Kategorie: Aktenzeichen

Georges Simenon | Maigret – Die spannendsten Fälle ♬

Georges Simenon | Maigret – Die spannendsten Fälle ♬

Georges Simenon hat mit Kommissar Maigret eine der größten Ermittlerfiguren der Kriminalliteratur geschaffen. Der Pariser Kommissar ist zwar kein so scharfer Beobachter wie Sherlock Holmes und kein so cleverer Kombinierer wie Miss Marple, doch mit psychologischem Geschick löst er jeden seiner Fälle bravourös. Ob es sich um eine tote Frau im Park oder einen Mord während eines Gottesdienstes handelt, Maigret schaut hinter die Masken der Menschen und entlockt ihnen ihre Geheimnisse.

Es ist kein Geheimnis, dass ich den Romanen des belgischen Autors Georges Simenon verfallen bin. Umso mehr freut es mich, wenn gut vertonte Hörspiele seiner Kriminalgeschichten verlegt werden. So zu Jahresbeginn durch Der Audio Verlag geschehen, der mit Maigret: Die spannendsten Fälle die zweite Maigret-Box mit vier Hörspielen auf fünf Audio CDs zu Georges Simenons Kriminalromanen herausbrachte.

Anmerkung: Diese Hörspiele gab es schon zusammen mit fünf Non-Maigret-Hörspielen in der Hörspiel-Box Best of Maigret & Co., welche 2003 vom DAV verlegt wurde und schnell vergriffen war.

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Jörg Maurer | Der Tod greift nicht daneben

Jörg Maurer | Der Tod greift nicht daneben

Vorab:

Monika ist großer Fan der Alpenkrimis von Jörg Maurer. Ehrensache, dass sie das Buch von mir bekam, nachdem ich es gelesen und rezensiert hatte. Voller Arbeitseifer – am Tag der Arbeit! – hat sie es auch gleich rezensiert. Nun, dann haben wir eben zwei Meinungen, wenn auch keine zwei unterschiedlichen. Nora

Und darum geht’s im aktuellen Fall von Hubertus Jennerwein:

Im idyllisch gelegenen Kurort fühlt sich Bertil Carlsson, ehemaliges Mitglied der Nobelpreisjury für Medizin, ganz zu Hause, ist seit Jahren im Trachten- und Heimatverein. Gerade hat er noch im Garten gearbeitet. Kurz danach macht seine Frau einen grausigen Fund – im großen Häcksler. War es ein Unfall? Oder doch Mord?

In seinem siebten Buch Der Tod greift nicht daneben läuft Jörg Maurer wieder zur Hochform auf. Bei seinem Hinweis darauf, dass die Ereignisse in seinem Buch auf einer wahren Begebenheit basieren, kann man aber im Laufe der Handlung schon die eine oder andere Gänsehaut bekommen.

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Adrian McKinty | Die verlorenen Schwestern

Adrian McKinty | Die verlorenen Schwestern

Ich sah sie an. Ihre Augen blitzten wütend, das rote Haar zerrte an den Spangen, die es zusammenhielten. „Haben Sie mich verstanden, Inspector?“

„Eigentlich nicht. Wollen Sie damit sagen… Mal sehen, ob wir ganz sicher über dieselbe Angelegenheit sprechen, Mrs. Fitzpatrick. Wenn ich den Mörder ihrer Tochter finde und Ihnen den hinreichenden Beweis für die Täterschaft liefere, dann.. dann…“
„Dann gebe ich Ihnen Dermot McCann“, sagte sie kaltlächelnd. (Seite 129 – 130)

Sean Duffys Polizeikarriere scheint am Ende. Nach den Vorkommnissen im letzten Fall (Die Sirenen von Belfast) bereits degradiert, wird er nun aufgrund von Falschaussagen zu einer angeblichen Fahrerflucht vollständig aus dem Dienst entlassen. Doch der Massenausbruch von IRA-Häftlingen aus dem Maze-Gefängnis im September 1983 bringt ihn wieder ins Spiel: Einer der gefährlichsten Ausbrecher ist Dermot McCann, ein Schulfreund Duffys. Der MI5 rekrutiert Duffy und setzt ihn in seinem alten Dienstgrad wieder ein. Sein Auftrag: Dermot McCann aufzuspüren.

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Sabine Kornbichler | Die Stimme des Vergessens

Sabine Kornbichler | Die Stimme des Vergessens

Als die Nachlassverwalterin Kristina Mahlo das Haus des verstorbenen Albert Schettler betritt, sind die Zeichen seiner Paranoia unübersehbar. Die Türen sind mehrfach gesichert, alle Fenster vergittert. In einem Brief, den er hinterlassen hat, steht, jemand werde versuchen, an den brisanten Inhalt seines Bankschließfachs zu gelangen. Kristina hält das für Verfolgungswahn, doch dann werden die Unterlagen tatsächlich gestohlen. War Schettlers Angst begründet? Kristinas Recherchen bringen ungeahnte Wahrheiten ans Licht …

Sabine Kornbichler hat es in diesem Buch geschafft, zwei Fälle miteinander zu verweben und bei beiden Handlungssträngen einen Spannungsbogen aufzubauen, der den Leser immer wieder gefangen nimmt.

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Martin Suter | Montecristo

Martin Suter | Montecristo

Als sein Intercity gewaltsam zum Stehen kommt, ahnt Jonas Brand noch nicht, in welches Abenteuer er gerade gerät. Die Weiterfahrt ist blockiert, draußen liegt ein Toter.

Brand schultert die Kamera, hält die beklemmende Situation fest und befragt die Mitreisenden. Er ist freischaffender Videojournalist, der allerdings von Höherem träumt: Er möchte Filme machen, und sein Projekt »Montecristo«, eine Geschichte über Verrat, Betrug und späte Rache, hat Blockbuster-Potenzial – wenn ihm nur jemand eine Chance geben würde.

Als er sich in Marina Ruiz verliebt und sie ihm seine Träume entlockt, rücken diese erneut in den Vordergrund. Knapp drei Monate später spielt ihm der Zufall wieder etwas Seltsames in die Hände: zwei Hundertfrankenscheine mit identischer Seriennummer – beide, wie man ihm bei der Bank verblüfft bestätigt, eindeutig echt.

Und dann wird Brands Wohnung durchwühlt und er selbst auf offener Straße zusammengeschlagen und beraubt. Jemand soll offenbar eine Ungereimtheit aus der Welt schaffen – und damit zugleich Zweifel an der Glaubwürdigkeit einiger staatstragender Persönlichkeiten.

„Ein Ruck ging durch den Zug.“ So beginnt Martin Suters aktueller Roman Montecristo. Und damit ist der Leser schon mittendrin im Getümmel des Bordrestaurants, von wo aus die Reisenden den Todessturz eines Passagiers miterleben. Unter ihnen ist Jonas Brand, Videojournalist, Anfang vierzig und bisher wenig ambitioniert, aus seiner einstmals vorübergehenden Tätigkeit als Videojournalist – und das auch noch für das Magazin Highlife – mehr zu machen. Nur ein Traum hält ihn gefangen: Montecristo – sein eigenes Filmprojekt, welches bisher jedoch keine Fürsprecher und Jonas somit keine Mittel zur Umsetzung fand.

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