Kategorie: .17 special

Blogkooperative | Australien & Neuseeland-Spezial

Blogkooperative | Australien & Neuseeland-Spezial

Liebe Leser unseres Blogs, liebe Krimifreunde!

Gemeinsame Themenspezials haben ja schon so etwas wie Tradition bei uns. Wir erinnern uns jedenfalls noch gerne an unser Osteuropa-Spezial in Kooperation mit Alexander a.k.a. Der Schneemann und das Klassiker-Spezial gemeinsam mit Christina von Die dunklen Felle.

Dieses Jahr wollten wir eigentlich in der Vorweihnachtszeit etwas kürzer treten, aber als Christina uns gefragt hat, ob wir dieses Jahr zur Adventszeit wieder etwas zusammen machen wollen, brauchten wir nicht groß überredet werden. Auch ein Thema war schnell gefunden – diesmal gibt es wieder ein Länderspezial, und zwar mit Krimis aus Australien und Neuseeland. Insgesamt neun Bücher wollen wir euch gemeinsam im Zeitraum Montag, 12. Dezember bis Donnerstag, 22. Dezember 2016 vorstellen.

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Lesung: Garry Disher | Bitter Wash Road, Bericht von der Lesung in Hamm

Lesung: Garry Disher | Bitter Wash Road, Bericht von der Lesung in Hamm

Das Krimifestival Mord am Hellweg ist durchaus bekannt für seine ungewöhnlichen Veranstaltungsorte mit besonderem Flair und nun stand ich hier – in der Mitgliederoase der Volksbank Hamm. Wie es der Name vermuten lässt, war es hier, nun ja, funktionell. Schätzungsweise etwa hundert Gäste waren gekommen, um die Lesung mit Garry Disher zu besuchen. Aber auch der Rest des Podiums war hochkarätig besetzt. Durch den Abend führte souverän Günter Keil, Journalist und Moderator. Den deutschen Lesepart übernahm Schauspieler Tim Bergmann, bekannt aus den Nele-Neuhaus-Verfilmungen. Bergmann überzeugte als Vorleser und hielt sich ansonsten angenehm zurück, denn der Protagonist des Abends war ja Garry Disher.

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Lesung: Jo Nesbø | Blood on Snow. Das Versteck, Bericht von der Lesung in Schwerte

Lesung: Jo Nesbø | Blood on Snow. Das Versteck, Bericht von der Lesung in Schwerte

Im Zuge des 8. Krimifestivals Mord am Hellweg las Jo Nesbø aus seinem neuen Krimi Blood on Snow. Das Versteck. Als großer Fan des norwegischen Autors fand ich mich am 20. Oktober in der Rohrmeisterei in Schwerte ein. An die 500 Gäste drängelten sich bereits in der ehemaligen Pumpstation. Das wunderschöne rote Ziegelbauwerk an der Ruhr wird seit geraumer Zeit als Kultur- und Bürgerzentrum genutzt und ist mittlerweile die Stätte vieler kultureller Veranstaltungen.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Tobias Bäcker, dem Chef der Rohmeisterei, und Christiane Antons vom Westfälischen Kulturbüro, erscheinen die Protagonisten: Oliver Mommsen, der den deutschen Lesepart übernehmen soll, Margarete von Schwarzkopf, Journalistin und für die Moderation zuständig und Jo Nesbø himself.

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Richard Birkefeld & Göran Hachmeister | Deutsche Meisterschaft

Richard Birkefeld & Göran Hachmeister | Deutsche Meisterschaft

„Ganz schönes Zigeunerlager hier. Ausländer überall. Ausländische Maschinen. Wer ist denn besser?“ Der Major steckte die leere Zigarettenspitze in seine Innentasche.
„Mal so, mal so. Hensch hat gerade auf einer Blackburne gewonnen.“
„So, so – ein Deutscher auf einer ausländischen Maschine, das grenzt ja an Verrat.“ Der Gesichtsausdruck des Majors blieb gleichmütig.
Falk zuckte die Achseln. „Wie du immer sagtest, nur das Beste setzt sich durch.“
„Dann müssen wir arbeiten. Wir müssen besser werden in allen Bereichen. Wir müssen alles beherrschen! Dürfen uns nicht abhängen lassen!“ Der Major ließ kurz seinen Blick über das Stadionrund schweifen. „Ein Krieg der Motoren. Das scheint ja alles sehr interessant zu sein.“ (Auszug Seite 125)

Das Rennen um die Deutsche Motorrad-Straßenmeisterschaft im Jahre 1926 ist im vollen Gange. Unter den aussichtsreichen Fahrern sind auch Arno Lamprecht und Falk von Dronte. Doch als in direktem Umfeld der Straßenrennen Leichen mit abgetrenntem Kopf gefunden werden und auch in einem Forst bei München eine kopflose Leiche auftaucht, geraten beide unter enormen Druck. Lamprecht wird wegen der Umstände des Todes seiner Frau vor einigen Jahren direkt von der Polizei verdächtigt und auch von Dronte wird durch den Leichenfund in München von seiner Vergangenheit eingeholt.

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Volker Kutscher | Der stumme Tod

Volker Kutscher | Der stumme Tod

März 1930: Der Tod einer Schauspielerin führt Gereon Rath in die Studios der Filmmetropole Berlin. Der junge Kommissar lernt die Schattenseiten des Glamours kennen und erlebt eine Branche im Umbruch. Der Tonfilm erobert die Leinwände, und dabei bleiben viele auf der Strecke: Produzenten, Kinobesitzer – und Stummfilmstars.

Volker Kutscher hat die 30er Jahre der Weimarer Republik als Hintergrund für seine Kriminalromane um den Kölner Kommissar Gereon Rath gewählt, den es nach Berlin verschlägt, jener Stadt, die für Kutscher eine mindestens ebenso spannende Kulisse abgibt wie die amerikanischen Metropolen, in denen die von ihm geliebten Gangstergeschichten Hammetts und Chandlers sich abspielen. Dabei verfolgt der Autor einen ehrgeizigen Plan, er will einen weiten Bogen schlagen, auch über die Weimarer Zeit hinaus bis ins Jahr 1936, wenn die Reichshauptstadt und Hitler-Deutschland Gastgeber der Olympischen Spiele sein werden, soll sein Ermittler in jedem Jahr ab 1929 (in dem sein Erstling Der nasse Fisch spielt) einen Fall in acht Romanen lösen(inzwischen hält Kutscher es für durchaus denkbar, dass es vielleicht noch weiter geht) und nebenbei die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen jener Epoche beobachten.

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