Kategorie: Aktenzeichen

Klaus-Peter Wolf | Mord am Leuchtturm

Klaus-Peter Wolf | Mord am Leuchtturm

17 Krimi-Erzählungen – von der ostfriesischen Küste und aus dem Ruhrgebiet.

Die Geschichten handeln von durchtriebenen Kerlen und zwielichtigen Gestalten, von raffinierten Mordplänen und einem mörderischen Dinner mit Ann Kathrin Klaasen. Von einer Internet-Hexe, einem magischen Ort und einem mörderischen Klassentreffen. Aber Sie lesen auch, was es mit dem Nylonstrumpfmörder auf sich hat und wie es um die Seele eines roten Ford Sierra bestellt ist. Außerdem finden Sie im Buch ein Interview, das Holger Bloem, der Herausgeber des Ostfriesland-Magazins, mit dem Autor geführt hat. Die Leser von Klaus-Peter Wolf müssen den Sommer also auf keinen Fall ohne spannende Lektüre im Strandkorb verbringen.

Bereits nach der ersten Erzählung kann man »Mord am Leuchtturm« kaum noch aus der Hand legen. Man will einfach weiterlesen (für einen ganzen Urlaub würde es bei mir kaum ausreichen) und ist gespannt auf die nächste dieser kleinen, feinen, skurrilen und hinterlistigen Geschichten. Auch wenn man als Leser bereits eine Vermutung bezüglich des Ausgangs hat, liegt man in vielen Fällen doch daneben – und amüsiert sich.

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Thomas Nommensen | Ein dunkler Sommer

Thomas Nommensen | Ein dunkler Sommer

Ein kleines Mädchen. Entführt. Tot.

Ein Familienvater. Verdächtigt. Verurteilt.

Zehn Jahre später …

Es ist Hochsommer, als die neunjährige Ulrike entführt wird – und in ihrem Gefängnis umkommt. Schnell findet sich ein Verdächtiger: Zeugen wollen Jens Brückner mit dem Mädchen gesehen haben. Bis zuletzt beteuert er seine Unschuld. Vergeblich.

Zehn Jahre später wird Brückner aus der Haft entlassen. Er hat alles verloren: Arbeit, Freunde, Familie. Kurz darauf wird der Hauptbelastungszeuge von damals ermordet. Anonyme Drohbriefe kursieren und Brückner ist plötzlich spurlos verschwunden.

Ein Racheakt? Zu naheliegend, findet der ermittelnde Kommissar Arne Larsen. Und auch sein Vorgänger Gregor Harms, der sich noch immer die Schuld am Tod des Mädchens gibt, zweifelt inzwischen, ob er vor zehn Jahren den Richtigen hinter Gitter gebracht hat.

Als schwere Unwetter Norddeutschland heimsuchen und wieder ein Kind verschwindet, scheinen sich die Ereignisse von damals auf unheilvolle Weise zu wiederholen. Doch diesmal vermag niemand zu sagen: Wer ist Opfer und wer Täter?

Der Auftakt zur Reihe um den jungen, hochsensiblen und eigenwilligen Hauptkommissar Arne Larsen.

Hauptkommissar Larsen ermittelt in einem Mordfall, der sich als Fortsetzung eines alten, anscheinend durch seinen Vorgänger gelösten Mordes an einem kleinen Mädchen erweist.

Die beteiligten Personen, einschließlich des damals zuständigen Kommissars, werden durch anonyme Briefe mit mysteriösen Texten verunsichert, die auf die damaligen Ereignisse hinweisen. Da jedoch keiner der Empfänger sich an die Polizei wendet, tappt Kommissar Larsen erst einmal im Dunklen. Erst nach dem Verschwinden eines weiteren Kindes ergeben sich Aspekte, die ihn auf eventuell bestehende Zusammenhänge mit dem früheren Fall bringen.

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Robert Masello | Eisiges Grab

Robert Masello | Eisiges Grab

Eine karge Insel vor der Küste Alaskas. Ein schrecklicher Virus. Und ein tödlicher Fluch, der im ewigen Eis lauert.

