Kategorie: Regionalkrimi

Krischan Koch | Dreimal Tote Tante

Krischan Koch | Dreimal Tote Tante

»Dat is ne Riesensauerei. Ihr müsst euch Gummisachen mitbringen. Unbedingt.«

Große Aufregung in dem sonst so verschlafenen nordfriesischen Örtchen Fredenbüll: Im Jauchebecken des Schweinezüchters Schlotfeldt tauchen die Leichen zweier vermisster Frauen auf. Pensionswirtin Renate verschwindet – und findet sich angekettet in einem Kellerverlies wieder. Für Dorfpolizist Thies Detlefsen ist klar: Ein wahnsinniger Frauenmörder geht um! »Kein Wunder«, meint Piet Paulsen, »dat is wie in den Skandinavien-Krimis. Die dänische Grenze is ja nich weit weg. Da kann schon mal wat rüberschwappen… «

Die Handlung spielt im nordfriesischen Örtchen Fredenbüll. In dieser eigentlich beschaulichen Gegend tut sich Grausiges auf, in einer Jauchegrube entdeckt man eine Leiche. Da die Frau des Bauern seit einigen Jahren verschwunden ist – allerdings ist sie laut Aussage des Bauern abgehauen, wie sie durch eine Postkarte mit einer alten Hamburger Ansicht mitgeteilt hat – gerät dieser in Verdacht. Kurz danach stellt es sich aufgrund eines an dem Skelett festgestellten Beinbruchs heraus, dass dort tatsächlich die vermisste Ehefrau des Bauern gefunden wurde.

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Katharina Peters | Leuchtturmmord Bd. 5

Katharina Peters | Leuchtturmmord Bd. 5

„(…) Wer könnte einen Grund gehabt haben, sie derart zu hassen?“
„Niemand“ antwortete er prompt. „Der Hass ist mit dem Täter verknüpft, nicht mit Merle oder dem, was sie getan hat – so sehe ich das.“
Romys Augen weiteten sich – eine interessante Einschätzung.
„Sie war schön, klug und von bemerkenswerter Tiefe“ fuhr er leise fort. „Sie hat viel vom Leben gewollt, und viele haben etwas von ihr gewollt. (…)“ (Auszug Seite 292)

Eine Frauenleiche wird am Fuße des Leuchtturms Maltzien der Halbinsel Zudar gefunden. Brutal mit mehreren Messerstichen ermordet. Romy Beccare arbeitet im Kommissariat in Binz und leitet die Ermittlungen der toten Frau. Der Ehemann der jungen Mutter gerät dabei nur sehr kurz ins Visier. Schnell wird klar, dass der Hintergrund in der Vergangenheit liegen muss. Das Team um Romy findet heraus, dass Merle Zober früher bei der Bundeswehr gearbeitet hat und dort mit den beiden Kameraden Jakob Dorfner und Christoph Gärtner Streit hatte. Außerdem war Merle vor ihrem Abitur in einem Segelverein und mit fünf Vereinsmitgliedern in einer Clique. Weitere Recherchen bringen zutage, dass von den insgesamt 6 Cliquen-Mitgliedern jetzt nur noch einer lebt, nämlich Jurek Ohlhof. Die anderen vier sind durch Unfälle ums Leben gekommen.

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Klaus-Peter Wolf | Ostfriesenschwur

Klaus-Peter Wolf | Ostfriesenschwur

Ein abgetrennter Kopf auf Wangerooge und ein Rumpf in Cuxhaven – doch beide Teile gehören nicht zu einer Leiche. Ihr zehnter Fall führt Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen auf die beiden ostfriesischen Inseln Wangerooge und Langeoog.

Als der Postbote an diesem Morgen bei Ubbo Heide klingelt, bringt er ein großes Paket. Darin liegt ein abgetrennter Kopf. Es ist der Kopf eines Menschen, den Ubbo Heide kennt. Jahrelang hat er versucht, ihn seiner Taten zu überführen, doch am Ende mussten die Gerichte ihn laufenlassen. Dann findet man einen zweiten Kopf. Auch diesem Toten konnte man damals die Tat nicht nachweisen. Ann Kathrin Klaasen beschleicht zunehmend das Gefühl, dass der Täter ihnen immer einen Schritt voraus ist. Fast scheint es so, als ob er aus ihren eigenen Reihen kommt. Ann Kathrin ahnt, wer das nächste Opfer sein wird. Kann sie dem Täter eine Falle stellen?

