Kategorie: .17 special

Dorothy L. Sayers | Lord Peter Wimsey-Reihe

Dorothy L. Sayers | Lord Peter Wimsey-Reihe

… und das waren die nachfolgenden Fälle des Lord Peter Wimsey, allesamt empfehlenswert:

Diskrete Zeugen (1926)

In »Diskrete Zeugen« muss Lord Peter seinen Bruder, den Herzog von Denver, vom Mordverdacht befreien. Schwierig wird das Ganze, da der Tote, gefunden auf dem Landsitz des Herzogs, der Bräutigam seiner Schwester ist. Da diese ein Geheimnis hütet (einen weiteren, von der Familie garantiert nicht akzeptierten Bräutigam, mit dem sie in der Nacht des Mordes durchbrennen wollte), behindert sie zunächst die Ermittlungen, um sich dann auch noch als Täterin zu outen. Lord Peter hat also alle Hände voll zu tun, um den wahren Täter zu überführen (auf den man als Leser erst sehr spät sozusagen mit der Nase draufgestoßen wird). Hierzu muss er noch das Abenteuer eines Fluges – man bedenke die Entstehungszeit des Romans – auf sich nehmen, um während der bereits laufenden Gerichtsverhandlung in letzter Minute die Lösung zu präsentieren. Sehr schön ist auch die Beschreibung der Personen, die zu dieser Verhandlung gegen ein Mitglied des Oberhauses berufen werden.

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Dorothy L. Sayers | Der Tote in der Badewanne

Dorothy L. Sayers | Der Tote in der Badewanne

Eine peinliche Überraschung für den biederen Mr. Tipps: Da liegt doch tatsächlich eines Morgens ein nackter Unbekannter in seiner Badewanne. Und nicht nur das, der Fremde ist auch noch tot. Lord Peter Wimsey interessiert sich natürlich sofort für den skurrilen Fall, zumal fast gleichzeitig ein dem Toten entfernt ähnlich sehender Börsenmakler spurlos verschwunden ist. Fehlt da ein Toter?

Mit Der Tote in der Badewanne, erschienen 1923, startet Dorothy L. Sayers Serie mit dem Hobby-Detektiv Lord Peter Wimsey. Dieser löst seine Fälle mit einer unnachahmlichen Kombinationsgabe und mit Hilfe seines Butlers Bunter, seinem ehemaligen Offiziersburschen, der einen Großteil der Arbeit übernimmt, die heutzutage von der Spurensicherung geleistet wird. Hierfür steht ihm – nach dem Stand der damaligen Technik – ein Equipment zur Verfügung, dass sich mit dem der Polizei durchaus messen kann. Teilweise wird er auch als Undercover-Agent eingesetzt, zum Beispiel wenn ein Dienstmädchen ausgehorcht werden soll.

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Sir Arthur Conan Doyle | Die Abenteuer des Sherlock Holmes

Sir Arthur Conan Doyle | Die Abenteuer des Sherlock Holmes

„Und der Mörder?“
„Ist groß, Linkshänder, hinkt rechts, trägt Jagdstiefel mit dicken Sohlen und einen grauen Mantel, raucht indische Zigaretten, benutzt eine Zigarrenspitze und hat ein stumpfes Federmesser in der Tasche. Es gibt noch mehrere andere Hinweise, aber diese hier sollten ausreichen, um uns bei der Suche zu helfen.“
Lestrade lachte. „Ich fürchte, ich bin noch immer skeptisch“, lachte er. „Theorien sind ja sehr schön, aber wir haben es mit einer dickköpfigen britischen Jury zu tun.“
„Nous verrons“, erwiderte Holmes ruhig. „Sie arbeiten nach Ihrer eigenen Methode und ich nach meiner. Heute nachmittag bin ich beschäftigt, und wahrscheinlich kehre ich mit dem Abendzug nach London zurück.“
„Und Sie wollen den Fall unbeendigt lassen?“
„Nein, beendigt.“
„Aber das Rätsel?“
„Ist gelöst.“
„Wer war denn der Verbrecher?“
„Der Gentleman, den ich beschrieben habe.“
„Aber wer ist das?“
„Das kann doch sicher nicht schwierig herauszufinden sein. Die Nachbarschaft ist nicht eben überbevölkert.“ (Auszug Seite 112)

Arthur Conan Doyle war praktizierender Arzt, ehe er 1887 zum ersten Mal eine Geschichte um den Londoner Detektiv Sherlock Holmes veröffentlichte. Nach zwei Romanen (Eine Studie in Scharlachrot und Das Zeichen der Vier) wurden von Juli 1891 bis Juni 1892 zwölf Kurzgeschichten im Strand Magazine, einer der führenden Literaturzeitschriften Großbritanniens, veröffentlicht. Im Oktober 1892 wurden diese Geschichten dann in einem illustrierten Sammelband unter dem Titel Die Abenteuer des Sherlock Holmes herausgebracht.

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Blogkooperative | Klassiker-Spezial

Blogkooperative | Klassiker-Spezial

Liebe Leser unseres Blogs, liebe Krimifreunde!

Nach unserem Osteuropa-Spezial in Kooperation mit Der Schneemann im Sommer diesen Jahres, das unseren Horizont durchaus gen Osten erweitert hat, und das uns durchweg positive Kritik einbrachte, haben wir gemeinsam mit Christina von Die dunklen Felle in den vergangenen Monaten und Wochen ein weiteres Spezial vorbereitet. Diesmal schauen wir in der Zeit zurück, was so viel heißt, dass wir Klassiker der Kriminalliteratur gelesen haben, die wir euch gemeinsam im Zeitraum Sonntag, 29. November bis Mittwoch, 23. Dezember 2015 vorstellen möchten.

BKKS

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Abschluss des Osteuropa-Spezials

Abschluss des Osteuropa-Spezials

First things first: An unserem Osteuropa-Spezial hatte ich sehr viel Freude. Ich bedanke mich bei allen Rezensenten für die Unterstützung, insbesondere bei Gunnar für die Idee, bei Alex von Der Schneemann dafür, dass er das Wagnis dieser Kooperative eingegangen ist, den Verlagen für das positive Feedback und natürlich bei euch, den Lesern. Denn ohne Leser wäre alles sinn- und witzlos!

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