Kategorie: 3.5 von 5

Escobar – Paradise Lost | Filmreview ►

Escobar – Paradise Lost | Filmreview ►

Kolumbien in den 1980ern: Die kanadischen Brüder Nick und Dylan wollen ihren Traum verwirklichen: Eine Bar und Surfschule am Strand. Nick lernt schnell die hübsche Einheimische Maria kennen. Maria arbeitet für ihren Onkel Pablo, der vor Ort eine Krankenstation errichten lässt. Nick und Maria verlieben sich und eines Tages nimmt Maria ihn mit auf die Geburtstagsparty ihres Onkels auf dessen riesiger Hazienda. Ein rauschendes Fest mit einer riesigen Familie. Als Nick während der Feier Maria fragt, womit ihr Onkel denn so viel Geld verdient, raunt sie ihm fröhlich zu: „Kokain!“. Doch Nick ist so verknallt und wird so herzlich in die Familie aufgenommen, dass er alle Warnsignale ignoriert.

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Mark Bowden | Killing Pablo

Mark Bowden | Killing Pablo

Der neue Richter war für Bestechung zugänglicher, und Pablo, sein Cousin und die anderen wurden freigelassen. Das Tauschgeschäft war aber so offenkundig gewesen, dass ein Berufungsrichter wenige Monate später die Anklage wieder zuließ und erneut die Verhaftung von Pablo und seinen Kumpanen anordnete. Der Prozess wurde jedoch durch weitere Rechtsmittel verzögert, und im März des folgenden Jahres, als Pablo immer noch auf freiem Fuß war, wurden die beiden DAS-Beamten, die für den Prozess die Hauptzeugen waren, Luis Vasco und Gilberto Hernández ermordet. (Auszug Seite 40)

Pablo Escobar – eine der schillerndsten Verbrecherpersönlichkeiten des letztes Jahrhunderts. Der Kolumbianer war von Ende der 1970er bis zu seinem Tod am 2. Dezember 1993 der Führer des Medellín-Kartells, des mächtigsten Drogenkartells der Welt. In seinem Sachbuch Killing Pablo versucht Autor Mark Bowden den Weg dieses Mannes und insbesondere die erbitterte Jagd auf ihn nachzuzeichnen.

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Clan | Zehnteilige rabenschwarze Serie ►

Clan | Zehnteilige rabenschwarze Serie ►

Zehnteilige belgische Serie um die fünf Schwestern Goethals, von denen vier beschließen, für das Ableben des ungeliebten Schwagers zu sorgen.

Jean-Claude Delcorps ist ein Schwein! Und zwar ein richtig fieses Schwein. Er lebt den Traum eines jeden Familienpatriarchen und hält eigentlich so ziemlich jeden außer sich selbst für beschränkt. Seine Frau ruft er nur despektierlich Mutti, lässt sich von ihr den Hintern hinterher tragen und verschanzt sich den Rest seiner Freizeit in seinem Heimbüro unterm Dach, wo er keine Minute vergehen lässt, ohne eine Gemeinheit gegen einen verhassten Nachbarn, Geschäftsmann oder Verwandten auszuhecken.

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Carl Nixon | Rocking Horse Road

Carl Nixon | Rocking Horse Road

Mit fünfzehn wußten wir noch nicht, daß es Augenblicke gibt, die ein Leben in „davor“ und „danach“ teilen; Ereignisse, auf die Menschen zurücksahen als Tor zu etwas Neuem, einem neuen Leben, neuen Lebensabschnitten, manchmal besser, aber oft schlechter. […] Weder wir noch, wie wir heute vermuten, die Ashers wollten sich das damals eingestehen, aber dieser kurze Gang von der Kirche zum Leichenwagen bildete das Tor zu einem kargeren Land – und nicht nur für die Ashers, auch wenn sie am stärksten betroffen waren. Es war ein Wendepunkt für uns alle, die auf The Spit lebten. In diesem Moment traten wir in eine Landschaft ein, aus der es, wie die Ereignisse der Zukunft zeigen sollten, keinen Rückweg gab. (Auszug Seite 50-51)

Vier Tage vor Weihnachten 1980 wird am Strand der Landzunge „The Spit“ die nackte Leiche der 17-jährigen Lucy Asher gefunden. Eine Gruppe von 15-jährigen Jungen, die wie Lucy in der Rocking Horse Road auf The Spit leben und in die gleiche Schule gehen, beobachtet den Leichenfund. Von diesem Moment an bilden die Jungen eine verschworene Gemeinschaft mit einem gemeinsamen Ziel: Den Mörder von Lucy Asher zu finden.

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Zygmunt Miloszewski | Warschauer Verstrickungen

Zygmunt Miloszewski | Warschauer Verstrickungen

Er schaute ihm in die Augen und hielt dem Blick stand. Der Staatsanwalt hatte ein junges Gesicht, aber von einer jugendlichen Attraktivität konnte man nicht sprechen, eher von einer zurückhaltend männlichen. Der Sanftheit seiner Gesichtszüge widersprachen die leicht gerunzelten Brauen und die unangenehm kühlen grauen Augen. Das war nicht das Gesicht eines Mannes, der oft lacht. In wenigen Wochen wurden er sechsunddreißig, aber viele hätten ihn für jünger gehalten, wären da nicht die dichten weißen Haare gewesen. Der Kontrast mit den schwarzen Augenbrauen verlieh ihm etwas Strenges, leicht Beunruhigendes. Er war perfekt monochrom, nur schwarz, grau und weiß. Keine Farbe verdarb die Komposition. Schließlich wandte der Staatsanwalt seinen Blick langsam ab, ohne auch nur einmal mit der Wimper gezuckt zu haben. Dieser Beamte, dachte er, macht keine Kompromisse. (Auszug Seite 258-259)

Staatsanwalt Teodor Szacki wird an seinem freien Sonntag zu einem ungewöhnlichen Tatort gerufen: In den Räumlichkeiten eines ehemaligen Klostergebäudes liegt ein Teilnehmer einer Therapiegruppe ermordet, mit einem Grillspieß, der durchs Auge ins Gehirn gestoßen wurde. Höchstverdächtig sind die drei weiteren Teilnehmer und der Therapeut. Die Gruppe hat an einer durchaus umstrittenen Therapieform teilgenommen, der sogenannten Familienaufstellung. Teodor Szacki hat alle Hände voll zu tun, die Konstellationen zu entwirren und gerät letztlich auch an einen alten Mordfall aus dem Jahr 1987.

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