Der Mörder in Ostfriesenschwur, mit dem Ann Kathrin Klaasen es zu tun hat, ist von ganz besonderer Sorte: ein Gerechtigkeitsfanatiker, dem es nichts ausmacht, selbst zum Mörder zu werden; schließlich fühlt er sich dazu berufen, seiner Ansicht nach falsche Urteile richtig zu stellen. Und ausgerechnet Ubbo Heide, der ein Buch über seine ungelösten Kriminalfälle geschrieben hat, liefert ihm das Futter für seine Tätigkeit. Sozusagen als Beweis der Ehrerbietung beliefert der Täter ihn nun mit den Köpfen von zwei Personen, die trotz der Ermittlungen von Ubbo Heide freigesprochen wurden.

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Eric Berg | Die Schattenbucht

Eric Berg | Die Schattenbucht

Eigentlich ging es ihr gar nicht um das Geld, es war nie darum gegangen, auch als es noch da gewesen war. (…) Seit einem Vierteljahrhundert war sie nicht mehr richtig in Urlaub gefahren, nur mal drei Tage ins Erzgebirge, nach Berlin oder in den Schwarzwald. Sie träumte von einer vierwöchigen Kreuzfahrt, von einem schicken Abendessen im Salonwagen des Orient-Express, von einer ausgiebigen Kur im Marienbad. (…) Sie war eine Frau ohne jede Neigung zu luxuriösem Besitz. Aber schöne, unvergessliche Momente, danach sehnte sie sich. (Auszug Seiten 136 bis 137)

Die 39-jährige Ina Bartholdy ist Psychologin. An zwei Tagen in der Woche arbeitet sie in der Klinik in Rostock, die anderen Tage verbringt sie in ihrer eigenen Praxis in Ahrenshoop, um so mehr Zeit für ihre Patienten zu haben. Als Marlene Adamski nach ihrem Selbstmordversuch überlebt, nimmt sich Ina der 62-jährigen Bäckerin an. Zuerst ist Marlene noch sehr verschlossen und redet kaum. Ihrem Ehemann Gerd ist es außerdem nicht recht, dass jemand so viele Fragen stellt. Im Laufe der Therapie mit Marlene ahnt Ina, dass hinter dem Selbstmordversuch eine tiefe Schuld steckt und Marlene gibt Ina auch immer wieder kleine Hinweise, die in die Vergangenheit führen. Parallel zu dieser Patientin betreut Ina noch Christopher. Er ist 15 Jahre alt und vor einem guten Jahr ist seine Mutter spurlos verschwunden. Um über diesen Verlust hinwegzukommen, hat Christophers Vater die Psychologin zu Rate gezogen.

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Marcus Imbsweiler | 55

Marcus Imbsweiler | 55

Beim Abendessen legte ihm Fred einen kleinen schwarzen Zettel neben den Teller. „Hab doch noch einen gefunden“, brummte er.
Joris nahm das Papier in die Hand. Der Dicke muss weg!, las er. Darüber prangte der rundliche Strichmännchenkopf mit Brille und Schnurrbart. […]
„Und das habt ihr verteilt 1955?“
„Überall.“
„Wobei es gar nicht um Hoffmann ging. Sondern um die Autonomiefrage.“
„Naja.“ Fred biss herzhaft zu. „In der Theorie vielleicht. Praktisch gesehen, hatten wir zehn Jahre Joho hinter uns. Zehn Jahre Abtrennung von Deutschland, Unterdrückung der Opposition, politischer Stillstand – natürlich ging es da auch um den Dicken. 55 hat er sogar allein regiert. Kein Koalitionspartner mehr. So was geht immer in die Hose.“ (Auszug Seite 165 – 166)

Im saarländischen Dürrweiler wird der Rentner Kurt Bosslet tot am Ende der Kellertreppe aufgefunden. Todesursache: Vermeintlich ein Herzinfarkt, aber so ganz sicher ist sich die Polizei nicht. Zeugen wollen das Fahrrad des jungen Joris am Haus des Toten gesehen haben. Dieser wohnt erst seit kurzem bei seinem Großvater Fred, der ein alter Rivale des Toten war. Joris begibt sich auf Spurensuche, um seine Unschuld zu beweisen, und gräbt tief in der Vergangenheit bis hin zum Schicksalsjahr des Saarlands: 1955.

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