Kategorie: Thriller

Nina Malik | Schwarze Federn

Nina Malik | Schwarze Federn

Als Marlis Seelers aus einem Albtraum erwacht, muss sie feststellen, dass die Realität tausendmal schrecklicher ist. Ihr Haus wurde verwüstet und mit Teer beschmiert. Als sie den Wintergarten betritt, stockt ihr endgültig der Atem: In einem Nest aus Federn liegt dort ein totes Liebespaar. Während Chefermittler Simon Ackermann der Spur des plötzlich verschwundenen Ehemanns folgt, durchleuchtet seine junge Kollegin Franka Janhsen die scheinbar heile Welt der Familie Seelers. Dort stößt sie auf einen Strudel dunkler Geheimnisse, der sie unausweichlich anzieht. Denn Franka hat mit ihren eigenen Abgründen zu kämpfen …

Nach den Angaben im Buch handelt es sich bei Schwarze Federn um den Auftakt einer neuen Krimireihe mit den Hauptpersonen Franka Janhsen (kein Tippfehler, steht so im Buch) und Simon Ackermann, Kommissare in der Rerricker Mordkommission.

Die Handlung spielt in der „höheren“ Rerricker Gesellschaft, genauer gesagt in und um die Familie des wegen seiner Methoden durchaus umstrittenen Staatsanwaltes Albert Seelers. Dessen Frau Marlis findet, erwacht aus einem Albtraum und auf der Suche nach ihrem Mann, der das Schlafzimmer unbemerkt verlassen hat, im Treppenhaus an der Wand einen Teerstreifen vor, der sie bis in den Wintergarten der Villa leitet. Dort entdeckt sie etwas, dass den vorhergegangenen Albtraum noch um einiges übertrifft. In einem Nest aus Federn liegt ein totes Pärchen, ein sehr junger, fast engelsgleich aussehender Mann und eine Frau, deren Gesichtszüge sie zunächst auch für fast makellos hält, bis sie bemerkt, dass es sich um eine Maske handelt, darunter verbirgt sich allerdings ein Gesicht, dass kaum noch erkennbar ist.

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Alexandra Oliva | Survive

Alexandra Oliva | Survive

Zwölf Kandidaten, eine Survival-Show, nur einer kann gewinnen – wenn alle anderen aufgeben. Aber dann geschieht, was keiner planen konnte: etwas TÖDLICHES.

Die Handlung spielt in einem felsigen Waldgebiet im Nordosten der USA. Hier soll eine Fernsehshow gedreht werden, in der zwölf Kandidaten in einem Überlebens-Spiel teils in Gruppen, teils als Einzelkämpfer gegeneinander antreten, ein Moderator erklärt zu Beginn jeder Challenge, welche Aufgaben die Teilnehmer zu lösen haben. Die Teilnehmer wurden sorgfältig gecastet, jedem wird bereits zu Beginn ein Charakter verliehen, der bestimmte Erwartungen bei den Zuschauern auslösen und das ganze unterhaltend gestalten soll. Dem geneigten Publikum wird die Show als „Reality-Erfahrung bisher unbekannten Ausmaßes“ angepriesen, etwas, was sich leider als nur allzu wahr herausstellen wird, allerdings ohne dass der Sender dies beabsichtigt hätte.

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Karin Slaughter | Cop Town

Karin Slaughter | Cop Town

Keine weiße Frau würde je mit einem schwarzen Mann fahren. Die weißen Männer wären nur zu gern mit schwarzen Frauen gefahren, aber Letztere waren nicht so dumm, zu einem Weißen ins Auto zu steigen. Und dass ein schwarzer Mann mit einem weißen fuhr, war völlig ausgeschlossen. Vielleicht war dies auch der Grund, warum Atlanta den Statistiken zufolge eine der gewalttätigsten, kriminellsten Städte Amerikas war. Soweit Maggie es beurteilen konnte, waren schwarze und weiße Beamte sich nur insofern einig, als sie unisono der Ansicht waren, dass Frauen nicht in Uniform gehörten.  (Auszug Pos. 972)

