Kategorie: Aktenzeichen

Rita Hampp | Im Dunkel der Schuld

Rita Hampp | Im Dunkel der Schuld

Ebba hat gelernt, mit den schrecklichen Erinnerungen an ihre Kindheit zu leben. Sie und ihre Geschwister wurden vom Vater tyrannisiert – bis er bei einem Unfall ums Leben kam. Danach findet die Familie zum ersten Mal Frieden.

Doch als Ebbas Bruder unter mysteriösen Umständen stirbt, holt sie die Vergangenheit ein. Sein Tod ist erst der Anfang. Bald passieren Dinge, die Ebba mit ihren tiefsten Ängsten konfrontieren. Sie ahnt: Die Dämonen der Kindheit sind noch längst nicht besiegt. Denn es scheint jemanden zu geben, der in die dunkelsten Winkel ihrer Seele blicken kann …

„Ach Ebba!“ schallt es häufiger im ersten Psychothriller von Rita Hampp. Denn Ebba Seidel hatte es nicht leicht in ihrer Kindheit und auch heute noch lebt sie mit der Angst im Nacken, sie könnte ein Schicksal ereilen, dem sie viele Jahre zuvor durch den tödlichen Unfall ihres Vaters entkommen ist. Dabei handelt sie teils rational und logisch aber oftmals auch impulsiv und ihr eigenes Bauchgefühl beschwichtigend.

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John Burnside | In hellen Sommernächten ♬

John Burnside | In hellen Sommernächten ♬

Hoch oben im Norden, wo im Sommer das weiße Licht alle Konturen verwischt, ertrinken auf rätselhafte Weise junge Männer. Doch das scheint die wenigen Bewohner der Insel am Polarkreis nicht zu beunruhigen: Mehrdeutiges und Traumhaftes ist ihnen vertraut. Aber hat wirklich die rotgewandete Waldfee Huldra ihre Hand im Spiel, wie es die Sage behauptet? 

Die junge Liv, die mit ihrer berühmten Mutter am nördlichsten Rand der Insel lebt, glaubt zunächst nicht daran. Bis der alte Kyrre mit seinen Geschichten über die männermordende Huldra und die schöne, mysteriöse Maia ihre Vorstellungskraft beflügeln. Gelingt Liv die Lösung des Rätsels, oder verliert auch sie sich in einer Zwischenwelt aus Fantasie und Realität? 

Symbiotisch  und seelisch doch sehr weit von einander entfernt erlebt Liv das abgeschiedene Zusammenleben mit ihrer Mutter. Ihr einziger Freund ist der alte Kyrre, der ihr Denken mit mythischen Sagengeschichten beeinflusst. Es ist sein Boot, mit dem zwei Brüder im Abstand von nur zehn Tagen (vermeintlich) ertrinken.

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Sabine Kornbichler | Das Verstummen der Krähe

Sabine Kornbichler | Das Verstummen der Krähe

Kristina Mahlos Auftrag als Nachlassverwalterin hat es in sich. Eine Verstorbene vererbt ihr beträchtliches Vermögen ihren fünf besten Freunden, jedoch unter der Bedingung, dass es gelingt, den Mord aufzuklären, für den ihr Mann einst verurteilt worden war. Kris will den Fall ablehnen, doch dann entdeckt sie in der Wohnung der Toten einen Hinweis auf ihren eigenen Bruder Ben, der vor Jahren spurlos verschwand …

Der Klappentext zu Sabine Kornbichler  neuem Kriminalroman »Das Verstummen der Krähe« verspricht dem Leser nicht zu viel. Ihre Protagonistin Kristina Mahlo, genannt Kris,  hat mit ihrer aktuellen Nachlassverwaltung für die verstorbene Witwe Theresa Lenhardt nicht nur einen dicken Fisch an Land gezogen sondern beschwört mit ihrer unnachgiebigen Ermittlungsarbeit auch eine Menge Ärger und Gefahr herauf.

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Cornelia Read | Der Junge, den niemand sah

Cornelia Read | Der Junge, den niemand sah

New York, ein schwüler Nachmittag im September. Madeline Dare arbeitet als Freiwillige auf dem Prospect Cemetery, einem heruntergekommenen Friedhof in Queens. Es ist unerträglich heiß, und Maddie zieht die Gartenhandschuhe aus, um mit bloßen Händen weiter zu graben. Da schreckt sie angeekelt hoch: eine aufgedunsene tote Ratte! Im nächsten Moment entdeckt sie einen kleinen menschlichen Schädel. 

Die Polizei stellt fest, dass es sich um die Knochen des dreijährigen Teddy handelt, der vor Monaten als vermisst gemeldet wurde. Gewohnt, eigene Nachforschungen anzustellen, beginnt Maddie zu ermitteln …

Madeline Dare, 27 Jahre, beherrscht als Protagonistin in Cornelia Reads Roman »Der Junge, den niemand sah« die Geschehnisse, die wie die Fortsetzung einer obszönen Soap Opera auf den Leser einprasseln. Ihr Alltag, ihre bizarren Freundschaften und das verworrene Verhältnis zu ihrer globetrottenden Mutter werden nicht selten in derben Dialogen geschildert.

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Elisabeth Florin | Commissario Pavarotti trifft keinen Ton

Elisabeth Florin | Commissario Pavarotti trifft keinen Ton

In Meran wird einer der reichsten Unternehmer der Stadt im Hinterhof einer Weinstube erschlagen. Der italienischstämmige Commissario Pavarotti und die deutsche Amateurdetektivin Lissie stehen vor einem Rätsel. 

Die Einheimischen haben die Reihen geschlossen und mauern eisern. Als auch der Vater des Toten stirbt, sieht es so aus, als hätte eine fünfzig Jahre alte Schuld die Familie eingeholt. Lissie ist gezwungen, sich mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinanderzusetzen bis schließlich die Berge über Meran das Geheimnis der Stadt und ihrer Bewohner preisgeben.

Der wankelmütige Commissario Luciano Pavarotti hat es nicht leicht: als ermittelnder Kommissar aus Bozen, als Italiener am Tatort Meran, kämpft er gegen eine alte Schuld, die Schuld seiner Vätergeneration.  Mit keiner guten Intuition und wenig Menschenkenntnis gesegnet, dafür mit zwei Assistenten – die er im Geiste als Versager und Hasenfuß tituliert – bestraft, rennt er in Meran gegen Mauern.

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