Kategorie: Thriller

Bernhard Aichner | Totenhaus Bd. 2

Bernhard Aichner | Totenhaus Bd. 2

„Das hier wäre die Alternative gewesen. Björk war hier aufgewachsen, sie hatte in einem Park mit einem künstlich angelegten Teich gespielt und nicht in einem Kühlraum mit Leichen. (…) Keine Außenpools, keine Minigolfanlage, keine Hundertschaft an Mitarbeitern, mit denen sie hätte reden können. Blum hatte nur ihre Leichen gehabt.“ (Auszug Seite 63)

Zwei Jahre sind vergangen. Zwei Jahre, seitdem Mark, Blums Mann, überfahren wurde. Blum ist mit ihren Kindern in Griechenland am Strand im Urlaub. Die Kinder spielen, Blum liegt im Liegestuhl, trinkt Wein und blättert in Zeitschriften. Dann entdeckt sie einen Artikel über tote Menschen, die ausgestopft und ausgestellt wurden, in einem Museum in Innsbruck. Und weil das noch nicht skurril genug ist, sieht eine der ausgestellten Leichen aus wie Blum, wie aus dem Gesicht geschnitten. Daraufhin bricht Blum den Urlaub ab und fährt zu der Ausstellung. Sie will wissen wer das ist.

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Inger Madsen | Mord auf Antrag

Inger Madsen | Mord auf Antrag

„Erpressung, gewaltsame Morde, die nach Rache aussahen. Es war etwas in diesem Haus vorgegangen, das fünfundzwanzig Jahre danach noch Nachwirkungen hatte. Aber was? Konnte das ganze Zufall sein? Zwei Fälle, die sich vermischten. Drei vielleicht? Oder gehörten sie überhaupt nicht zusammen?“

Roland (im Privatleben Rolando) Benito, Kriminalkommissar in Aarhus, wohin es den Italiener der Liebe zu seiner dänischen Frau Irene wegen verschlug, grübelt über einen verzwickten Fall nach, auch wenn sein Chef Kurt Olsen ihn für abgeschlossen erklärt hat. Der nämlich hat sein Geständnis, für ihn gibt es nichts mehr zu besprechen, er will den Fall unbedingt zu den Akten legen. Aber Roland spürt, dass etwas faul ist, er weiß, dass längst nicht alles so klar ist, wie es scheint, und ihm dämmert, dass es tatsächlich drei Fälle sind, die allerdings einen gemeinsamen Hintergrund haben, vor dem mehrere Personen miteinander und gegeneinander tief verstrickt sind in Vorfälle, welche sich schließlich als eine einzige, schon lange dauernde und stark verästelte, tragische Geschichte herausstellen.

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Ahmed Mourad | Vertigo

Ahmed Mourad | Vertigo

„Und was, meinst du, sollen wir tun?“
„Wir lassen Sie hochgehen!“
„Ich verstehe nicht.“
„Die Fotos, die du gemacht hast, werden ihre Verbrechen an den Menschen nicht ans Licht bringen, aber sie werden dafür sorgen, dass die Menschen keinen Respekt mehr vor ihnen haben. Sie werden ihr Vertrauen erschüttern. Dieses schlafende Volk liebt den Aufruhr. Zerschneiden wir das Tischtuch! Geben wir dem Volk einen Skandal, um es aufzuwecken! Reißen wir denen das Handtuch von den Lenden! Zeigen wir den Menschen, wer ihnen Essen und Trinken gibt und wo sie ihr Geld hintragen! Sie sollen die Hure sehen, die sich erst für mehrere Tausender in Bewegung setzt und dann sieben auf einmal bedient, während sich manche Wissenschaftler mit dem Allernötigsten begnügen müssen. Sie sollen erkennen, dass es so nicht weitergeht, erfahren, dass es einen großangelegten Plan gibt, sie für dumm zu verkaufen und zu melken. Was ist das für ein Volk? Will es denn nicht endlich wach werden?“ (Auszug Seite 280)

