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Kaliber .17 Krimirezensionen
Schall und Rausch

Schall und Rausch

Wir besprechen in loser Reihenfolge Fernsehkrimis und Kinofilme, ab März 2015 werden wir diesen Blogbereich ausweiten.

Alle besprochene Filme, Krimiserien, Serienstarts oder Miniserien findet ihr in dieser Liste. Angeführt wird sie von der jüngsten Review:

 

Inspector Barnaby | Fan-Favoriten

Springflut | Staffel 1

Klaus-Peter Wolf | Ostfriesenkiller

Der junge Inspektor Morse | Staffel 2

Der junge Inspektor Morse | Pilotfilm & Staffel 1

Candice Renoir | Staffel 4

The Missing | Staffel 2

Candice Renoir | Staffel 3

Mord auf Shetland | Pilot & Staffel 1

The Missing | Staffel 1

Kommissar Beck | Staffel 5.1 & 5.2

Modus | Staffel 1

Arne Dahl | Vol. 3

Death in Paradise | Staffel 4

Lewis | Staffel 7

Der Tel Aviv Krimi | Tod in Berlin & Shiv’a

Sebastian Bergman | Spurden des Todes 2 – Tod im Kloster

Sebastian Bergman | Spuren des Todes 2 – Tod in der Silbermine

Candice Renoir | Staffel 2

Candice Renoir | Staffel 1

Die Brücke – Transit in den Tod | Staffel 3

Vera – Ein ganz spezieller Fall | Staffel 2

Escobar – Paradise Lost

Clan | Zehnteilige rabenschwarze Serie

Leverage | Komplettbox Staffel 1 bis 5

Code 37 | Staffel 2

The Team | Staffel 1

Arne Dahl | Volume 2

Code 37 | Staffel 1

Der letzte Bulle | Neues Serienkonzept in Staffel 5

Ein Fall für zwei | Serienstart der Neuauflage

Veröffentlichungen

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Neueste Beiträge

  • Sophie Sumburane | Keine besonderen Auffälligkeiten 6. April 2026
  • Ken Jaworowski | What About The Bodies 29. März 2026
  • Colin Walsh | Kala 18. März 2026

Neueste Kommentare

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krimirezensionen.de

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Krimis und Thriller seit 2011.
Hier schreiben und rezensieren Andy, Gunnar und @nora_van_zwijntje

Kurzrezi Ørjan N. Karlsson – Kalt wie die Luft Kurzrezi Ørjan N. Karlsson – Kalt wie die Luft

Nördlich des Polarkreises im norwegischen Bodø wird eine 19-Jährige vermisst. Iselin Hanssen hatte sich auf ihre Aufnahmeprüfung zur Polizeihochschule gefreut und ist beim Joggen verschwunden. Als auf der nahe gelegenen Insel Røst eine als „NaturLady“ bekannte Influencerin ebenfalls beim Joggen verschwindet, wird die Situation brisant. Der seit kurzem verwitwete Kriminalkommissar Jacob Weber sieht einen Zusammenhang zu einem alten Cold Case Fall. Ihm zu Seite steht eine neue Kollegin. Trotz bester Karriereaussichten hatte sich Noora Yun Sande aufgrund einer toxischen Beziehung in das beschauliche Städtchen versetzen lassen.

Der Autor wuchs selbst in Bodø auf, in Norwegen schreibt er seit über 20 Jahren erfolgreiche Bestseller. „Kalt wie die Luft“ ist ein souverän geplotteter Roman, der alle konventionellen Bestandteile mitbringt, die man von skandinavischen Thrillern kennt. Eisige Naturbeschreibungen der rauen Küstenlandschaft sorgen für eine düster kalte Atmosphäre mit einem unvergesslichen Setting. Sowie professionelle Ermittler, deren Dynamik miteinander authentisch wirken und deren private Probleme sie sehr nahbar machen, plus einen schwierigen Vorgesetzten. Erzählt wird in kurzen Kapiteln aus wechselnden Perspektiven. Sogar die kursiv gehaltenen Einblendungen des unbekannten Täters, die andeuten, dass wir es mit einem Serienkiller im norwegischen Nordland zu tun haben, fehlen nicht. Viele falsche Fährten und breit auserzählte misogyne Gewalt komplettieren den solide aufgebauten Thriller. Einige lose Enden machen Lust auf den im Herbst erscheinenden zweiten Band.

Alles in allem ein nach bewährten Muster konstruierter Thriller mit für mich nur schwer zu ertragenen Grausamkeiten und dem mittlerweile müde machendem Thema des Serienmörders.