In Atlanta im Jahr 1974 werden kurz hintereinander mehrere Polizisten erschossen. Der von allen nur ‚Shooter‘ genannte Killer richtet seine Opfer mit gezielten Kopfschüssen hin. Zeitgleich beginnt die junge Kate Murphy hochmotiviert ihren Dienst bei der Atlanta Police. Sie stammt aus einer gutsituierten jüdischen Familie, aber nachdem ihr Ehemann in Vietnam verstarb, will sie endlich auf eigenen Füßen stehen. An ihrem ersten Tag wird sie Jimmy Lawson an die Seite gestellt, der grade seinen Partner durch den Copkiller verloren hat. Kate lernt seine resolute Schwester Maggie Lawson kennen, die schon länger bei der ‚Truppe‘ arbeitet. Obwohl die taffe Maggie aus einer klassischen Cop-Familie stammt, kämpft sie wie alle Frauen täglich gegen Ressentiments und Machogehabe ihrer sexistischen Kollegen.

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Max Annas | Die Mauer

Max Annas | Die Mauer

Moses hatte das Gerät, das der Referee in der Hand hielt, schon einmal gesehen. Das war ein Taser. Funktionierte über Stromschläge. Oder so. Machte bewusstlos. Oder sogar tot. „Okay“, sagte er. „Sie haben gewonnen. Was soll ich tun?“ Die Hände hielt er immer noch sichtbar vor sich.
„Sieh an“, sagte der Referee. „Der Junge weiß sich zu benehmen.“
„Ja, wenn er sieht, dass er keine Chance hat!“ Der mit dem Stock. „Du kniest dich erst einmal hin. Dann legst du die Hände schön auf deinen Kopf.“
„Okay“, sagte Moses. „Geschieht sofort!“ Er spannte sich kurz an. Stellte einen Fuß ein paar Zentimeter nach hinten. Holte Luft. Und rannte los. Auf die Mauer zu, an einem der Häuser vorbei und dann in die Richtung, aus der er gekommen war. „Ey!“, hörte er hinter sich. Und auch, dass die beiden anderen begannen zu laufen.
Nur für einen ganz kleinen Moment dachte er, dass er gerade einen großen Fehler begangen hatte. Aber eigentlich war ihm keine andere Wahl geblieben. Scheißkerle. Moses rannte weiter. (Auszug Seite 31-32)

Der junge farbige Student Moses ist gegen Mittag gerade auf dem Heimweg zu seiner Freundin, als ihm sein Auto auf einer schwach befahrenen Vorstadtstraße verreckt. In unmittelbarer Nähe liegt die Gated Community „The Pines“. Dort hofft er, Hilfe zu finden. Aber auch hier ist niemand zu sehen. Moses trottet durch die die Straßen, verliert so langsam die Orientierung. Da tauchen zwei Security-Männer auf. Moses schwant nichts Gutes und so nimmt er Reißaus. Und damit beginnt eine gnadenlose Jagd.

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Simon Beckett | Der Hof

Simon Beckett | Der Hof

„Direkt vor der Scheune liegt der Weinberg, den ich vom Fenster des Dachbodens aus gesehen habe. Er ist von Wald gesäumt, und in weiter Ferne kann ich das Blau des Sees ausmachen, der zwischen den Bäumen hervorblitzt. Dahinter erstreckt sich das blasse Gold der umliegenden Felder, so weit das Auge reicht. Was auch immer mit diesem Hof nicht stimmt – friedlich ist es hier jedenfalls. Die Luft ist erfüllt vom Zirpen der Grillen und dem gelegentlichen Meckern von Ziegen, die ich noch nicht entdeckt habe. Aber sonst stört nichts die Stille. Keine Autos, keine Maschinen, keine Menschen.“ (Auszug Seite 77)

Ein Mann ist unterwegs auf einer Landstraße. Unbekanntes Ziel. Ab und zu wird er von einem Anhalter mitgenommen, dann geht er wieder zu Fuß. Als ihm auf der Straße neben einem Wald ein Polizeiauto entgegenkommt, flüchtet er zwischen die Bäume, um nicht gesehen zu werden und so in Schwierigkeiten zu geraten. Auf einmal spürt er in seinem Bein einen stechenden Schmerz. Er ist in eine Falle getreten. Das Eisen hat sich durch seinen Lederstiefel in seinem Fleisch festgebissen und nach einigen erfolglosen Befreiungsversuchen verliert er das Bewusstsein.

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