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Michael Kibler | Opfergrube

Michael Kibler | Opfergrube

So hatte sich Hauptkommissar Steffen Horndeich seinen freien Tag am Badesee nicht vorgestellt! Direkt vor ihm hebt sich eine Leiche an die Wasseroberfläche. 

Horndeich und seine Kollegin Margot Hesgart gehen zunächst von einer Beziehungstat aus, doch dann zeigen sich Parallelen zu zwei früheren Mordfällen. Warum wurden den Opfern nach ihrem Tod Wunden zugefügt? Und kann es Zufall sein, dass alle drei zur selben Zeit in Darmstadt studiert haben?

Opfergrube war mein Einstieg in die Krimiserie von Michael Kibler und seinem Ermittlerduo Margot Hesgart – nur Margot genannt – und Steffen Horndeich – nur Horndeich genannt. Der Krimi ist ein flott geschriebener und leicht zu lesender Unterhaltungsroman, der mit guten Ideen aufwartet.

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Cornelia Read | Der Junge, den niemand sah

Cornelia Read | Der Junge, den niemand sah

New York, ein schwüler Nachmittag im September. Madeline Dare arbeitet als Freiwillige auf dem Prospect Cemetery, einem heruntergekommenen Friedhof in Queens. Es ist unerträglich heiß, und Maddie zieht die Gartenhandschuhe aus, um mit bloßen Händen weiter zu graben. Da schreckt sie angeekelt hoch: eine aufgedunsene tote Ratte! Im nächsten Moment entdeckt sie einen kleinen menschlichen Schädel. 

Die Polizei stellt fest, dass es sich um die Knochen des dreijährigen Teddy handelt, der vor Monaten als vermisst gemeldet wurde. Gewohnt, eigene Nachforschungen anzustellen, beginnt Maddie zu ermitteln …

Madeline Dare, 27 Jahre, beherrscht als Protagonistin in Cornelia Reads Roman »Der Junge, den niemand sah« die Geschehnisse, die wie die Fortsetzung einer obszönen Soap Opera auf den Leser einprasseln. Ihr Alltag, ihre bizarren Freundschaften und das verworrene Verhältnis zu ihrer globetrottenden Mutter werden nicht selten in derben Dialogen geschildert.

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Rose Gerdts | Morgengrauen

Rose Gerdts | Morgengrauen

Eine Frage der Schuld. Litauen 1941: Eine abgelegene Waldlichtung wird zum Schauplatz eines ungeheuerlichen Verbrechens. Über 70 Jahre später müssen zwei alte Männer in Amsterdam und München sterben. Besteht eine Verbindung zwischen den beiden Morden? Eine der Spuren führt nach Bremen. Nach dem brutalen Überfall auf einen ihrer Kollegen übernehmen die Mordermittler Frank Steenhoff und Navideh Petersen den Fall. Dabei stoßen sie auf ein grauenhaftes Geheimnis in den eigenen Reihen …

Rose Gerdts – ehemalige Polizei- und Gerichtsreporterin beim Bremen Weser-Kurier – veröffentlicht mit »Morgengrauen« einen weiteren Roman aus der Serie um das Ermittlerduo Steenhoff und Petersen.

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Eva Almstädt | Ostseefluch

Eva Almstädt | Ostseefluch

Im Garten eines verwahrlosten Anwesens auf Fehmarn wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Der Mord löst bei Einheimischen und Touristen ungläubiges Entsetzen aus. Doch die Eltern des Opfers scheinen etwas zu verschweigen. Stattdessen heißt es, dass auf dem alten Haus ein Fluch liegen soll. Pia Korittki, Kommissarin und alleinerziehende Mutter, glaubt nicht an Geistergeschichten. Aber dann geraten die Ermittlungen in eine Sackgasse, und Pia Korittki erkennt etwas Unglaubliches: dass es Zeit wird, sich mit dem Fluch zu befassen …

Eva Almstädts Roman „Ostseefluch“ spielt 2011 auf Fehmarn und in Lübeck, wo sich das Kommissariat der zuständigen Polizeibehörde befindet. Die Geschichte beginnt mit einem kurzen Epilog über die Ereignisse im Sommer 1985 die dem Tatort 2011 den Namen „Mordkuhlen“ einbrachten. Das Anwesen hieß vor den Ereignissen 1985 „Moorkuhlen“. Der Fluch von Mordkuhlen fußt auf dem erweiterten Suizid des Familienvaters Bolt der erst seine Frau und zwei seiner drei Kinder und zuletzt sich selbst auf Moorkuhlen tötete – soweit die damaligen polizeilichen Ermittlungen. Der Aufenthaltsort des dritten Bolt-Kindes gilt 2011 als unbekannt.

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Joshua Corin | Herr, erbarme dich!

Joshua Corin | Herr, erbarme dich!

„Wenn es einen Gott gäbe, hätte er mich aufgehalten.“ Diese Nachricht steht über dem Portal einer Grundschule in Atlanta. Auf der Straße liegen die Leichen von vierzehn Männern und Frauen, alle schnell und präzise umgebracht. Zweifellos das Werk des Snipers Galileo. Er kann das Leben eines Menschen aus einer Entfernung von über hundert Metern mit einem einzigen Schuss beenden. Und das tut er auch.

Was Gott nicht schaffte, soll Esme Stuart jetzt richten. Sie war die beste Profilerin, die das FBI je hatte. Bis sie dem Job ihrer Familie zuliebe den Rücken gekehrt hat. Doch bei diesem Fall kribbelt es ihr wieder in den Fingern. Und als ihr ehemaliger Chef sie dann tatsächlich geradezu anfleht, ihm zu helfen, kann sie nicht Nein sagen. Denn noch ahnt sie nicht, wie gefährlich dieser Einsatz für alle Beteiligten werden wird. 

Joshua Corin, geboren in Island, wohnhaft in Atlanta/Georgia und dort als Englisch- und Schauspiellehrer an einem College tätig, schrieb mit »Herr, erbarme dich!« seinen ersten Roman, der sogleich als Auftakt zu einer neuen Serie um die FBI-Agentin Esmeralda Stuart (von allen nur Esme genannt) gilt.

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