Kategorie: Gunnar Wolters

Wolfgang Schorlau | Die schützende Hand

Wolfgang Schorlau | Die schützende Hand

„Es ist der Hammer! Stell dir vor, es gab weder an der Pumpgun noch auf den Patronenhülsen Fingerabdrücke, weder von Mundlos noch von Böhnhardt. Das Ableben der beiden geschah spurenfrei. Dabei trug Mundlos keine Handschuhe. Wenn er geschossen hat, dann mit nackten Fingern. Du hast doch das Foto gesehen…“
Olga im Halbschlaf: „Bitte erzähl es mir morgen früh.“ […]
„Keine Spuren an der Waffe. Für wie blöd halten die uns eigentlich?“
Er streckte sich aus und nahm die schlafende Olga in den Arm.
„Wieso blöd?“, murmelte sie. „Sie kommen doch damit durch. Diese Leute kommen immer durch.“ (Auszug Seite 218)

Privatdetektiv Georg Dengler ist mal wieder knapp bei Kasse. Da bietet ihm ein mysteriöser Auftraggeber unerwartet einen lukrativen, aber scheinbar ziemlich einfachen Job an. Der Auftrag lautet: „Wer erschoss Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt?“ Dengler denkt zunächst, im NSU-Fall ist derart umfangreich ermittelt worden, da braucht man doch einfach nur die Ermittlungsergebnisse zusammenfassen. Doch Dengler merkt bald, irgendwas ist faul, irgendetwas passt nicht zusammen. Je tiefer er in die Ermittlungen einsteigt, umso mehr wird ihm klar, dass er einem Staatsverbrechen auf der Spur ist.

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Holger Karsten Schmidt | Auf kurze Distanz

Holger Karsten Schmidt | Auf kurze Distanz

Der Polizeibeamte Klaus Burck wird eines Tages während des Dienstes verhaftet. Doch schnell stellt sich heraus, dass diese nur fingiert war. Burck soll als verdeckter Ermittler im Wettmilieu arbeiten. Der serbische Goric-Clan kontrolliert das Wettgeschäft in Hamburg. Burck gewinnt mit neuer Identität das Vertrauen von Luka, dem Neffen von Clanchef Aco, und wird schließlich auch Teil des Clans. Doch gleichzeitig entsteht eine echte Freundschaft zwischen Klaus und Luka. Klaus gerät in arge Schwierigkeiten, mit der zunehmenden Vertrautheit nicht seine Tarnung in Gefahr zu bringen und sein Ermittlungsziel im Auge zu behalten.

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Lisa-Marie Dickreiter & Winfried Oelsner | Max und die wilde 7 – Das schwarze Ass

Lisa-Marie Dickreiter & Winfried Oelsner | Max und die wilde 7 – Das schwarze Ass

„Da…da drüben!“, stammelt Max. „Der Einbrecher!“
Die wilde Sieben dreht sich zum Fenster um. Es herrscht atemlose Stille. Dann ist plötzlich der Teufel los. […]
„Angriff!“ Horst reißt die Tür wieder auf und rast los.
„Lauf hinterher!“ Vera wedelt mit den Armen, als wollte sie den Professor aus der Wohnung scheuchen. „Ich rufe die Polizei!“ […]
Und Max?
Der steht noch immer wie gelähmt da, während sich in seinem Kopf die Gedanken überschlagen: Horst ist wirklich mutig! Ganz allein will er den Einbrecher schnappen! Aber was, wenn er Hilfe braucht? Was, wenn zwei Opas nicht stark genug sind, um den Einbrecher festzuhalten?
Keine Frage: Max muss Horst und dem Professor helfen! […]
„Angriff!“, flüstert Max. Er ballt die Fäuste – und dann saust er los wie der Wind. (Auszug Seite 67-69)

Max ist 9 Jahre alt und lebt auf einer echten Ritterburg! Das wäre an sich eine großartige Sache, wenn Burg Geroldseck nicht gleichzeitig auch ein Seniorenheim wäre, in dem seine Mutter arbeitet. An seinem ersten Tag in der Schule kurz vor den Ferien sorgt sein Wohnsitz denn auch direkt für allgemeine Erheiterung und Max kommt sich sehr alleingelassen vor. Es drohen lange und langweilige Sommerferien zu werden. Doch weit gefehlt: Auf Burg Geroldseck passieren nacheinander mehrere Einbrüche. Natürlich sind nun Max‘ Fähigkeiten als Detektiv gefragt. Hilfe kommt von unerwarteter Seite.

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Andreas Kollender | Kolbe

Andreas Kollender | Kolbe

„Wie ist es in Berlin?“, fragte Greta Stone. Fritz sah den qualmgrauen Mann mit seiner toten Tochter auf ihn zukommen. Jaschke, das ist meine Tochter.
„Brechen die Angriffe den Willen des Volkes?“, fragte Priest.
„Die Menschen haben es satt. Sie wollen das alles nicht mehr. Aber von einem Massenaufstand gegen das Regime sind die Deutschen weit entfernt. Die haben andere Sorgen, ganz ganz andere. Die Vernichtung Hitlers muss von außen kommen, militärisch.“
„Würden Sie Hitler erschießen, wenn sie ihm nahe genug kämen?“, fragte Priest.
„Nein.“
„Warum nicht, Mister Wood?“
„Weil ich dann anschließend tot wäre.“
„So weit reicht es dann doch nicht, hm?“
„Erschießen Sie ihn doch, Mister Priest.“ (Auszug Seite 232)

Der Beamte Fritz Kolbe, Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes, hegt schon lange Groll gegen Machthaber im nationalsozialistischen Deutschland. Im Laufe des Sommers 1943 reift in ihm die Entscheidung, sich den Alliierten als Spion anzubieten. Er sammelt und kopiert streng geheime Dokumente. Kurz darauf bietet sich ihm auch Gelegenheit, die Akten loszuwerden: Er wird auf Dienstreise zur deutschen Botschaft in Bern geschickt. Dort angekommen, sucht er etwas plump Kontakt zu ausländischen Geheimdiensten. Er wird von den misstrauischen Briten abgewiesen. Doch bei den Amerikanern hat er Erfolg und wird einer ihrer wichtigsten Zuträger in der Endphase des 2.Weltkrieges.

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Gunnars Top 5 des Jahres 2015

Gunnars Top 5 des Jahres 2015

Das Jahr 2015 konnte sich durchaus sehen lassen, was die Vielzahl an guten Kriminalromanen betrifft. Und dabei habe ich beim Blick auf die Jahresbestenliste anderer Blogger oder der Kritiker eine Menge guter Bücher noch gar nicht gelesen. Ein paar werde ich bestimmt noch nachholen. Aber selbst mit der beschränkten Auswahl war die Favoritenkür gar nicht so einfach, echte Flops hatte ich nämlich nur wenige gelesen. Ich habe mich jetzt nur auf Bücher beschränkt, die in diesem Jahr neu erschienen sind. Das Genre Krimi habe ich dabei etwas weiter gefasst.

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