos.

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Eric Berg | Das Nebelhaus

Eric Berg | Das Nebelhaus

Wie man im Vorblatt erfährt, hat Autor Eric Berg bisher historische Romane verfasst und sich mit seinem ersten Kriminalroman einen Wunsch erfüllt – gut so!

Darum geht’s:

Seit Jahren haben die Studienfreunde Timo, Philipp, Yasmin und Leonie sich aus den Augen verloren. Als sie sich im Internet wiederbegegnen, verabreden sie sich für ein Wiedersehen auf Hiddensee. Doch das Treffen endet in einem grauenvollen Verbrechen: In einer stürmischen Septembernacht werden drei Menschen erschossen, eine Frau wird schwer verletzt und fällt ins Koma.

Zwei Jahre nach dem Massaker beginnt die Journalistin Doro Kagel, den Fall neu aufzurollen. Nach und nach kommt sie den tatsächlichen Geschehnissen jener Nacht auf die Spur und bald keimt in ihr ein schrecklicher Verdacht auf …

Im Nebelhaus, erbaut von dem Architekten Philipp Lothringer, der dort mit seiner Frau und seiner kleinen Tochter wohnt, treffen auf dessen Einladung hin drei ehemalige Freunde (Timo, Yasmin und Leonie) zu einem gemeinsamen Wochenende ein, mit denen er in jüngeren Jahren in einer Protestbewegung tätig war – Widerstand gegen so ziemlich alles, was mit Establishment zu tun hatte. Bis auf eine Person sind inzwischen alle mehr oder weniger im „normalen Leben“ angekommen. Das Wiedersehen endet jedoch mit einem Amoklauf, dessen Ablauf bis heute nicht geklärt ist.

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Tom Callaghan | Blutiger Winter

Tom Callaghan | Blutiger Winter

Ein klirrender Wintermorgen in Bischkek. Leblos im Schnee eine junge Frau, in deren aufgeschlitztem Leib Inspektor Borubaew eine grauenvolle Entdeckung macht. Das Werk eines Perversen? Borubaews Ermittlungen führen ihn durch die unglaublichen Landschaften Kirgisistans und in Kreise, deren einzige Sprache die Gewalt ist.

In Blutiger Winter nimmt uns der desillusionierte verwitwete Inspektor Borubaew mit durch die Straßen von Bischkek, der Hauptstadt Kirgisistans, die gleichzeitig der politische, wirtschaftliche und kulturelle Mittelpunkt des Landes ist. Direkt mitten ins Geschehen gestellt, wird der Leser mit dem ersten von – soviel darf wohl verraten sein – mehreren perversen Gewaltverbrechen konfrontiert. Dieses ist der Ausgangspunkt der Ermittlungen des Inspektors, denn bei der toten Frau handelt es sich um die Tochter des Ministers für Staatssicherheit – ein Affront gegen sein Amt und gegen das Land Kirgisistan. Um seine Macht nicht aufs Spiel zu setzen, wird nicht der Sicherheitsapparat des Landes in Gang gesetzt, sondern Inspektor Borubaew wird mit den Ermittlungen beauftragt.

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