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Colin Cotterill | Der Tote im Eisfach

Colin Cotterill | Der Tote im Eisfach

Der 73-jährige Dr. Siri Paiboun, einziger und querköpfiger Leichenbeschauer in Laos, ist im Norden des Landes unterwegs, als er plötzlich entführt wird. Doch man will nicht sein Leben, sondern seine Hilfe in einer äußerst mysteriösen Angelegenheit. Unterdessen hält Siris Assistentin Dtui in der Hauptstadt die Stellung. Dummerweise wurde im Leichenschauhaus versehentlich ein Toter tiefgefroren, der auch nach dem Auftauen für Probleme sorgt. In seinem Bauch findet sich nämlich eine Handgranate, die wohl für Dr. Siri gedacht war. Und natürlich macht sich Dtui daran, der Sache auf den Grund zu gehen …

»Der Tote im Eisfach« ist der fünfte Teil der Serie um den charmanten 73-jährigen Pathologen Dr. Siri Paiboun, welche in Laos angesiedelt ist. Damit hat sich Colin Cotterill einen – aus mitteleuropäischer Sicht – exotischen Handlungsort erwählt, was wohl auch dem Umstand geschuldet ist, dass er einst dort lebte. Ebenso wie in Australien, Japan und Thailand arbeitete Colin Cotterill in Laos als Sozialarbeiter und Englischlehrer.

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Martin Suter | Allmen und die verschwundene María

Martin Suter | Allmen und die verschwundene María

Eben noch hat sich Allmen International über die erfolgreiche Wiederbeschaffung des wertvollen Dahlienbildes gefreut, da verschwindet Carlos‘ Lebensgefährtin María Moreno. Kein Liebesstreit, wie Allmens Faktotum erst vermutet hat, sondern die brutale Revanche derer, die sich ihrerseits beraubt fühlen. María gegen das Dahlienbild – so lautet die Forderung der Ganoven.

Doch sie haben ihre Rechnung ohne die alte Dalia Gutbauer gemacht. Denn die ist nicht bereit, das Bild wieder herauszurücken, und hat ihre eigenen Vorstellungen, was mit ihm geschehen soll. Damit bringt sie Allmen und Carlos und natürlich María in eine äußerst prekäre Situation. Handeln tut not, und in einem dramatischen Wettlauf gegen die Zeit gibt jeder sein Bestes.

Mit »Allmen und die verschwundene María« findet das offene Ende der vorangegangenen Geschichte in »Allmen und die Dahlien« seinen Abschluss. Dass daraus nun ein eigenständiger Roman wurde, mag viele enttäuscht haben, denn es ist nicht wie gewohnt ein neuer Fall für Allmen International Inquiries.

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Camilla Läckberg | Die Engelmacherin

Camilla Läckberg | Die Engelmacherin

Im alten Schulhaus auf der Insel Valö wird ein Mordanschlag auf die junge Ebba Stark verübt. Kommissar Patrik Hedström vernimmt die verstörte Frau, die gerade erst nach Fjällbacka zurückgekehrt war, um den tragischen Tod ihres kleinen Sohnes besser zu verkraften. 

Schriftstellerin Erica Falck, Patriks Frau, vermutet einen Zusammenhang zwischen dem Anschlag auf Ebba und der Geschichte ihrer Eltern. Die Elvanders verschwanden Ostern 1974 ohne jede Spur.

Sollte dieser ungeklärte Fall der Grund für den Mordversuch gewesen sein?

Die Engelmacherin ist Camilla Läckbergs achter Kriminalroman, der auf einer sehr spannenden Geschichte aufbaut, die im Jahr 1908 in Fjällbacka beginnt und sich bis in die Gegenwart fortsetzt. Allerdings nicht in einem Handlungsstrang. Camilla Läckberg spinnt geschickt viele Fäden, die auf ein Ende zulaufen.

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Fanny Irlacher | Herzsau

Fanny Irlacher | Herzsau

Im oberbayrischen Bad Moorach tun sich Abgründe auf. Weinhändler Georg Stecher wird ermordet in seinem Geschäft aufgefunden – splitternackt. 

Lokalredakteurin Polly, die lieber Model geblieben wäre, und Kommissar Herbst, der viel darum gäbe, so cool wie Bruce Willis zu sein, beginnen zu ermitteln. Sehr bald müssen sie sich weiteren nackten Fakten stellen …

Fanny Irlachers erster Kriminalroman Herzsau gibt pikante Einblicke in ein vermeintliches oberbayerisches Dorfidyll, hinter dessen Fassaden sich Ereignisse abspielen, die so gar nicht nach Bad Moorach passen wollen.

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Michael Hjorth & Hans Rosenfeldt | Die Toten, die niemand vermisst

Michael Hjorth & Hans Rosenfeldt | Die Toten, die niemand vermisst

Sebastian Bergman, Kriminalpsychologe.

Ganz nah am Abgrund.
Beruflich und privat.

In den Bergen von Jämtland stürzt eine Wanderin ab. Sie überlebt. Jemand anderes hatte dafür weniger Glück: Aus der Erde vor ihr ragen die Knochen einer Hand. Die Polizei vor Ort birgt sechs Leichen, darunter die zweier Kinder. Alle per Kopfschuss getötet.

Stockholm wird um Verstärkung gebeten, und Kommissar Höglund reist mit großem Tross in die Provinz. Doch die Ermittlungen stehen unter keinem guten Stern. Den Kriminalpsychologen Sebastian Bergman plagen private Probleme, Spannungen belasten das ganze Team. Und auch der Fall entpuppt sich als kompliziert. Die Identität der Toten gibt Rätsel auf, niemand vermisst sie.

Als Höglund und Bergman endlich auf eine brauchbare Spur stoßen, schaltet sich der schwedische Geheimdienst ein …

Der dritte Teil der »Sebastian Bergmann-Reihe» war mein erster Krimi von Hjorth & Rosenfeldt. Sowohl der Klappentext als auch eine Seitenblick auf die vorherigen zwei Romane klangen sehr vielversprechend. Und das hat die Geschichte auch bis etwa Seite 500 gehalten.

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