Kategorie: Andrea Köster

Sebastian Fitzek | Passagier 23

Sebastian Fitzek | Passagier 23

„177 Suizide?“ dachte sie laut, noch immer erstaunt über diese unglaublich hohe Zahl.
Daniel nickte. „Und das sind nur die, die wir nicht verheimlichen konnten. Glaub mir, die Dunkelziffer liegt höher. Viel höher.“
„Wie hoch?“
„Auf allen Kreuzfahrtschiffen, die derzeit die Weltmeere durchkreuzen, gehen nach unseren Schätzungen jedes Jahr im Schnitt dreiundzwanzig Personen über Bord.“
Passagier 23!
(Auszug Seite 71)

Martin Schwartz hat seine Frau und seinen 10-jährigen Sohn bei einer Kreuzfahrt auf der „Sultan oft the Sea“ verloren. Seine Frau hat den gemeinsamen Sohn mit einem Chloroform getränkten Waschlappen betäubt, ihn dann über Bord geworfen und ist ihm anschließend gefolgt. Erweiterter Suizid. Aber bei den Ermittlungen gab es Ungereimtheiten, die vertuscht wurden. Einige Jahre später erhält Martin Schwartz den Anruf von Gerlinde Debkowitz. Sie hat Beweise, dass es damals kein Selbstmord war. Also kehrt der 38-jährige auf das Schiff zurück und erhält von der Anruferin den Teddy seines Sohnes.

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Hinter den Zeilen: Andrea

Hinter den Zeilen: Andrea

Leben, Lachen, Lieben, Lesen

Bei mir hat die Leselust in der Schulzeit begonnen. Mit Pferde-Geschichten. Einige besonders tolle Romane hab ich sogar noch. Mein allerliebstes war „Die Inselponys“ von Max Kruse. Ich habe es mehrmals gelesen. Dann ging es weiter mit typischen Jugendromanen bis hin zu der „Bis(s)“-Reihe. Jetzt sind es überwiegend Krimis und Thriller.

Durch die „Inselponys“ hatte ich wahrscheinlich die erste unbewusste Begegnung mit der Insel Hiddensee. Seit ich das erste Mal mit meinem Mann auf der Insel im Urlaub war, habe ich Küsten-Krimis für mich entdeckt, am liebsten natürlich mit Schauplatz dort. Zu den Besten gehören die Krimis von Tim Herden, zum Beispiel Harter Ort. Seitdem fahren wir jeden Sommer auf das „söte Länneken“ und haben 2017 dort geheiratet.

Auch der Pferdenarr ist erhalten geblieben. Mehrmals in der Woche besuche ich mein Reitbeteiligungspony.

Ich bin 27 Jahre alt und wohne an der Ostsee, ganz in der Nähe von Rostock in Mecklenburg-Vorpommern.

Andreas Rezensionen

Roman Voosen & Signe Danielsson | In stürmischer Nacht

Roman Voosen & Signe Danielsson | In stürmischer Nacht

Es wird eine Leiche gefunden. Mit einer Mistgabel erstochen und inklusive umliegendem Hof zur Unkenntlichkeit verbrannt. Die Ermittlerinnen Ingrid Nyström und Stina Forss machen sich durch Zeugenbefragungen in der unmittelbaren Nachbarschaft auf die Suche nach dem Mörder. Durch die Befragten kommt heraus, dass vor 10 Jahren in dem Dorf, dicht neben einem großen Waldgebiet in Smaland, ein gewaltiger Sturm gewütet hat und dabei auf demselben Hof auch jemand verbrannt wurde. Weitere Nachforschungen ergeben, dass es sich damals aber nicht um einen Unfall gehandelt haben kann und die aktuelle Leiche etwas mit der Vergangenheit zu tun hat …

In stürmischer Nacht von Roman Voosen und Kerstin Signe Danielsson hat mir gut gefallen. Es war kurzweilig und spannend bis zum Schluss. Der Roman ist in kurze Kapitel und in zwei Zeiten, heute und vor 10 Jahren, untergliedert. Die Gegenwart ist aus Sicht der Ermittlungen geschrieben, von damals sind es die Gedanken des Stallgehilfen des benachbarten Hofes. Die Kapitel sind durchnummeriert, allerdings fängt die Zählung nach jedem Abschnitt aus der Vergangenheit wieder von vorn an. Das fand ich irritierend. Die Schilderungen der Landschaft, speziell des Waldes, sind keineswegs langatmig. Ich konnte mir sehr gut vorstellen, wie es wäre, auch dort zu sein.

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