Achmad Kamal ist als Hochzeitsfotograf in einem Kairoer Hotel tätig. Nach getaner Arbeit fährt er nach oben in die Bar im vierzigsten Stock. Dort arbeitet sein Freund Hussam als Barpianist. Als der Manager in Erwartung wichtiger Gäste die Bar inspiziert, verzieht sich Achmad auf den Balkon. Es finden sich kurz darauf zwei bekannte Geschäftsmänner samt Leibwächter in der Bar ein. Achmad ist immer noch auf dem Balkon, als plötzlich drei Bewaffnete die Bar stürmen, das Feuer eröffnen und ein Blutbad anrichten. Lediglich einer der Geschäftsmänner, der Waffenhändler Dhannun wird schwer verletzt zurückgelassen, ansonsten werden alle Zeugen, auch die Barangestellten und Hussam liquidiert. Nur Achmad bleibt auf dem Balkon unentdeckt und kann den Auslöser seiner Kamera betätigen.

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Richard Price | Die Unantastbaren

Richard Price | Die Unantastbaren

Als Billy und der Großteil seines Teams Penn Station erreichten und von dort die schmuddelige lange Passage im unteren Geschoss, die die Long-Island-Pendlerzüge mit der Subway am anderen Ende verband, hatten die Polizisten, die als Erste am Tatort gewesen waren, Zivilfahnder sowohl der New Jersey Transit als auch der Long Island Rail Road, die Situation bereits erstaunlich gut im Griff. Unsicher, welchen Teil der hundert Meter langen Blutspur sie sichern sollten, hatten sie kurzerhand alles abgesperrt, mit Klebeband und Mülltonnen wie einen Slalomparcours. […]
„Wo ist die Leiche?“, fragte Billy. Wenn er Glück hatte, sah er die Kinder zum Abendessen.
„Folge dem gelben Backsteinweg.“ Feeley deutete auf die rot-braunen Turnschuhabdrücke, die den Weg wie blutige Tanzschrittanweisungen markierten. „Das ist einer fürs Sammelalbum, so viel ist mal klar.“ (Auszug Seite 22 bis 23)

Billy Graves ist Detective der Nachtschicht des NYPD. Seiner Einheit obliegt es, die Fälle aufzunehmen und dann an die nächste Tagschicht abzugeben. Doch ein Mordfall erregt seine volle Aufmerksamkeit: In einem U-Bahn-Tunnel liegt die Leiche von Jeffrey Bannion. Bannion ist für Billy kein Unbekannter: Er ist ein Mörder, der nie für seine Taten zur Rechenschaft gezogen wurde. Ein Täter, bei dem die ermittelnden Beamten hundertprozentig von dessen Täterschaft überzeugt waren, aber die Beweise nie für eine Anklage gereicht hatten. Bannion ist einer der Unantastbaren.

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Karen Perry | Was wir getan haben

Karen Perry | Was wir getan haben

„Ich hatte nicht gedacht, dass ich je hier her zurückkommen würde. Ich hatte versucht, diesen Teil meiner Kindheit hinter mir zu lassen, und dennoch sah ich ihn mittlerweile als den entscheidenden Moment meines Lebens. In den dunklen Stunden, wenn ich allein und ungeliebt in meinem Bett lag und Tränen des Selbstmitleids auf meinen Wangen trockneten, kehrte ich stets zu diesem Ereignis zurück, erlaubte mir, es aus dem Abstand der vergangenen Zeit zu betrachten, und dachte darüber nach, wie es mich verändert hatte, dass ich, wenn es nie geschehen wäre, vielleicht ein anderer Mensch geworden wäre und ein anderes Leben gelebt hätte.“ (Auszug Seite 164, Katie)

Ein heißer Sommertag in der Masai Mara in Kenia, 1982. Katie und die zwei Brüder Luke und Nick schleichen sich zum Ufer des Flusses, was ihnen eigentlich nicht erlaubt ist. Luke und Nick treffen im Wasser auf zwei Schwestern, mit denen sie ein Spiel spielen, welches harmlos beginn und doch das Leben von drei Familien und weiteren Menschen für immer verändern wird. Luke ist zehn und sein Bruder Nick erst acht. Als markerschütternde Schreie die Mutter der beiden ans Ufer rennen lässt, ist es bereits zu spät.

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