Kategorie: Andrea Köster

S. J. Watson | Tu es. Tu es nicht.

S. J. Watson | Tu es. Tu es nicht.

„Mir wird mit plötzlicher Klarheit bewusst, dass wir Masken tragen, wir alle, ständig. Wir zeigen stets ein anderes Gesicht, je nachdem, mit wem wir zusammen sind und was die jeweilige Person von uns erwartet. Selbst wenn wir allein sind, ist unser Gesicht bloß eine Maske, die Version von uns, die wir gern wären.“ (Auszug Seite 441)

Julias Schwester Kate wird getötet. Die Polizei ermittelt, findet aber keinen Täter. Julia muss aber unbedingt wissen, wer Kate umgebracht hat, um Frieden zu finden. Sie erfährt von der Mitbewohnerin ihrer Schwester, dass Kate im Internet mit Männern gechattet und sich auch mit ihnen getroffen hat. Julia meldet sich ebenfalls in dem Chat-Portal an und bald darauf schreibt sie mit einem Mann namens Lukas, von dem sie überzeugt ist, dass er mit dem Mord in Verbindung steht. Sie trifft sich mit ihm und ist sich danach sicher, dass er doch nichts damit zu tun hat. Trotzdem kann sie den Kontakt nicht abbrechen und es entwickelt sich eine Affäre. Mit dieser Affäre setzt sie nicht nur ihre Ehe aufs Spiel, sondern am Ende auch das Leben ihres Sohnes.

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Sebastian Fitzek | Das Paket

Sebastian Fitzek | Das Paket

„Fast hätte ich es vergessen. Könnten Sie das hier für ihren Nachbarn annehmen?“
Salim hob ein etwa schuhkartongroßes Paket vom Boden auf, von dem Emma gedacht hatte, es wäre nicht für sie bestimmt, womit sie im Prinzip ja auch richtiglag.
„Für meinen Nachbarn?“ Ihre Knie begannen zu zittern, während sie die Konsequenzen zu begreifen begann, die diese ungeheuerliche Bitte nach sich ziehen würde, sollte sie so verrückt sein, darauf einzugehen.
Sie würde wie letztes Mal, als sie so freundlich gewesen war und die Bücherlieferung für die Zahnärztin entgegengenommen hatte, stundenlang in der Dunkelheit des Wohnzimmers sitzen, unfähig, etwas anderes zu tun, als ununterbrochen darüber nachzudenken, wann es passieren würde. Wann die Klingel die Stille zerreißen und den ungewollten Besuch ankündigen würde. (Auszug Seite 72)

Emma Stein ist Psychiaterin, hat eine Privatpraxis in Berlin und setzt sich für die Verbesserung der Rechtsstellung von Patienten in psychiatrischer Behandlung ein. Nach einem Kongress, bei dem sie eine Rede zu dem Thema, für das sie sich einsetzt, gehalten hat, übernachtet sie in einem Hotelzimmer. Dort wird sie vergewaltigt und ihr werden die Haare abrasiert. Nach diesem Muster wurden bereits weitere Frauen vor ihr überfallen, die Presse nennt den Täter den „Friseur“. Danach leidet Emma unter Wahnvorstellungen und Angstzuständen. Sie verschanzt sich in ihrem Haus und macht keinen Schritt mehr nach draußen. Dann bittet sie ihr Postbote ein Paket für einen Nachbarn einige Häuser weiter anzunehmen. Das Paket ist an A. Palandt adressiert, der Name sagt Emma gar nichts. Was steckt hinter dem Paket?

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Simon Beckett | Voyeur

Simon Beckett | Voyeur

„Ich verlor mich zwischen den Bildern, verweilte manchmal vor einem besonderen Werk, hielt manchmal nur kurz inne, bevor ich mich dem nächsten widmete. Eines zog mich jedoch immer wieder zurück, sodass ich nach einer Weile einen Stuhl davorstellte und mich hinsetzte, um es bequemer betrachten zu können. Es zeigt ein Paar, das sich vor einem Feuer liebt, während hinter einer Leinwand ein Mann versteckt ist und ihnen zuschaut. Allmählich vergaß ich die anderen Bilder.“ (Auszug Seite 129)

Donald Ramsey ist Kunsthändler mit einer eigenen Galerie in London. In der Galerie beschäftigt er Anna als seine Assistentin. Anna nimmt er erst richtig wahr, als er sie eines Abends aus Versehen beobachtet, wie sie sich in seinem Büro umzieht. Seitdem ist er fasziniert von ihr und kann es gar nicht verstehen, warum eine so bezaubernde Frau einen so gnomenhaften Freund hat. Aus dem anfänglichen Gedanken, dass sie einfach etwas Besseres verdient hat, entwickelt sich mehr… und da Donald sich selbst realistisch einschätzen kann, engagiert er Zeppo, damit er ihm hilft, Annas Freund loszuwerden.

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Lukas Pellmann | Mord im Zweiten

Lukas Pellmann | Mord im Zweiten

„Aber eines würde mich ja schon interessieren. Wissen Sie, ich bin Mathematiker. Und deshalb achte ich immer besonders auf Zahlen. Und ich habe mich gefragt, ob es vielleicht einen Grund hatte, dass der Mann ausgerechnet am Waggon mit der Nummer zwei aufgehängt wurde.“
Moritz hatte der Zahl auf dem Waggon bisher keine Beachtung geschenkt. Wer weiß, vielleicht hatte es tatsächlich etwas mit dem speziellen Waggon auf sich. Moritz verabschiedete sich von dem Herrn. (Auszug Seite 64)

Am Wiener Riesenrad wird der Theaterintendant Valentin Karl gefunden. Er hängt am Waggon 2 und es wurde ihm mit einem Messer ein trauriger Smiley in den Bauch gestochen. Für die Ermittlungen sind Chefinspektorin Vera Rosen und ihr neuer Kollege Moritz Ritter zuständig. Um mögliche Motive zu finden, wird das gesamte Umfeld des Toten befragt. Schnell stellt sich heraus, dass er sich mit dem Theater nicht nur Freunde gemacht hat. Kürzlich hat Valentin Karl einige Flüchtlinge im Theater untergebracht und sie sogar in sein neues Bühnenstück integriert. Das bringt bei den Mitarbeitern nicht gerade Freude. Außerdem wollte der Intendant ein Sommertheater auf der Kaiserwiese erreichten und stößt damit auf Gegenwehr der „Freien Bürger Wiens“, die sich für eine konsumfreie Kaiserwiese einsetzen. Und dann tauchen Erpresserbriefe im Theater auf. Wer wollte Valentin Karl aus dem Weg räumen?

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Lesung: Anja Behn | Küstenbrut

Lesung: Anja Behn | Küstenbrut

Am 16. Februar war ich bei der Lesung von Anja Behn zu ihrem Buch Küstenbrut, das bereits im August 2016 veröffentlicht wurde. Auf Facebook bin ich auf diese Veranstaltung gestoßen und da ich im letzten Jahr ebenfalls auf der Lesung zu Anja Behns Debütroman Stumme Wasser in Wustrow war, wusste ich, dass sie gute Lesungen macht. Das aktuelle Buch habe ich vom Verlag dann auch noch ziemlich spontan bekommen, damit ich es gleich signieren lassen kann, wenn ich da bin.

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