Erschienen am 04.02.2026 im Pendragon Verlag
Originaltitel: Det siste stykket Hjem 
Übersetzung aus dem Norwegischen von Maike Dörries und Günther Frauenlob
Wertung: 3,5 von 5,0

@pendragon_verlag @orjan_nk #kaltwiedieluft #thriller #norwegen #bookstagram
Auch bei Gunnar tummeln sich einige Neuerscheinung Auch bei Gunnar tummeln sich einige Neuerscheinungen auf dem Lesestapel. Freut euch auf seine Meinung zum neuen Garry Disher, zu einem Surf Noir und zum neuen Band der Reihe um Inspektor Azémar aus Haiti von Gary Victor.

@unionsverlag @diogenesverlag @litradukt #garrydisher #danielfassbender #garyvictor #krimis #bookstagram
Im Herbst des Jahres 1989 wird im kleinen Ort Deet Im Herbst des Jahres 1989 wird im kleinen Ort Deetz an der Havel in Brandenburg in einer Bungalowsiedlung eine 51jährige Frau ermordet. Der Auftakt zu einer Mordserie, bei der 6 Menschen ermordet werden, ehe im August 1991 der Täter gefasst wird. Diese Taten des sogenannten "Rosa Riesen" bilden den Hintergrund des True Crime-Romans "Keine besonderen Auffälligkeiten" von Sophie Sumburane.

Die Autorin stellt dabei zwei junge Frauen in den Mittelpunkt des Romans, die beide die Umbrüche der Wendejahre und die Hysterie vor dem Täter miterleben. Der Fokus liegt weniger auf den Taten und gar nicht auf den Ermittlungen, sondern vor allem auf der gesamtgesellschaftlichen Situation der Wendezeit und der damit verbundenen Umwälzungen, in der diese Taten stattfanden. Gunnar meint: "Das macht den Roman zu einer lesenswerten Studie über ein aufsehenerregendes Verbrechen in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche."

@edition_nautilus @so_phiesum #sophiesumburane #keinebesonderenauffälligkeiten #truecrime #krimibestenliste #bookstagram @netgalleyde
Buchpost ist doch die schönste Post. Hier mal ein Buchpost ist doch die schönste Post. Hier mal ein Blick auf Andys aktuellen Lesestapel. Bunte gemischt. Kurzgeschichten vom Altmeister Don Winslow, ein Skandinavien-Krimi, ein Politthriller und Denise Mina auf den Spuren von Philip Marlowe.

@argumentverlag @harpercollinsde @rowohltverlag @pendragon_verlag #krimi #thriller #lesestapel bookstagram
Locksburg ist eine fiktive Kleinstadt im Rust Belt Locksburg ist eine fiktive Kleinstadt im Rust Belt der Vereinigten Staaten, eine ehemalige Bergbaustadt, die ihre besten Zeiten hinter sich hat, die Hälfte ihrer Einwohner hat sie verloren. In dieser Stadt müssen viele sich ganz schön strecken, um über die Runden zu kommen. Auch Carla, Reed und Liz, die alle abwechselnd in diesem Roman begleitet werden. Alle drei haben im Speziellen ein Problem mit einer Leiche - und vieles, was sie gegen das Problem unternehmen, macht die Situation eher schlimmer.

Autor Ken Jaworowski verfolgt die Protagonist:innen in kurzen, knappen Kapiteln, in denen Carla, Reed und Liz als Ich-Erzähler:innen fungieren und dabei eine eigene Stimme erhalten. Die düsteren Handlungsstränge werden mit schwarzem Humor garniert. Auch wenn es laut Gunnar nicht jede schicksalshafte Fügung gebraucht hätte, ist „What About The Bodies“ "ein kurzweiliger Roman über Schuld, Trauer, Liebe und Schicksal."

@pendragon_verlag @kenjaworowski #whataboutthebodies #kriminalroman #bookstagram
Kurzrezension zu Jo Nesbø - Der Fledermausmann I Kurzrezension zu Jo Nesbø - Der Fledermausmann

In diesen Tagen startet auf Netflix die neue Serie Harry Hole. Eigentlich überraschend, dass diese international sehr erfolgreiche Krimireihe bis auf eine wenig gelungene Verfilmung des Einzelbands „Der Schneemann“ bislang nicht weiter fürs Fernsehen und Streaming adaptiert wurde. In der ersten Staffel der Netflixserie dient Band 5 der Reihe als Vorlage. Ich nehme den Serienstart als Anlass auf die Anfänge der Reihe zu schauen: 1997 erschien der erste Band „Flaggermusmannen“ im Original und er deutet schon an, was Leser:innen an der Figur Harry Hole über Jahre fasziniert.

