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Martin Suter | Allmen und die Libellen ♬

Martin Suter | Allmen und die Libellen ♬

Allmen, eleganter Gentleman, Lebemann, Kunstsammler und charmanter Hochstapler, hat das Millionenerbe seines Vaters durchgebracht. Das Anwesen musste er verkaufen, er hat sich mit seinem lebenserfahrenen Faktotum Carlos aus Guatemala ins bescheidene Gewächshaus zurückgezogen. 

So schlecht er mit Geld umgehen kann, so virtuos beherrscht er den Umgang mit Schulden und Gläubigern. Insbesondere die diskrete Geschäftsbeziehung zu einem Antiquitätenhändler hilft ihm immer wieder aus der Bredouille. Anfangs war Allmen guter Kunde, mittlerweile ist er guter Lieferant, erst mit Stücken aus der eigenen Sammlung, dann mit Objekten, über deren Herkunft ein Kavalier besser schweigt. 

Bis ihn nach einem alkoholseligen Abend Jojo, eine heißhungrige junge Frau, in die Seevilla ihres Vaters abschleppt und er dort eine Sammlung von fünf traumhaft schönen Jugendstil-Schalen entdeckt.

Johann Friedrich von Allmen wurde in einer Welt groß, in der es der Reputation diente, möglichst viele Gläubiger zu haben, die in seinen Kreisen selbstverständlich nicht so genannt wurden. Das Millionenerbe seines Vaters ist längst verbraucht, sodass er sein großes Herrenhaus veräußern musste und mit seinem Freund und Diener Carlos in das angrenzende Gärtnerhaus umzog, samt handverlesenen Möbeln und seiner geliebten Bibliothek.

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Thomas Krüger | Erwin, Mord & Ente

Thomas Krüger | Erwin, Mord & Ente

Der Auftakt einer neuen fantastischen Krimiserie mit Erwin Düsedieker und seiner Laufente Lothar.

Erwin Düsedieker ist ein herzensguter Mensch, doch er gilt als beschränkt: Der Sohn des ehemaligen westfälischen Dorfpolizisten Friedhelm Düsedieker stapft gern mit Gummistiefeln an den Füßen und Papas alter Dienstmütze auf dem Kopf über Äcker und Wiesen. Begleitet von Lothar, seiner treuen Laufente. 

Ein Polizist könnte Erwin nie sein. Eines Tages aber strauchelt er in einen Kriminalfall mit geradezu höllischen Dimensionen und muss ihn lösen – zusammen mit Lothar, der sich im Zuge des Abenteuers als wahre Ermittlungsente entpuppt …

Erwin, der Sohn des ehemaligen Dorfpolizisten Friedhelm Düsedieker, lebt nach dem Tod seiner Eltern alleine in der ehemaligen Polizeiwache des kleinen westfälischen Dorfes Versloh-Bramschebeck. Zurückgezogen genießt er sein Leben, am liebsten in seinem der Außenwelt verborgenen Wintergarten, einer Bibliothek mit goldener Badewanne.

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Sam Eastland | Der rote Sarg

Sam Eastland | Der rote Sarg

Moskau 1939: Oberst Nagorski ist unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen. Der Ingenieur war für Stalins wichtigstes Projekt verantwortlich – den neuen, hochgeheimen Panzer T-34, von Spöttern auch »der rote Sarg« genannt. Der Diktator glaubt an Sabotage und vermutet, dass die »Weiße Gilde« Nagorski ermordet hat.  Sonderermittler Pekkala erhält den Auftrag, die Verschwörer aufzuspüren – eine lebensgefährliche Mission. Denn niemand weiß, ob es die Gruppe überhaupt gibt.

Der rote Sarg von Sam Eastland ist der zweite Fall für Pekkala: den russischen Sonderermittler mit Schattenpass (einer unlimitierten Legitimation). Auf einem streng bewachten militärischen Entwicklungsgelände kommt der Chefingenieur Oberst Nagorski unter skurrilen Umständen ums Leben: von einem Prototypen des Panzers T-34 in einer Schlammgrube zermalmt und zuvor erschossen. Ein Fall für den mit allen Befugnissen ausgestatteten Sonderermittler Pekkala, der Stalin direkt unterstellt ist. In einer Zeit, in der es in Moskau ebenso für die Gegner aus auch für die Anhänger des Regimes brandgefährlich werden kann.

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Marco Malvaldi | Die Einsamkeit des Barista

Marco Malvaldi | Die Einsamkeit des Barista

Hauptsache reden – das ist die Maxime der vier nicht mehr ganz taufrischen Senioren, die in Massimos Bar einen Großteil ihrer Zeit verbringen. Und damit nicht nur dem jungen Barista gehörig auf die Nerven fallen. Nicht einmal vor dem Kommissar ihres toskanischen Städtchens machen sie halt, wenn sie sich mal wieder über irgendetwas mächtig aufregen. Kaum haben sie das Gerücht verbreitet, ein gerade in Pineta zur Wahl stehender Lokalpolitiker habe öffentlich gelogen, stirbt eine seiner engsten Mitarbeiterinnen. Angeblich an einem Autounfall. Natürlich wissen es die mehr oder weniger rüstigen Rentner besser, oder glauben es zumindest. Wer wird am Ende Recht behalten? Die Gerüchteküche? Oder Massimos messerscharfer Verstand? 

Massimos Bar ist in einer Kleinstadt nähe Pisa angesiedelt und wird täglich von den sogenannten vier Vieljährigen Belagert, einer davon sein Großvater. Er ist geschieden, lebt alleine bzw. bewältigt mehr oder weniger seinen Alltagstrott. Dieser wird mit ausgesprochen ausgefeiltem Esprit beschrieben, was zu sehr vielen Schmunzelmomenten führt.

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Christian Schünemann & Jelena Volic | Kornblumenblau

Christian Schünemann & Jelena Volic | Kornblumenblau

In der Nacht vom elften auf den zwölften Juli machen zwei Gardisten der serbischen Eliteeinheit ihren Routinerundgang auf dem Militärgelände von Topçider. Am nächsten Morgen werden sie tot aufgefunden. Sie seien einem unehrenhaften Selbstmordritual zum Opfer gefallen, behauptet das Militärgericht. Und stellt die Untersuchungen ein.

Im Auftrag der Eltern der jungen Männer beginnt der Anwalt Sinisa Stojkovic zu ermitteln. Er bittet seine Freundin Milena Lukin, Spezialistin für internationales Strafrecht, um Unterstützung. Ihre Nachforschungen sind gewissen Kreisen ein Dorn im Auge, Milena Lukin gerät dabei in Lebensgefahr. Und es erhärtet sich ein fürchterlicher Verdacht: Die beiden Gardisten hatten vermutlich etwas gesehen, was sie nicht sehen durften. Hatte es mit dem Jahrestag des größten Massakers der europäischen Geschichte seit dem Zweiten Weltkrieg zu tun?

Belgrad eine europäische Metropole, so nah und doch so fern. Unter der kundigen, atmosphärischen Führung von Milena Lukin erschließt sich nicht nur ein aufsehenerregendes Verbrechen, sondern eine faszinierende Stadt im Brennpunkt europäischer Geschichte.

»Kornblumenblau« ist der Erstling des Autorenduos Schünemann/Volic. Er liefert eine hervorragend erzählte Geschichte auf hohem sprachlichem Niveau, die auf einer wahren Begebenheit aus dem Jahr 2004 beruht. Dabei liefert der Roman Einblicke in die gegenwärtige serbische Kultur und das Leben in Belgrad.

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