Epidemiologe Frank Slater erhält einen ungewöhnlichen Auftrag: Auf einer kleinen Insel vor der Westküste Alaskas schmilzt das Eis. Aber mit dem Eis tauen auch die sterblichen Überreste der russischen Gemeinde auf, die 1918 der Spanischen Grippe zum Opfer fiel. Frank soll auf schnellstem Weg herausfinden, ob Gefahr besteht, dass der Virus in den im Eis konservierten Leichen überlebt hat. Doch Frank und sein Team sind nicht allein auf der Insel. Grabräuber haben es auf die Schätze in den letzten Ruhestätten der Toten abgesehen. Und dann lauert da noch etwas ganz anderes im ewigen Eis von St. Peter’s Island. Etwas, das für sie alle tödliche Folgen haben könnte …

Der weltweit anerkannte und geschätzte Epidemiologe Dr. Frank Slater befindet sich auf einem Auslandseinsatz in einem Kriegsgebiet auf arabischem Wüstenboden, als er eine folgenschwere Entscheidung trifft: Entgegen der militärischen Order lässt er ein in Lebensgefahr schwebendes kleines Mädchen mit einem Militärhelikopter ausfliegen, um ihr Leben zu retten. In dem kurz darauf stattfindenden Prozess, wo er sich vor einem Militärgericht aufgrund der Befehlsmissachtung verantworten muss, verliert er seinen militärischen Status, nicht jedoch seine Reputation.

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Torkil Damhaug | Feuermann

Torkil Damhaug | Feuermann

April 2003: In Oslo kommt es zu einer rätselhaften Serie von Brand­anschlägen, eine junge Frau verbrennt. Kommissar Horvath und sein Freund, der Journalist Dan-Levi, jagen den wahnsinnigen Pyromanen – den Feuermann, der an die reinigende Kraft der Flammen zu glauben scheint. Doch sie können ihn nicht fassen. Erst acht Jahre später werden die Gespenster der Vergangenheit plötzlich wieder lebendig.

Mit äußerster Präzision stellt Torkil Damhaug die Abgründe der norwegischen Gesellschaft dar und versteht es meisterhaft, den Leser immer wieder auf falsche Fährten zu locken.

Torkil Damhaugs »Feuermann« ist ein sehr gut erzählter Roman. Mir gefällt außerdem ausnehmend gut, dass man nicht versucht hat, ihn als Thriller zu vermarkten, wie es derzeit mit jedem Krimi üblich ist, der mehr als fünf zusammenhängende Sätze aufweist.

Die Ermittlungsarbeit oder „den wahnsinnigen Täter jagen“, wie im Klappentext angeführt, spielt im Feuermann eine eher untergeordnete Rolle. Vielmehr wird eine Geschichte erzählt, skandinavisch ausführlich und mit Blick in ungeahnte Abgründe in den Persönlichkeiten der Protagonisten. Man kann nicht einmal sagen, dass es DIE Hauptperson des Romans gibt, beinahe jede einzelne Figur bekommt eine wichtige Rolle in der komplexen Struktur des Beziehungsgeflechts.

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Max Bentow | Das Hexenmädchen

Max Bentow | Das Hexenmädchen

Zwei kleine Mädchen verschwinden. Drei Menschen werden grausam hingerichtet. Und wer ist die »Hexe«, von der die Kinder erzählt haben?

Den Berliner Kommissar Nils Trojan erwartet ein alptraumhaftes Szenario, als er mitten in der Nacht am Schauplatz eines Verbrechens eintrifft: Das männliche Opfer wurde in seiner eigenen Küche auf grausame Weise hingerichtet, der Körper ist arrangiert zu einem grotesken Tableau. Noch bevor Trojan Atem holen kann, schlägt der Mörder wieder zu – und wieder trägt die Leiche die unverwechselbare Signatur des Täters.

Trojan hat nicht den geringsten Anhaltspunkt, doch dann verschwindet plötzlich die kleine Sophie, dicht gefolgt von ihrer Freundin Jule, von der ebenfalls jede Spur fehlt. Langsam beschleicht ihn der Verdacht, dass ein Zusammenhang zwischen den Fällen besteht – denn zwei Fragen gehen Trojan nicht aus dem Kopf: Warum haben die Kinder von einer mysteriösen „Hexe“ gesprochen, die sie in Angst und Schrecken versetzt? Und warum fühlte er sich beim Anblick der Mordopfer fatal an ein bekanntes Kindermärchen erinnert?

Das Warten hat sich gelohnt. Mit »Das Hexenmädchen« kehrt Max Bentow nach einem eher mittelmäßigen dritten Band in der Reihe zu alter Form zurück. Die Geschichte ist wunderbar konstruiert, ohne Brüche, ohne Logikstolperer und auch das Ende ist in sich schlüssig.

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