Was allerdings überrascht, ist, dass Oslo/Norwegen erst später als Schauplatz etabliert wird (ab Band 3). Band 1 spielt komplett in Australien, überwiegend in Sydney. Dort ist nämlich eine norwegische Auswanderin brutal ermordet worden und Harry wird als Verbindungsmann der norwegischen Polizei nach Australien geschickt. Dort wird er in eine Mordkommission aufgenommen und nach kurzer Zeit stellt sich heraus, dass die Norwegerin ein weiteres Opfer eines Serientäters war.

Das Buch hat stellenweise alles, was die Reihe später so beliebt gemacht hat: Ein psychopathischen Serienmörder, einen Harry Hole stellenweise auf Selbstzerstörungsmodus und mindestens eine höchst üble Tatwaffe. Allerdings will Nesbø hier manchmal zu sehr die Geschichte der Aboriginees in die Story einbauen und die Einführung seines Protagonisten und seiner Vergangenheit gerät stellenweise zu ausführlich, sodass der Plot hier und da etwas Längen hat. Dennoch auch mit heutigem Blick ein ordentliches Debüt, dass eine der bekanntesten Krimifiguren der letzten 30 Jahre etabliert hat. 

Der Fledermausmann | Erschienen 1999 im Ullstein Verlag
Übersetzung aus dem Norwegischen von Günther Frauenlob
 
Wertung: 3,5 von 5

@ullsteinbuchverlage
@jonesboauthor #harryhole #derfledermausmann #krimiserie #bookstagram
Im Sommer 2003 genießen sechs Teenager, alle um d Im Sommer 2003 genießen sechs Teenager, alle um die 15 Jahre alt, in der irischen Kleinstadt Kinlough einen endlosen Sommer, bis Katherine „Kala“ Lanann spurlos verschwindet und nicht mehr gefunden wird. 15 Jahre später treffen sich drei der damaligen Clique in dem Küstenstädtchen wieder. Da wird ein Skelett im Wald gefunden, bei dem es sich um die menschlichen Überreste der vermissten Kala handelt und fast zeitgleich verschwinden wieder zwei Jugendliche. Mush, Helen und Joe werden von der Vergangenheit, die sie alle auf ihre eigene Weise verdrängt haben, eingeholt.

Colin Walsh erzählt in seinem Debüt "Kala" in kurzen Kapiteln abwechselnd aus den Perspektiven der Protagonisten und auf zwei Zeitebenen. Es handelt es sich um eine Mischung aus Coming-of-Age-Geschichte, Gesellschaftsstudie und Thriller, wobei Andy der Roman in keinem der Genres restlos überzeugt hat. Ein ordentliches Debüt, aber insbesondere ließ "der Thrill schon einiges auf sich warten".

@gutkind_verlag #colinwalsh #kala #thriller #bookstagram
Gunnar war gestern bei der Lesung von Andreas Pflüger in der Stadtbibliothek Bielefeld. Der Autor trug Passagen aus seinem Roman "Kälter" vor und konnte mit einigen Anekdoten u.a. aus seinen Recherchereisen unterhalten. Ihm wäre allerdings eine größere Resonanz zu wünschen gewesen.

@andreaspfluger #kälter #thriller #lesung #bookstagram
Jérôme Leroy ist inzwischen seit einigen Jahren Jérôme Leroy ist inzwischen seit einigen Jahren als außerordentlich politischer Autor bekannt, der eine Machtergreifung der politischen Rechten in seinen Werken postuliert. So auch in seinem neuesten Werk "Die kleine Faschistin", der in einer fiktiven Küstenstadt Frise im Norden Frankreichs vor dem Hintergrund einer erneuten Schicksalswahl spielt. Eine Machtübernahme von rechts droht. Leroy verfolgt vor allem zwei  Personen: Die 20jährige Francesca, seit frühester Kindheit faschistisch sozialisiert, und der fast 60jährige Patrick Bonneval, alteingessener sozialistischer Abgeordneter in der Midlife Crisis.

Leroy erzählt den kurzen, knackigen Roman mit Hilfe eines allwissenden Erzählers, der über weite Strecken einen durchaus amüsanten, gar nicht so ernsthaften Ton anschlägt, passend zu einem kurzweiligen satirischen Roman mit viel Wortwitz und skurriler Handlung. Gunnar ist voll des Lobes: "Sehr originell und gelungen umgesetzt und unbedingt lesenswert".

@edition_nautilus #jeromeleroy #diekleinefaschistin #politkrimi #bookstagram
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